<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Pädagogische Superheld_innen]]></title><description><![CDATA[Versorge dich mit wertvollen Tipps, praktischen Informationen und hilfreichen Tools, die dir den Kita-Alltag als Einrichtungsleitung erleichtern.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png</url><title>Pädagogische Superheld_innen</title><link>https://www.bildungsheldinnen.com</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 23:49:12 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.bildungsheldinnen.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Laura Grimm]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[laura.henriette@outlook.de]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[laura.henriette@outlook.de]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Laura Grimm]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Laura Grimm]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[laura.henriette@outlook.de]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[laura.henriette@outlook.de]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Laura Grimm]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Du hast wieder Ja gesagt, obwohl in dir ein Nein saß.]]></title><description><![CDATA[Und fragst dich hinterher, warum eigentlich.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/copy-erst-alle-anderen-und-irgendwann</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/copy-erst-alle-anderen-und-irgendwann</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 20:35:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/fae3feca-dcd7-47ec-9da5-534cdc0504c6_1254x1254.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</span></p><p>Da sind wir. <strong>Ein (vorerst) letztes Mal im w&#246;chentlichen Rhythmus.</strong> Ich kann ja kaum glauben, dass wir schon bei Ausgabe sieben angekommen sind. Die Zeit fliegt wie immer.</p><p><span>Sieben Wochen. Sieben Dienstage. Sieben Mal hast du dir ein paar Minuten genommen, mitten in einem Alltag, der dir eigentlich keine l&#228;sst. Das ist alles andere als selbstverst&#228;ndlich. Daher ein ganz gro&#223;es Danke, dass du dabei geblieben bist und </span><strong><span>die Bildungswelt zu einem besseren Ort machst</span></strong><span>.</span></p><p><span>Und nun lass uns ein letztes Mal im Wochenrhythmus eintauchen. &#129343;</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#129517; Der Weg, den wir gegangen sind</span></strong></h3><p><span>Bei so einer knackigen Reise darf der Blick in den R&#252;ckspiegel nicht fehlen, denn wir haben richtig Meter zur&#252;ckgelegt.</span></p><p><span>Wir haben damit angefangen, dass dein Normal l&#228;ngst keins mehr ist. Dass du im </span><strong><span>&#220;berlebensmodus</span></strong><span> arbeitest und dass das nichts mit dir zu tun hat, sondern mit den Bedingungen eines desastr&#246;sen Systems. Dann haben wir deine </span><strong><span>Verantwortungsbereiche auf zwei Stapel</span></strong><span> sortiert, deinen und den, den dir das System aufgeladen hat. Wir haben uns </span><strong><span>dein Team </span></strong><span>angeschaut und die eine Frage gefunden, statt einem Vorwurf </span><strong><span>ein echtes Gespr&#228;ch</span></strong><span> erm&#246;glicht. Wir sind zu dir gekommen, zu der Frage, wer du als Leitung eigentlich sein willst. Also wirklich sein willst und wir haben geschaut, wie aus all deinem Wissen etwas wird, dass </span><strong><span>dich und dein Team im Alltag tr&#228;gt</span></strong><span>. Und letzte Woche sind wir ganz tief in die </span><strong><span>Innenschau</span></strong><span> gegangen, zu dem Satz, der dich immer wieder ganz nach hinten stellt.</span></p><p><span>Ja klar, es waren nur ein paar Mails und du hast sicherlich die ein oder andere zwischen T&#252;r und Angel gelesen. Aber mal ehrlich, das ist nicht nur ein intensiver Weg von au&#223;en nach innen, sondern das ist </span><strong><span>der Anfang eines intensiven Wachstums</span></strong><span>. Denn wenn du dir die Frage nach deiner Leitungsidenti&#228;t wirklich beantwortet hast, also mit hinsetzen, Stift und Zettel und vielleicht sogar passender Hintergrundmusik, dann meine Liebe&#8230; Dann hast du ab sofort eine kleine Laura auf deiner Schulter sitzen und die geht auch nicht mehr weg. ;)</span></p><p><strong><span>Diese kleine Laura zuppelt immer an deinem Ohrl&#228;ppchen, wenn&#8230;</span></strong></p><p><span>&#8230;du freitags in alte Muster verf&#228;llst und die Planung der n&#228;chsten Teamsitzung auf Montag verschiebst, weil die besorgten Eltern jetzt eingefangen werden m&#252;ssen. Im Zweifel bekommst du schon was aus dem &#196;rmel gesch&#252;ttelt und es ist ja eh genug zu organisieren. Dann kommt dein p&#228;dagogischer Input halt eine Woche sp&#228;ter. Und in dem Moment ist auch schon das schlechte Gewissen da, weil du genau wei&#223;t wie wichtig es ist, dass dein Team endlich klare Werte definiert und sich dar&#252;ber klar wird, wie das im Alltag sichtbar wird.</span></p><p><span>&#8230;du mal wieder als Erste in die Gruppe springst, obwohl du eigentlich einen Plan f&#252;r genau solche Tage hast. Deine kleine Laura r&#228;uspert sich und fragt ganz leise, ob das gerade wirklich deine Aufgabe ist oder ob du nur schneller warst als das Aushalten der L&#252;cke.</span></p><p><span>&#8230;du dir morgens fest vorgenommen hast, heute p&#252;nktlich zu gehen und um kurz vor vier trotzdem noch schnell die Bestellung aufgibst, weil es ja sonst keiner macht.</span></p><p><span>&#8230;du in der Teamsitzung merkst, dass ihr wieder nur Organisatorisches abarbeitet und den Punkt P&#228;dagogik, der ganz unten auf der Liste steht, zum dritten Mal vertagst. Warum steht P&#228;dagogik denn am Ende der Liste?</span></p><p><span>&#8230;du eine Entscheidung eigentlich schon getroffen hast, sie dann aber doch wieder aufweichst, weil eine Kollegin skeptisch guckt und du blo&#223; keinen Unmut ausl&#246;sen willst.</span></p><p><span>&#8230;du dir sagst, das Konzept f&#252;r unsre Eingew&#246;hnungen &#252;berarbeite ich, wenn es mal ruhiger ist und du ganz genau wei&#223;t, dass diese Ruhe nie kommen wird.</span></p><p><span>&#8230;du dein Mittagessen im Stehen im T&#252;rrahmen isst, w&#228;hrend du nebenbei drei Fragen beantwortest und dir fest einredest, dass das als Leitung halt so ist.</span></p><p><span>&#8230;du dem Tr&#228;ger auf eine Extraaufgabe sofort mit Ja antwortest, obwohl in dir l&#228;ngst ein Nein sa&#223; und du dich hinterher fragst, warum eigentlich.</span></p><p><span>&#8230;du abends im Bett noch die Gespr&#228;che des Tages durchgehst und dir &#252;berlegst, was du h&#228;ttest besser machen k&#246;nnen, statt anzuerkennen, was du alles gestemmt hast.</span></p><p><span>Und wei&#223;t du was? Genau das ist es, was bleibt. Nicht die perfekte Umsetzung, </span><strong><span>sondern diese kleine Stimme, die nicht mehr verschwindet, wenn du sie einmal geweckt hast.</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128142; Die innere Stimme</span></strong></h3><p><span>Diese kleine Laura auf deiner Schulter? Die bin gar nicht ich.</span></p><p><span>Ich habe sie nur so genannt, weil es ein sch&#246;nes Bild ist und weil ich dich in diesen sieben Wochen ein St&#252;ck begleiten durfte. Aber diese Stimme, die sich meldet, wenn du wieder in alte Muster verf&#228;llst, die war schon lange vor mir da. </span><strong><span>Es ist deine eigene. </span></strong><span>Es ist die Leitung in dir, die ganz genau wei&#223;, was richtig ist. Sie wusste es die ganze Zeit. Sie war nur so </span><strong><span>leise geworden</span></strong><span> unter all dem L&#228;rm, dem Personalmangel, den Mails und Anrufen, den tausend kleinen Br&#228;nden, dass du irgendwann angefangen hast sie zu &#252;berh&#246;ren.</span></p><p><span>Alles, was diese Reihe getan hat, war, sie wieder lauter zu drehen.</span></p><p><span>Und ich hoffe damit f&#228;llt auch der ganze Druck weg, alles sofort perfekt machen zu m&#252;ssen. Denn es geht gar nicht darum, ab morgen in jeder dieser Situationen anders zu handeln. </span><strong><span>Es geht darum, dass du diese Situationen &#252;berhaupt wieder als heikle Situation bemerkst. </span></strong><span>Dass du deine Grenzen wahrnimmst. Dass du diese Stimme h&#246;rst, die sich meldet. Das Handeln kommt sp&#228;ter, Schritt f&#252;r Schritt. Das H&#246;ren ist der Anfang und damit hast du ja bereits angefangen.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h3><p><span>Heute keine &#220;bung, keine Frage zum Gr&#252;beln. Heute nur eine Einladung, milde zu dir zu sein.</span></p><p><span>Nimm dir einen Moment und schau ehrlich zur&#252;ck auf die letzten sieben Wochen. Nicht auf das, was du noch alles vorhast. Sondern auf das, was sich schon bewegt hat. Ein Gedanke, der dich nicht mehr losl&#228;sst. Ein Moment, in dem du dich anders entschieden hast als sonst. Ein einziger Satz aus einer dieser Ausgaben, der h&#228;ngengeblieben ist.</span></p><p><strong><span>Und dann erlaub dir, stolz darauf zu sein. Nicht auf das, was noch fehlt. Auf das, was schon da ist. Auch das geh&#246;rt zu F&#252;hrung.</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Wenn dich diese Reise bewegt hat, dann wei&#223;t du jetzt auch, dass ein Newsletter ganz viel ansto&#223;en kann, aber danach die eigentliche Arbeit erst anf&#228;ngt. Diese Texte k&#246;nnen dir die T&#252;r zeigen, durchgehen musst du selbst. Und das geht, ehrlich gesagt, am besten in guter Gesellschaft.</span></p><p><span>Genau daf&#252;r habe ich die </span><strong><span>Leitungswerkstatt</span></strong><span> gebaut. Sie ist der Ort, an dem all das, was wir hier nur anrei&#223;en konnten, wirklich Tiefe bekommt. </span><strong><span>Wo aus der Leitungsidentit&#228;t in deinem Kopf gelebte Praxis wird. </span></strong><span>Wo wir an den Glaubenss&#228;tzen arbeiten, die sich allein mit einem Zettel eben nicht bewegen lassen. Und wo du nicht mehr die Einzige bist, die sich an all das erinnert, sondern von anderen Leitungen umgeben bist, die genau denselben Weg gehen.</span></p><p><span>Falls du also sp&#252;rst, dass du weitergehen willst, dann schau sie dir an. Und wenn du in die </span><strong><span>Aufzeichnung der Masterclass</span></strong><span> schaust, wartet dort noch ein Angebot auf dich, das ich extra f&#252;r alle gemacht habe, die jetzt wirklich ins Gestalten kommen wollen.</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Infos zur Leitungswerkstatt&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt"><span>Infos zur Leitungswerkstatt</span></a></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128140; Zum Schluss</span></strong></h3><p><span>Ab jetzt melde ich mich einmal im Monat bei dir. Auch wenn es mir gerade etwas schwer f&#228;llt, denn ich habe die letzten sieben Wochen diesen Monolog wirklich lieben gelernt, besonders weil so tolles Feedback kam.</span></p><p><strong><span>Bis dahin w&#252;nsche ich dir von Herzen, dass du dich immer &#246;fter an den Anfang deiner eigenen Liste setzt. Dass du atmest. Und dass du der Leitung, die tief in dir wei&#223;, wohin sie will, wieder &#246;fter zuh&#246;rst.</span></strong></p><p><span>Wir lesen uns. Nicht n&#228;chsten Dienstag, aber ganz bald.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p><p><em><span>Gl&#252;cklich, dass ich diese Ausgabe gerade noch rechtzeitig fertig habe, dass sie als Dienstags-Ausgabe gilt. &#128155;</span></em></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.bildungsheldinnen.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Danke f&#252;rs Lesen der P&#228;dagogischen Superheld_innen! 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Und er kostet dich mehr, als du merkst.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/erst-alle-anderen-und-irgendwann</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/erst-alle-anderen-und-irgendwann</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 01 Sep 2026 04:01:29 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</span></p><p><span>Letzte Woche ging es darum, wie aus Wissen endlich Tun wird. &#220;ber kleine Schritte, die selbst der chaotischste Kita-Tag nicht kaputtmacht. Und damit habe ich dir ein Tool gegeben, das wirklich gut funktioniert und ich selbst regelm&#228;&#223;ig f&#252;r mich nutze. Trotzdem gibt es auch immer wieder Situationen, in denen das Tool nicht funktioniert. Obwohl es selbst die gr&#246;&#223;ten Dinge l&#228;cherlich leicht aussehen l&#228;sst. Der Grund daf&#252;r: Ein kleiner Satz mit dem du dich selbst sabotierst. Und ich wei&#223;, dass dieser Satz bei den allermeisten Kita-Leitungen sitzt, aber kaum jemand dar&#252;ber spricht. Deshalb lasst uns genau das jetzt tun.</span></p><p><span>Also lass uns eintauchen. &#129343;</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#127968; Immer mittendrin</span></strong></h3><p><span>Kita-Leitung. Es ist eine Stellenbeschreibung, eine T&#228;tigkeit, f&#252;r viele sogar Berufung. Und das obwohl es immer nebenherl&#228;uft. Selbst 100% freigestellte Kita-Leitungen k&#246;nnen sich nicht ausschlie&#223;lich dieser T&#228;tigkeit widmen. </span><strong><span>Jede Kita-Leitung, die an ihrer Kita arbeitet, arbeitet auch immer in ihrer Kita. </span></strong><span>Und zwar im doppelten Sinne. Denn euer B&#252;ro, wenn ihr &#252;berhaupt eines mit genug Platz und einer verschlie&#223;baren T&#252;re habt, liegt mitten im Geschehen. Und deshalb k&#246;nnt ihr gar nicht anders, als mittendrin zu sein. Ihr arbeitet also nicht nur physisch in eurer Kita, sondern eben auch immer als Teil des Teams mit an den Dingen, die </span><strong><span>der Alltag ansp&#252;lt</span></strong><span>. Es ist als Kita-Leitung unm&#246;glich sich eine komplette Woche aus dem Alltagsgesch&#228;ft rauszuziehen, um nur an Dingen zu arbeiten, die die Kita langfristig weiterbringen. Wie die &#220;berarbeitung der Konzeption, ein durchdachtes Einarbeitungskonzept f&#252;r neue Kolleg:innen oder das eine Qualit&#228;tsthema, das du endlich einmal komplett durchdenken willst. Es bleibt liegen, nicht weil es dir nicht wichtig w&#228;re, sondern weil der Alltag dich jeden Tag zuerst ruft.</span></p><p><span>Und genau in diesem </span><strong><span>Dazwischen</span></strong><span>, zwischen dem Arbeiten in und dem Arbeiten an deiner Kita, sitzt der Satz, um den es heute geht.</span></p><p><em><strong><span>Er lautet: erst kommen alle anderen, dann komme ich.</span></strong></em></p><p><span>Vielleicht hast du gerade innerlich genickt. Vielleicht denkst du auch, so schlimm ist das bei mir gar nicht. Dann lass uns kurz gemeinsam hinschauen.</span></p><p><span>Du planst dir Zeit f&#252;r deine Leitungst&#228;tigkeit ein und gibst sie her, sobald eine Kollegin dich braucht. Du willst fr&#252;her gehen und bleibst, weil noch ein besorgtes Elternteil an deiner T&#252;r klopft. Du nimmst dir vor, den kleinen Schritt von letzter Woche zu gehen, und schiebst ihn, weil ja erst noch die Kinder, das Team, die Familien, der Tr&#228;ger dran sind. </span><strong><span>Deine eigenen Vorhaben stehen ganz oben auf der Liste und rutschen doch jeden Tag als Erstes nach unten.</span></strong></p><p><span>Kommt dir das bekannt vor? Dann ist er da, dieser Satz. Und er arbeitet meistens v&#246;llig unbemerkt.</span></p><p><span>Und jetzt m&#246;chte ich dir etwas Wichtiges sagen, bevor wir weitergehen. Dieser Satz ist nicht mangelnde Disziplin oder sowas, dieser Satz sitzt viel tiefer und kann von dir nur sehr bedingt beeinflusst werden.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#127793; Woher der Satz kommt</span></strong></h3><p><span>Solche tiefen S&#228;tze &#252;ber uns selbst werden oft als Glaubenss&#228;tze bezeichnet. Sie entstehen fr&#252;h, meist lange bevor wir &#252;berhaupt Worte daf&#252;r haben und sie f&#252;hlen sich nie an wie eine Meinung. Sie f&#252;hlen sich an wie die Wahrheit. Sie beschreiben unsere Welt, unseren Blick auf Dinge.</span></p><p><span>&#8222;Erst die anderen, dann ich&#8221; ist einer der mir unfassbar h&#228;ufig begegnet. Und er betrifft besonders oft Menschen wie uns. Menschen in </span><strong><span>sorgenden Berufen</span></strong><span>, in denen es tagt&#228;glich darum geht, f&#252;r andere da zu sein. Und, seien wir ehrlich, besonders oft Frauen, denen von klein auf gespiegelt wurde, dass sie lieb, bescheiden und vor allem f&#252;r andere da sein sollen. </span><strong><span>Wer sich zur&#252;cknimmt, wird gelobt. Wer sich selbst wichtig nimmt, gilt schnell als egoistisch.</span></strong><span> Kein Wunder, dass dieser Satz sitzt.</span></p><p><span>Er hat dir sogar lange gedient. Er hat dich zu einer aufmerksamen, verl&#228;sslichen, warmherzigen Leitung gemacht. Das ist der Grund, warum er so schwer </span><strong><span>loszulassen</span></strong><span> ist. </span><strong><span>Er f&#252;hlt sich nicht falsch an, er f&#252;hlt sich gut an.</span></strong><span> Nach F&#252;rsorge, nach Verantwortung, nach genau der, die du sein willst.</span></p><p><span>Und trotzdem kostet er dich gerade wahrscheinlich mehr, als du merkst.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128371;&#65039; Was er dich kostet</span></strong></h3><p><span>Dieser Satz hat einen Haken. Er kennt kein Ende.</span></p><p><span>Es ist ja nie so, dass alle anderen irgendwann versorgt sind und dann endlich du dran bist. In einer Kita in der Dauerkrise sind die anderen nie fertig. Es kommt immer noch eine Krankmeldung, noch ein Gespr&#228;ch, noch eine Tr&#228;germail. </span><strong><span>Wenn du also wartest, bis alle anderen dran waren, dann wartest du f&#252;r immer. Und du selbst kommst schlicht nie vor.</span></strong></p><p><span>Das ist der Punkt, an dem aus einer sch&#246;nen Haltung eine Falle wird. Du gibst und gibst, aus einem Fass, das niemand nachf&#252;llt. Und irgendwann ist es leer. Dann bist du nicht mehr die warmherzige Leitung, die du sein wolltest, sondern nur noch die ersch&#246;pfte, die funktioniert. Genau die, &#252;ber die wir in den letzten Ausgaben gesprochen haben.</span></p><p><span>Und jetzt kommt der Gedanke, der f&#252;r mich alles gedreht hat.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128161; Der Satz stimmt sogar. Nur andersherum</span></strong></h3><p><span>Wir tun ja immer so, als w&#228;re es entweder oder. Entweder ich sorge f&#252;r andere oder ich sorge f&#252;r mich. Als w&#252;rde jede Minute f&#252;r mich den Kindern, dem Team, den Familien weggenommen. Und genau deshalb f&#252;hlt sich &#8222;ich zuerst&#8221; so falsch an, fast schon egoistisch.</span></p><p><span>Aber das ist ein Denkfehler. In Wahrheit ist es </span><strong><span>kein Gegeneinander</span></strong><span>. Es ist eine </span><strong><span>Reihenfolge</span></strong><span>.</span></p><p><span>Du kennst die Ansage aus dem Flugzeug und du kennst es als Beispiel f&#252;r jede Art der Selbstf&#252;rsorge. Setze im Notfall zuerst deine eigene Sauerstoffmaske auf, bevor du anderen hilfst. Das ist nicht egoistisch, das ist das genaue Gegenteil. Denn ohne Sauerstoff kannst du niemandem helfen, du f&#228;llst nur selbst als Erste aus. F&#252;r dich zu sorgen ist also nicht das Gegenteil von F&#252;rsorge. Es ist die Bedingung daf&#252;r.</span></p><p><span>Eine Leitung, die f&#252;r sich sorgt, hat mehr Geduld f&#252;r ihr Team. Mehr Klarheit f&#252;r die Familien. Mehr Kraft f&#252;r die Kinder. Nicht weniger. Wenn du dich also an den Anfang deiner Liste setzt, dann nimmst du niemandem etwas weg. </span><strong><span>Du sorgst daf&#252;r, dass &#252;berhaupt noch jemand da ist, der geben kann.</span></strong></p><p><span>Der Satz stimmt also. Nur nicht als &#8222;erst alle anderen, dann ich&#8221;. Sondern als &#8222;erst ich, damit ich f&#252;r alle anderen da sein kann&#8221;.</span></p><p><span>Das ist kein Egoismus. Das ist Verantwortung.</span><strong><span> Und ja, auch das ist F&#252;hrung.</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h3><p><span>Jetzt ist es ja nicht so, dass ich die erste bin, die dir das sagt. &#220;berall h&#246;rst du, du sollst besser f&#252;r dich sorgen, dir Pausen g&#246;nnen, dich selbst nicht vergessen. Alles gut gemeint. Und trotzdem &#228;ndert sich nichts. Weil diese Tipps an der falschen Stelle ansetzen. Sie sagen dir, was du tun sollst. Aber dein Problem ist nicht das Tun. Es ist der Satz darunter, der dir sagt, dass du es nicht darfst.</span></p><p><span>Man kann sich n&#228;mlich nicht dauerhaft anders verhalten, als man im Innersten &#252;ber sich glaubt. </span><strong><span>Solange &#8222;erst die anderen&#8221; f&#252;r dich Wahrheit ist, wird sich jede Pause, die du dir nimmst, anf&#252;hlen wie Verrat.</span></strong><span> Und was sich wie Verrat anf&#252;hlt, h&#228;ltst du nicht durch. Deshalb arbeiten wir heute nicht am Verhalten, sondern am Satz selbst. Und zwar so, dass es mitten im Alltag wirklich geht.</span></p><p><span>Der erste Schritt ist, ihn zu erwischen. Nur bemerken, sonst nichts. Immer wenn du dich diese Woche wieder hinten anstellst, halte kurz inne und nehme das wahr. Du darfst auch gerne mit den Fingern schnipsen, als Zeichen, dass du dich gerade selbst erwischt hast. Das klingt unspektakul&#228;r und auch etwas wild, ist aber der eigentliche Hebel. </span><strong><span>Denn in dem Moment, in dem du den Satz als Satz erkennst, ist er nicht mehr die Wahrheit, sondern nur noch ein Gedanke. </span></strong><span>Und einen Gedanken kannst du anschauen, statt ihm einfach zu gehorchen. Genau diese kleine Distanz nimmt ihm die Macht.</span></p><p><span>Und jetzt kommt der Teil, den du vielleicht schon mal geh&#246;rt hast, aber Vorsicht! Viele sagen, du sollst den Satz durch sein Gegenteil ersetzen. &#8222;Ich bin am wichtigsten.&#8221; Bitte tu das nicht. </span><strong><span>Dein Kopf glaubt dir das keine Sekunde! </span></strong><span>Der Satz muss nicht perfekt sein. Er muss wahr genug sein, dass du ihn dir selbst glaubst.</span></p><p><span>Deshalb such dir keinen Gegensatz, sondern </span><strong><span>eine Br&#252;cke</span></strong><span>. Etwas, das ein kleines St&#252;ck weiter geht als dein alter Satz, aber noch glaubw&#252;rdig bleibt. Zum Beispiel: &#8222;Ich darf auch auf der Liste stehen.&#8221; Nicht ganz oben, das w&#228;re gelogen. Aber &#252;berhaupt drauf. Oder: &#8222;Wenn ich meine Priorit&#228;ten wirklich als Priorit&#228;ten behandle, hilft das am Ende auch allen anderen.&#8221; Sprich diesen neuen Satz jedes Mal leise mit, wenn du den alten erwischt hast. Nicht um dich zu &#252;berzeugen, sondern um deinem Kopf zu zeigen, dass es noch eine </span><strong><span>zweite M&#246;glichkeit </span></strong><span>gibt.</span></p><p><span>Mehr ist es diese Woche nicht. Erwischen, benennen, den Br&#252;ckensatz danebenlegen. Klingt klein. Aber das ist echte Arbeit an dem, was tief sitzt und sie wirkt weit mehr als jeder Vorsatz, dir doch endlich mal Gutes zu tun.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Ich schreibe dir das nicht von oben herab. Dieser Satz ist auch meiner. Ich ertappe mich st&#228;ndig dabei, wie ich mich hintenanstelle, gerade jetzt mit zwei kleinen Kindern und einem Unternehmen, das w&#228;chst. Der Unterschied ist nur, dass ich ihn heute erkenne, wenn er auftaucht. Und genau darum geht es. Nicht darum, den Satz f&#252;r immer loszuwerden, sondern ihn zu bemerken und dann anders zu entscheiden.</span></p><p><span>Weil ich wei&#223;, wie tief dieser und andere Glaubenss&#228;tze sitzen, ist genau das ein Herzst&#252;ck der Leitungswerkstatt. Denn an solchen S&#228;tzen arbeitet man nicht an einem Nachmittag allein mit einem Zettel. Das geht am besten begleitet, in Ruhe, mit jemandem, der mit dir hinschaut. </span></p><p><span>Du kannst schonmal ein bisschen spickeln, was ich f&#252;r euch gebastelt habe:</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Infos zur Leitungswerkstatt&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt"><span>Infos zur Leitungswerkstatt</span></a></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128140; Zum Schluss</span></strong></h3><p><span>Kannst du es glauben? N&#228;chsten Dienstag sind wir schon beim letzten Mal dieser Reihe. Sieben Wochen, in denen wir uns von der reinen Ersch&#246;pfung bis hierher vorgearbeitet haben, zu deiner Identit&#228;t, deinem Tun und heute zu dem, was tief in dir sitzt. Ich kann es nicht glauben. Ich fange gerade an mich an den Austausch, an gut es ist wohl eher ein Monolog, zu gew&#246;hnen und ihn richtig zu genie&#223;en.</span></p><p><span>Auch wenn ich nach n&#228;chstem Dienstag erstmal in einen monatlichen Rhythmus &#252;bergehe, werde ich mir mal &#252;berlegen, ob ich es nicht doch regelm&#228;&#223;iger unterbekomme. Ich glaube, es wird mir sonst fehlen.</span></p><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p><p><span>Zu Ende geschrieben, obwohl ich meine Tochter nebenan mit Oma diskutieren h&#246;re. Weil ich wei&#223;, dass ich jetzt in voller Pr&#228;senz mit ihr den Mittag genie&#223;en kann, weil ich nichts mehr im Kopf habe. &#128155;</span></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.bildungsheldinnen.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Danke f&#252;rs Lesen der P&#228;dagogischen Superheld_innen! Abonniere kostenlos, um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Du weißt längst genug.]]></title><description><![CDATA[Und trotzdem bleibt so vieles liegen. Das hat 3 einfache Gr&#252;nde.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/du-weit-langst-genug</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/du-weit-langst-genug</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:02:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</span></p><p><span>Letzte Woche habe ich eine Umfrage gestartet und ihr habt euch mehr von diesen Themen gew&#252;nscht und diesen Wunsch erf&#252;lle ich so so gerne! Denn sind wir mal ehrlich, Selbstf&#252;hrung und Leitungsidentit&#228;t sind die Themen, denen wir jeden Tag begegnen. Wir haben uns selbst eben immer dabei.</span></p><p><span>Deswegen kn&#252;pfen wir heute direkt am </span><a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/feuerwehrfrau-oder-leitung"><span>Thema der letzten Woche</span></a><span> an. Denn wenn du dir bereits die Zeit genommen hast, in Ruhe zu &#252;berdenken, wer du als Leitung tats&#228;chlich sein m&#246;chtest, schwebt da ganz schnell ein weiterer Gedanke in unserem Kopf: </span><strong><span>Wie um alles in der Welt soll ich das in meinem Alltag auch noch unterbringen?</span></strong></p><p>Wir werden also heute und auch in den n&#228;chsten Ausgaben regelm&#228;&#223;ig solche Themen f&#252;r mehr Klarheit und Leichtigkeit in deinem Alltag nutzen. Und genauso werden die &#8222;typischen Praxisthemen&#8220; nicht zu kurz kommen. Ich liebe diese Mischung und glaube, dass genau das dich in den n&#228;chsten Monaten auf eine ganz neue Art tragen wird.</p><p><span>Also lass uns f&#252;r heute erstmal eintauchen. &#129343;</span></p><div><hr></div><p>Um die Frage vom Anfang zu beantworten, m&#252;ssen wir einmal auf ein Thema schauen, dass bisher noch jede Leitung besch&#228;ftigt hat, mit der ich gearbeitet habe: Das Gef&#252;hl, es fehlt noch irgendetwas, um ihre Vorhaben endlich nachhaltig in ihrer Kita zu verankern. Und die meisten suchen nach <strong>dem Geheimnis</strong>, dass alles ver&#228;ndert.</p><p><strong>Nur die Sache ist, du wei&#223;t l&#228;ngst genug.</strong></p><p><span>Du hast eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen, Fortbildungen besucht, Fachb&#252;cher gelesen. Du liest diesen Newsletter, du liest vermutlich noch andere. Du wei&#223;t, wie gute Eingew&#246;hnung geht. Du wei&#223;t, was bed&#252;rfnisorientiertes Arbeiten bedeutet. Du wei&#223;t, wie ein gutes Teamgespr&#228;ch aufgebaut ist und wie Beteiligung von Kindern eigentlich aussehen sollte. Wenn Wissen der Engpass w&#228;re, h&#228;ttest du deine Kita l&#228;ngst umgekrempelt.</span></p><p><span>Aber Wissen ist nicht dein Engpass. Nur glaubst du das noch nicht wirklich. Gr&#252;nde gibt es daf&#252;r viele. Vielleicht ist es ein Glaubenssatz, vielleicht die Frustration oder die leise Hoffnung.</span></p><p><span>So oder so liegt da nun dieser Stapel deiner guten Vors&#228;tze: Das Konzept, das du seit Wochen endlich &#252;berarbeoten willst. Die Teamsitzung, die du mal ganz anders aufziehen m&#246;chtest. Die neue Routine am Morgen, die du deinem Team vorstellen m&#246;chtest, weil du genau wei&#223;t, dass sie den Kindern gutt&#228;te. Alles da. Alles verstanden. Und trotzdem passiert es nicht.</span></p><p><span>Und dann passiert es ganz schnell, dass einen Vorwurf an uns selbst f&#228;llt. </span><strong><span>Ich bin nicht konsequent genug. Mir fehlt die Disziplin. Andere kriegen das doch auch hin.</span></strong></p><p><span>Das ist der falsche Schluss. Und au&#223;erdem w&#252;rdest du so auch nicht mit deinen liebsten Freund:innen sprechen. Warum also mit dir selbst? </span><strong><span>Sei gef&#228;lligst nett zu dir!</span></strong></p><p><span>Was du hier erlebst, ist keine Charakterschw&#228;che. Es ist eine der am besten erforschten L&#252;cken der Psychologie. Sie hat sogar einen Namen, die Kluft zwischen Absicht und Handlung. Und das Entscheidende ist: </span><strong><span>Zwischen &#8222;ich wei&#223;, dass ich das tun sollte&#8221; und &#8222;ich tue es tats&#228;chlich&#8221; klafft ein Abstand, den gutes Wollen allein nie &#252;berbr&#252;ckt. </span></strong><span>Bei niemandem. Auch nicht bei den Kolleg:innen, die von au&#223;en so m&#252;helos wirken.</span></p><p><span>Die spannende Frage ist also nicht, warum du zu wenig wei&#223;t. Die Frage ist, warum das Wissen nicht den Weg in die Praxis findet. Und da gibt es vor allem drei Gr&#252;nde.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#129703; Du willst zu viel auf einmal</span></strong></h3><p><span>Wenn du dich endlich mal hinsetzt und etwas Luft hast, dann richtig. Dann soll nicht nur die Teamsitzung anders werden, sondern auch die Eingew&#246;hnungen, die Kommunikation mit den Familien und das &#220;bergabesystem gleich mit. Das Problem daran ist nicht dein ganzheitlicher Blick. Der ist sogar ein Erfolgsfaktor f&#252;r Ver&#228;nderungsprozesse. Das Problem ist, dass unser Kopf bei zu vielen Baustellen gleichzeitig dichtmacht. Du siehst den Berg, sp&#252;rst, dass die Kraft daf&#252;r heute nicht reicht, und schiebst lieber alles auf. Lieber gar nicht anfangen als scheitern. So bleibt am Ende alles liegen, ausgerechnet weil du es richtig gut machen wolltest.</span></p><h3><strong><span>&#127787;&#65039; Dein Wissen ist noch zu abstrakt</span></strong></h3><p><span>&#8222;Wir arbeiten ab jetzt bed&#252;rfnisorientierter.&#8221; Ein wunderbarer Satz. Nur ist er keine Handlung. Er sagt dir nicht, was du am Montag um kurz nach acht konkret anders machst. Wissen ist fast immer allgemein formuliert, das Tun aber ist immer konkret. Solange die Br&#252;cke zwischen beidem fehlt, bleibt das Wissen ein sch&#246;ner Gedanke, an dem der Alltag einfach vorbeirauscht.</span></p><h3><strong><span>&#128293; Unter Druck greifst du zum Vertrauten</span></strong></h3><p><span>Das kennen wir schon aus </span><a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/warum-absprachen-im-team-im-sand"><span>der Ausgabe &#252;ber die Absprachen</span></a><span>. Wenn der Tag eng wird, und eng ist er fast immer, dann f&#228;llt jeder Mensch in das zur&#252;ck, was er sicher beherrscht. Das Neue braucht Aufmerksamkeit, und die ist im Trubel als Erstes weg. Deshalb &#252;berlebt kein Vorsatz einen stressigen Kita-Tag, wenn er sich auf deine gute Absicht verl&#228;sst. Er braucht etwas Stabileres.</span></p><p><span>Und genau da kommt das eine Werkzeug ins Spiel, das in meinen Augen im Kita-Alltag wirklich immer funktioniert.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>Mach es l&#228;cherlich klein und h&#228;ng es an etwas dran</span></strong></h3><p><span>Der wirksamste Trick, ein Wissen ins Tun zu bringen, ist erstaunlich unspektakul&#228;r. Du machst den ersten Schritt so klein, dass er fast albern wirkt und kn&#252;pfst ihn an einen festen Ausl&#246;ser, der ohnehin jeden Tag passiert.</span></p><p><em><span>Nicht: &#8222;Ich m&#246;chte pr&#228;senter f&#252;r mein Team sein.&#8221; Sondern: &#8222;Wenn ich morgens meinen Computer hochfahre, gehe ich einmal durch alle Gruppen und sage guten Morgen.&#8221;</span></em></p><p><span>Merkst du den Unterschied? Aus einem vagen Vorsatz wird eine konkrete Handlung an einem festen Punkt im Tag. Der Ausl&#246;ser &#252;bernimmt das Erinnern f&#252;r dich, du musst nicht mehr dran denken und nicht mehr die Kraft aufbringen, dich jeden Tag neu zu entscheiden.</span></p><p><span>Das ist keine nette Idee, das ist richtig gut erforscht. Menschen, die sich vorher genau &#252;berlegen, bei welcher konkreten Gelegenheit sie etwas tun, setzen es deutlich zuverl&#228;ssiger um als Menschen, die es sich nur fest vornehmen. Der Effekt ist gro&#223;, und er kostet dich nichts au&#223;er einem klaren Satz.</span></p><p><span>Und jetzt kommt das Sch&#246;nste. Diese kleinen Schritte sind nicht nur ein Umsetzungstrick. Sie sind der Weg, auf dem die Leitung, die du sein willst, tats&#228;chlich entsteht. Denn die </span><a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/feuerwehrfrau-oder-leitung"><span>Leitungsidentit&#228;t von letzter Woche</span></a><span> wird ja nicht durch Nachdenken real. Sie wird real durch das, was du morgen fr&#252;h konkret tust. Jeder kleine Schritt, der gelingt, sagt dir: Ich bin die, die das hier ver&#228;ndert. Und dieses Gef&#252;hl tr&#228;gt weiter als jede Fortbildung.</span></p><p><span>Du brauchst also nicht mehr Wissen. Du brauchst einen einzigen konkreten Schritt, der so klein ist, dass ihn selbst der chaotischste Kita-Tag nicht kaputtmacht.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h3><p><span>Nimm dir eine einzige Sache, die du seit Wochen umsetzen willst und die einfach nicht passiert und schrumpfe sie, bis sie fast l&#228;cherlich klein ist. Nicht das ganze neue &#220;bergabesystem, sondern der eine erste Handgriff. Nicht die rundum erneuerte Teamsitzung, sondern die eine Frage, mit der du sie ab jetzt er&#246;ffnest.</span></p><p><span>Dann h&#228;ng sie an einen festen Moment in deinem Tag. Formulier einen einzigen Satz: &#8222;Wenn ich &#8230;, dann &#8230;&#8221; Zum Beispiel: &#8222;Wenn ich mir meinen ersten Kaffee hole, dann schreibe ich mir die eine wichtigste Sache f&#252;r heute auf.&#8221;</span></p><p><span>Einer. Diese Woche. Mehr nicht. Und dann schau, was passiert.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Genau hier liegt f&#252;r mich der Kern von allem. Ich glaube nicht, dass euch das Wissen fehlt. Euch fehlt jemand, der mit euch gemeinsam den Weg vom Wissen ins Tun geht, Schritt f&#252;r Schritt, mitten in eurem echten Alltag und nicht in der Theorie eines Seminarraums und dabei auch noch eure Leitungsidentit&#228;t im Blick hat.</span></p><p><span>Und genau daf&#252;r entsteht gerade die </span><strong><span>Leitungswerkstatt</span></strong><span>. Kein weiterer Ort, an dem du noch mehr lernst, das hast du nicht n&#246;tig. Sondern ein Ort, an dem aus dem, was du l&#228;ngst wei&#223;t, endlich gelebte Praxis wird. Wer du sein willst und was du daf&#252;r konkret tust, das bringen wir dort zusammen.</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Mehr Infos zur Leitungswerkstatt&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/product-page/leitungswerkstatt"><span>Mehr Infos zur Leitungswerkstatt</span></a></p><p>Und in der Aufzeichnung der Masterclass &#8222;Die Leitung, die wieder atmet&#8220; bekommst du noch ein richtig leckeres Angebot von mir, damit du auch wirklich langfristig ins Gestalten kommst und nicht wieder ins Funktionieren zur&#252;ckf&#228;llst.</p><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p><p><em><span>Geschrieben mit einer To-do-Liste neben mir, auf der genau ein Punkt steht und genau deshalb habe ich schon drei geschafft. ;)</span></em></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.bildungsheldinnen.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Danke f&#252;rs Lesen der P&#228;dagogischen Superheld_innen! Abonniere kostenlos, um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Feuerwehrfrau oder Leitung?]]></title><description><![CDATA[Beides ist F&#252;hrung. Nur f&#252;hlt sich das eine an wie &#220;berleben.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/feuerwehrfrau-oder-leitung</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/feuerwehrfrau-oder-leitung</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 18 Aug 2026 04:01:46 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</span></p><p><span>Heute m&#246;chte ich &#252;ber ein Thema schreiben, das mir</span><strong><span> in der Kitawelt viel zu selten </span></strong><span>begegnet. So selten, dass ich sogar etwas Hemmung sp&#252;re, es in einem Newsletter zu thematisieren, den &#252;ber 2.000 Kita-Leitungen lesen. Meine Sorge ist, dass es als nicht so wichtig abgetan wird, weil es nichts mit Zahlen, Daten, Fakten zu tun hat. Daher m&#246;chte ich dich direkt am Anfang bitten, den Newsletter bis zum Schluss zu lesen, gerade wenn du skeptisch bist.</span></p><p><span>Nehme dir die paar Minuten und wenn das Thema noch v&#246;llig neu f&#252;r dich ist, &#246;ffne dich an dieser Stelle etwas kennenzulernen, das deinen Berufsalltag nicht nur </span><strong><span>leichter</span></strong><span>, sondern vor allem auch so viel </span><strong><span>sinnstiftender</span></strong><span> machen kann. Denn dieses Thema ist f&#252;r dich, wenn&#8230;</span></p><ul><li><p><span>du das Gef&#252;hl kennst, egal was du f&#252;r deine Kita tust, es scheint einfach nicht genug zu sein.</span></p></li><li><p><span>dich immer mal wieder fragst, ob du wirklich (noch) richtig in diesem Beruf bist.</span></p></li><li><p><span>du durch die letzten intensiven Jahre wirklich ersch&#246;pft bist und dir nicht sicher bist, ob sich das jemals wieder &#228;ndert.</span></p></li></ul><p><span>Also lass uns eintauchen. &#129343;</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>Leitungsidentit&#228;t</span></strong><span>.</span></h3><p><span>Ich wei&#223;, es klingt im ersten Moment gro&#223;. Vielleicht sogar ein bisschen wie eines dieser Worte, die gut auf einem Seminarplakat aussehen, aber im Alltag nichts bedeuten. Doch ich verspreche dir, es ist das Gegenteil. Es ist vielleicht das Bodenst&#228;ndigste, wor&#252;ber wir in dieser ganzen Reihe sprechen. Denn im Kern steckt eine einzige Frage:</span><strong><span> Wer m&#246;chtest du als Leitung sein?</span></strong></p><p>Die Frage kommt dir sicherlich aus deiner Zeit als Fachkraft bekannt vor. Denn vielen begegnet sie in der Ausbildung oder sp&#228;ter in einer Fortbildung oder einem p&#228;dagogischen Tag, an dem wir &#252;ber Haltung sprechen. Was f&#252;r eine Fachkraft m&#246;chte ich sein? Wie m&#246;chte ich mit den Kindern umgehen? Wie m&#246;chte ich, dass sie mich erleben? Das ist Haltungsarbeit, und darin sind wir in der P&#228;dagogik richtig gut. Wir reflektieren, wir hinterfragen uns, wir justieren nach. Zumindest sollte das bei uns so sein und da du diesen Newsletter abonniert hast, wei&#223; ich, dass es bei dir der Fall ist.</p><p><strong>Doch dann wurdest du irgendwann Leitung. Und wissen wir beide, was passiert ist. F&#252;r genau diese Frage ist pl&#246;tzlich kein Platz mehr.</strong></p><p>Nat&#252;rlich reflektierst du auch als Leitung, keine Frage. Aber als Leitung geht es eben nicht mehr nur um deine p&#228;dagogische Haltung. Es geht zus&#228;tzlich um deine Perspektive auf Familien, es geht um dein Verst&#228;ndnis von Work-Life-Balance, es geht um dein Wissen &#252;ber Personalf&#252;hrung, Widerst&#228;nde und Teamdynamiken. Und vor allem geht es um deine innere Ausrichtung, die am Ende jeden Tages dar&#252;ber entscheidet, wie du dich f&#252;hlst: <strong>v&#246;llig ersch&#246;pft oder m&#252;cklich</strong> (m&#252;de und trotzdem gl&#252;cklich).</p><p>Eine ganz kleine fachliche Einordnung:<span> Die F&#252;hrungsforschung kennt das Konzept der F&#252;hrungs- oder Leitungsidentit&#228;t ziemlich genau. Es ist gut untersucht, wie stark die eigene Rollenidentit&#228;t dar&#252;ber entscheidet, wie jemand f&#252;hrt, wie klar, wie sicher, wie standhaft. Das hier ist also alles andere als K&#252;chenpsychologie.</span></p><p><span>Deshalb ist die Frage als Leitung noch so viel gr&#246;&#223;er als fr&#252;her.</span></p><p><span>Als Fachkraft ging es vor allem um dich und die Kinder. Als Leitung schauen auf einmal alle auf dich. Die Familien und auch die Kinder haben ein ganz anderes Bild von dir. Dein Team orientiert sich an dir, ob du das nun m&#246;chtest oder nicht. Und auch ob sie das m&#246;chten oder nicht. Auch dein Tr&#228;ger spielt regelm&#228;&#223;ig B&#228;lle an dich, die deine unbewusst deine Standhaftigkeit und somit deine Identit&#228;t pr&#252;fen.</span></p><p><em><strong><span>Also stell dir die Frage ruhig in ihrer ganzen Breite. Wer m&#246;chte ich f&#252;r mein Team sein? Wer m&#246;chte ich f&#252;r die Familien sein? Und die Frage, die dabei am h&#228;ufigsten untergeht, obwohl sie vielleicht die wichtigste ist: Wer m&#246;chte ich eigentlich f&#252;r mich selbst sein, in meiner Kita?</span></strong></em></p><p><span>Denn genau hier entscheidet sich alles.</span></p><p><span>M&#246;chtest du die sein, die den ganzen Tag als Feuerwehrfrau durchs Haus rennt und jeden Brand l&#246;scht, den irgendwer gelegt hat? Die reagiert, ausgleicht, auff&#228;ngt, bis abends nichts mehr von ihr &#252;brig ist?</span></p><p><span>Oder m&#246;chtest du die sein, die wirklich f&#252;hrt? Die Position bezieht. Die die Leitplanken setzt, an denen sich alle orientieren k&#246;nnen. Die die Dinge aus dem Weg r&#228;umt, die ihr Team aus dem Konzept bringen k&#246;nnten, bevor sie es tun. Die nicht mehr getrieben wird, sondern selbst die Richtung vorgibt. </span><strong><span>Beides ist Leitung. Nur f&#252;hlt sich das eine an wie &#220;berleben und das andere wie F&#252;hren.</span></strong></p><p><span>Und wei&#223;t du, warum das so viel mehr ist als eine nette Reflexions&#252;bung f&#252;r einen ruhigen Nachmittag?</span></p><p><span>Weil deine </span><strong><span>Ersch&#246;pfung</span></strong><span> zu einem gro&#223;en Teil genau daher kommt. Nicht nur aus der Menge, das haben wir in den letzten Wochen schon gesehen. Sondern daraus, dass du f&#252;hrst, ohne einen inneren Kompass, an dem du dich festhalten kannst. Wer nicht wei&#223;, wer sie sein will, muss jede Entscheidung neu treffen, aus dem Bauch, jeden Tag, gef&#252;hlt hundertfach. Das zieht unfassbar viel Kraft. </span><strong><span>Eine Leitung mit einer klaren Identit&#228;t trifft dieselben Entscheidungen leichter, weil sie einen Ma&#223;stab hat.</span></strong><span> Sie muss nicht mehr bei jeder Kleinigkeit innerlich ringen. Sie wei&#223; ja, wof&#252;r sie steht.</span></p><p><span>Und dann passiert noch etwas, und das ist f&#252;r mich das Sch&#246;nste. Diese Klarheit macht dich unabh&#228;ngig von der Anerkennung, auf die du gerade vielleicht noch wartest. Vom Nicken des Tr&#228;gers. Vom Lob des Teams. Von der Best&#228;tigung, dass du das hier schon richtig machst. </span><strong><span>Denn wenn du selbst wei&#223;t, wer du als Leitung bist, brauchst du die Erlaubnis von au&#223;en nicht mehr. </span></strong><span>Du f&#252;hrst dann aus dir heraus. Und genau das ist der Moment, in dem sich dieser Beruf wieder anf&#228;ngt anzuf&#252;hlen wie etwas, das deine Berufung ist.</span></p><p><span>Es gibt da n&#228;mlich diese Stimme tief in dir, die eigentlich ganz genau wei&#223;, was zu tun ist. Sie war immer da. Du hast nur irgendwann angefangen, mehr auf alles andere zu h&#246;ren. Auf den Tr&#228;ger, auf die Erwartungen, auf den n&#228;chsten kleinen Brand. </span><strong><span>Sich mit der eigenen Leitungsidentit&#228;t zu besch&#228;ftigen hei&#223;t am Ende nichts anderes, als dieser Stimme wieder zuzuh&#246;ren.</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h3><p><span>Heute gibt es keine &#220;bung, nur diese eine Frage. Aber nimm sie ernst, denn sie kann f&#252;r dich alles ver&#228;ndern.</span></p><p><span>Nimm dir zehn Minuten, einen Zettel und einen Moment, in dem dich keiner st&#246;rt. Und dann schreib auf: </span><em><span>Wer m&#246;chte ich als Leitung sein?</span></em></p><p><span>Nicht, wer du gerade bist. Nicht, die Leitung, die der Tr&#228;ger von dir erwartet. Sondern wer du sein m&#246;chtest. Denk dabei an dein Team, an die Familien, an die Kinder und ganz besonders an dich selbst. </span><em><span>Wie m&#246;chtest du in deiner Kita wahrgenommen werden? Wie m&#246;chtest du dich morgens f&#252;hlen, wenn du dein B&#252;ro betrittst? Und wie, wenn du die Kita verl&#228;sst?</span></em></p><p><span>Schreib einfach drauflos, ohne zu bewerten. Du wirst &#252;berrascht sein, wie viel Klarheit in diesen zehn Minuten entsteht. Und wie deutlich sich das schon von deinem jetzigen Alltag unterscheidet.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Wenn du bis hierher gelesen hast und gerade dieses Kribbeln sp&#252;rst, dieses &#8222;oh, da ist wirklich was dran, da will ich mehr davon&#8221;, dann geht es dir wie mir, als ich das erste Mal auf dieses Thema gesto&#223;en bin.</span></p><p><span>Genau deshalb war die Leitungsidentit&#228;t auch ein Herzst&#252;ck meiner Masterclass &#8222;Die Leitung, die wieder atmet&#8221;. Dort bin ich tiefer eingestiegen, als es hier in ein paar Abs&#228;tzen m&#246;glich ist. Falls du nicht dabei warst oder es nochmal in Ruhe sacken lassen m&#246;chtest, es gibt eine Aufzeichnung.</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://laurahenriette.wixforms.com/f/7495201206340420646&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Zugang zur Aufzeichnung&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://laurahenriette.wixforms.com/f/7495201206340420646"><span>Zugang zur Aufzeichnung</span></a></p><p><span>Und weil mich dieses Thema selbst nicht mehr losl&#228;sst, entsteht gerade etwas Gr&#246;&#223;eres. Ein Format, in dem wir nicht bei einer einzigen Frage stehen bleiben, sondern wirklich tief in deine Leitungsidentit&#228;t eintauchen und Schritt f&#252;r Schritt daran arbeiten. </span><strong><span>Die Leitungswerkstatt - Die neue Generation Kita-Leitungen</span></strong><span>. Mehr verrate ich hier heute noch nicht. Nur so viel: In der Aufzeichnung der Masterclass erf&#228;hrst du als Erste, was dahinter steckt. &#128155;</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128140; Zum Schluss</span></strong></h3><p>Nun bin ich nat&#252;rlich neugierig, was du von diesem Thema h&#228;ltst und was du dir in den n&#228;chsten Ausgaben w&#252;nscht. Daher machen wir hier eine kleine Umfrage, vielleicht sollten wir das &#246;fters tun, damit wir ein bisschen mehr verbunden sind. Dar&#252;ber denke ich mal in Ruhe nach.</p><div class="poll-embed" data-attrs="{&quot;id&quot;:1013841}" data-component-name="PollToDOM"></div><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p><p><em><span>Geschrieben mit einem Herzen, das beim Tippen etwas h&#246;her schl&#228;gt als sonst, weil mir dieses Thema so wichtig ist. &#128155;</span></em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Absprachen in deinem Team halten nicht? Frag nicht warum.]]></title><description><![CDATA[Und eine Frage, die einfach alles ver&#228;ndert!]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/warum-absprachen-im-team-im-sand</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/warum-absprachen-im-team-im-sand</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 04:00:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</span></p><p><span>In </span>der <a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/die-leitung-die-wieder-atmet">Ausgabe von letzter Woche</a> haben<span> wir einen Blick darauf geworfen, warum selbst die guten Tage sich manchmal anf&#252;hlen, wie ein</span><strong><span> Kampf gegen Windm&#252;hlen</span></strong><span>. Wir haben deine Verantwortung auf zwei Stapel aufgeteilt, weil dieses Thema meiner Leitungen das ist, was mental am meisten Energie zieht. Das andere Thema, dass unfassbar viel Energie zieht ist nichts mentales, sondern Absprachen im Team. Bzw. nicht eingehaltene Absprachen im Team.</span></p><p><span>Also lass uns eintauchen. &#129343;</span></p><p><span>Du kennst die Situation. Ihr sitzt in der Teamsitzung, du sprichst etwas an, das schon l&#228;nger hakt und auch dein Team meldet dir zur&#252;ck, dass sie sich dort Ver&#228;nderung w&#252;nschen. Nehmen wir als Beispiel, die </span><strong><span>Kommunikation im Haus</span></strong><span>, genauer, die </span><strong><span>&#220;bergabe von Fr&#252;h- und Sp&#228;tdienst</span></strong><span>. Ihr redet dar&#252;ber, es entsteht eine gute Idee, wie ihr es ab jetzt besser macht. Alle nicken. &#8222;Ja, machen wir so.&#8221; Du gehst mit einem guten Gef&#252;hl nach Hause.</span></p><p><span>Und dann? </span><strong><span>Drei Wochen sp&#228;ter macht jedes Teammitglied wieder das eigene Ding. </span></strong><span>Die eine Gruppe macht es wie gehabt, die andere versucht es, aber kommt auch nicht wirklich weiter und wieder eine andere Gruppe hat ein v&#246;llig neues System am laufen, aber nur die H&#228;lfte wei&#223; Bescheid. Und du stehst da und fragst dich, ob du es jetzt zum dritten Mal ansprechen sollst oder ob sie erst selbst v&#246;llig verzweifelt sein m&#252;ssen, damit sie es hinbekommen.</span></p><p><span>In manchen Teams f&#252;hlt sich diese Situation, die nichts ganzes und auch nichts halbes ist, gerne mal wie ein Teamkonflikt an. Ich glaube allerdings, dass das der falsche Begriff ist. Denn das was du erlebst, ist extrem z&#228;h und sehr leise. Das Gef&#252;hl, dass alles im Nichts verl&#228;uft und du am Ende die Einzige bist, die sich noch daran erinnert. Das ist kein Konflikt. Das ist fehlende Verbindlichkeit.</span></p><p><span>Und jetzt kommt die gute Nachricht. Denn einen Konflikt in deinem Team kannst du moderieren, aber eine gute Zusammenarbeit nicht erzwingen. </span><strong><span>Verbindlichkeit dagegen kannst du herstellen. </span></strong><span>Nicht mit mehr Strenge, sondern mit mehr Klarheit dar&#252;ber, was das eigentliche Problem ist. Ich nenne es gerne das Thema hinter dem Thema.</span></p><p><span>Denn unverbindlich wird ein Team selten aus b&#246;sem Willen oder fehlender Kompetenz. </span><strong><span>Unverbindlich wird ein Team weil es etwas gibt, das gr&#246;&#223;er ist als die Absprache.</span></strong><span> Aber bevor wir dazu kommen, denn es ist wieder etwas auf der psychologischen Ebene (mein Masterstudium in Gesundheitspsychologie l&#228;sst sich wohl nicht leugnen), schauen wir uns die sachliche Ebene an.</span></p><div><hr></div><h2><strong><span>&#128203; Die sachliche Ebene</span></strong></h2><p><span>Fangen wir da an, wo die meisten von euch schon ziemlich gut sind. Denn ganz ehrlich, du hast an der Sachebene vermutlich l&#228;ngst gearbeitet. Trotzdem einmal zur Auffrischung, weil hier die Basis liegt und ohne sie der Rest nicht tr&#228;gt.</span></p><p><span>Eine echte Absprache entsteht n&#228;mlich erst, wenn vier Dinge gekl&#228;rt sind. </span></p><ul><li><p><strong><span>Wer?</span></strong></p><ul><li><p><span>Nicht &#8222;das Team&#8221; und nicht &#8222;wir&#8221;, sondern ein Name. Denn sobald eine Aufgabe an alle geht, f&#252;hlt sich am Ende niemand pers&#246;nlich zust&#228;ndig, jede denkt, die andere macht schon. Das ist kein b&#246;ser Wille, das passiert in jeder Gruppe.</span></p></li></ul></li><li><p><strong><span>Wie?</span></strong></p><ul><li><p><span>Nicht &#8222;der Sp&#228;tdienst muss alles wissen, das wichtig sein ist&#8221;, sondern eine konkrete, sichtbare Handlung, zum Beispiel, wer den Sp&#228;tdienst &#252;bergibt, tr&#228;gt alles Besonderheiten + eine sch&#246;ne Beobachtung eines Kindes (so bekommen nach und nach alle Familien eine positive R&#252;ckmeldung zum Tages ihres Kindes) ins &#220;bergabebuch ein und fragt anschlie&#223;end die Kolleg:innen, ob was fehlt.</span></p></li></ul></li><li><p><strong><span>Wann?</span></strong></p><ul><li><p><span>Ohne konkretes Startdatum bleibt es ein Wunsch.</span></p></li></ul></li><li><p><strong>Reflexion</strong></p><ul><li><p>Macht direkt einen Termin aus, an dem ihr nochmal draufschaut und reflektiert, ob es l&#228;uft, angepasst werden darf oder &#252;berfl&#252;ssig wurde.</p></li></ul></li></ul><p><span>Das klingt fast zu simpel. Aber an genau diesen vier Fragen scheitern erstaunlich viele Absprachen, lange bevor irgendwer sie &#8222;nicht einh&#228;lt&#8221;.</span></p><p><span>Und jetzt zum Punkt, um den es mir heute wirklich geht.</span></p><div><hr></div><h2><strong><span>&#129504; Die psychologische Ebene</span></strong></h2><p><span>Denn viele von euch machen das l&#228;ngst richtig. Ihr benennt einen Namen, ihr werdet konkret, ihr setzt einen Termin, ihr schaut nochmal drauf. Ihr habt die Sachebene sauber durchdacht, euer Team ist motiviert. Und trotzdem, </span><strong><span>h&#228;lt die Absprache nicht.</span></strong></p><p><span>Wenn das bei dir so ist, dann bringt dir ein Mehr auf der Sachebene nichts. Dann geht es fast immer eine Ebene tiefer, um auf das Thema hinter dem Thema zu kommen. Und daf&#252;r schauen wir auf die psychologische Ebene. </span></p><p><span>Und hier habe ich eine einzige Frage f&#252;r dich, die wirklich alles ver&#228;ndert!</span></p><p><span>Denn wir fragen in solchen Momenten sehr gern: &#8222;Warum h&#228;ltst du dich nicht an unsere Absprache?&#8221; Und schon mit diesem einen Wort, warum, machst du die T&#252;r zu. Denn &#8222;warum&#8221; f&#252;hlt sich an wie ein Vorwurf und auf einen Vorwurf reagieren wir Menschen mit Rechtfertigung oder R&#252;ckzug. Du bekommst eine Ausrede, aber nicht die Wahrheit.</span></p><p><strong><span>Frag stattdessen: &#8222;Was war in diesem Moment wichtiger als unsere Absprache?&#8221;</span></strong></p><p><span>Lies den Satz ruhig nochmal. Er unterstellt nichts. Er geht selbstverst&#228;ndlich davon aus, dass es einen Grund gab, und l&#228;dt die andere ein, ihn zu zeigen. Und genau da wird es spannend, denn die Antwort f&#252;hrt dich fast immer zum eigentlichen Problem.</span></p><p><span>Vielleicht war es schlicht </span><strong><span>Stress</span></strong><span>. Keine Zeit, keine Hand frei, der Tag ist &#252;ber sie hinweggerollt. Dann war nicht die Absprache das Problem, sondern dass sie im echten Alltag gar nicht umsetzbar war.</span></p><p><span>Vielleicht war es </span><strong><span>fehlende Handlungssicherhei</span></strong><span>t. Das Teammitglied war sich im entscheidenden Moment nicht hundertprozentig sicher, was genau zu tun ist. Und weil sich Unsicherheit anf&#252;hlt wie Kontrollverlust, ist sie oder er in das zur&#252;ckgefallen, was sicher beherrscht wird, das alte Muster. Das ist zutiefst menschlich. Unter Druck greifen wir alle zum Vertrauten.</span></p><p><span>Und manchmal sitzt darunter noch etwas Gr&#246;&#223;eres. </span><strong><span>Ein leiser oder auch lauter Glaubenssatz</span></strong><span>. Die Angst zu versagen, nicht gut genug zu sein, es sowieso niemandem recht machen zu k&#246;nnen. Solche S&#228;tze arbeiten im Verborgenen und untergraben jede noch so klare Absprache.</span></p><p><span>Merkst du, was passiert? In dem Moment, in dem du &#8222;was war wichtiger&#8221; fragst statt &#8222;warum&#8221;, redet ihr nicht mehr &#252;ber eine gebrochene Regel. Ihr schaut gemeinsam auf das, worum es wirklich geht. Und von dort aus kannst du v&#246;llig anders arbeiten. Bei Stress schaust du dir die Rahmenbedingungen an. Bei fehlender Handlungssicherheit braucht die Person Begleitung, nicht Druck. Bei einem Glaubenssatz beginnt eine ganz anderer Austausch.</span></p><p><span>Und wenn diese Frage einmal ehrlich beantwortet ist, dann leg noch eine zweite hinterher: </span><strong><span>&#8222;Was br&#228;uchtest du, damit es beim n&#228;chsten Mal gelingt?&#8221;</span></strong><span> Damit drehst du das Gespr&#228;ch weg vom R&#252;ckblick und hin zur L&#246;sung und zwar gemeinsam. Du bleibst nicht bei der Analyse stehen, sondern baust aus dem, was ihr gerade ehrlich gesehen habt, den n&#228;chsten konkreten Schritt. </span><strong><span>Das ist der Moment, in dem aus einem heiklen Gespr&#228;ch echte Zusammenarbeit wird.</span></strong></p><p><span>Denn am Ende geht es nicht darum, dein Team zu &#252;berf&#252;hren. Es geht darum zu verstehen, was es wirklich braucht, um das zu tun, was ihr euch gemeinsam vorgenommen habt. Das ist keine Kontrolle. Das ist F&#252;hrung, die hinschaut.</span></p><div><hr></div><h2><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h2><p><span>Denk an eine Absprache, die zuletzt nicht gehalten hat.</span></p><p><span>Geh zuerst kurz die vier Fragen durch. War ein Name benannt oder ging es an &#8222;alle&#8221;? War die Handlung konkret? Gab es ein Bis wann? Und einen Termin zum nochmal Draufschauen? Manchmal liegt hier schon der Haken und dann darfst du das ganz ohne Drama einfach nachsch&#228;rfen.</span></p><p><span>Und wenn auf der Sachebene alles sauber war und es trotzdem nicht gehalten hat, dann probier beim n&#228;chsten Gespr&#228;ch die eine Frage. Nicht &#8222;warum&#8221;, sondern: &#8222;Was war in diesem Moment wichtiger als unsere Absprache?&#8221; Und dann das wichtigste nicht vergessen: </span><strong><span>Aktiv zuh&#246;ren.</span></strong></p><div><hr></div><h2><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h2><p><span>Genau dieses Hinschauen auf das Thema hinter dem Thema ist die Haltung, um die es in der Masterclass geht. Denn hinter &#8222;mein Team h&#228;lt sich nicht an Absprachen&#8221; steckt fast immer eine Leitung, die unheimlich viel tr&#228;gt und sich fragt, wie viel Klarheit sie sich eigentlich erlauben darf.</span></p><p><span>Am 15. August ist es soweit. </span><strong><span>&#8222;Die Leitung, die wieder atmet&#8221;</span></strong><span>, neunzig Minuten, live und kostenlos. Wir sortieren gemeinsam, was wirklich in deiner Verantwortung liegt, und du gehst mit einem klaren Kopf heraus, nicht mit einer neuen Aufgabenliste. Das hier ist meine letzte Erinnerung, also melde dich direkt an, damit du es nicht verbummelst und hinterher bereust.</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/event-details/die-leitung-die-wieder-atmet&quot;,&quot;text&quot;:&quot;kostenloses Ticket sichern&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/event-details/die-leitung-die-wieder-atmet"><span>kostenloses Ticket sichern</span></a></p><p><span>Denn wenn du in der letzten Woche gedacht hast, ich schau&#8217;s mir sp&#228;ter an, dann ist sp&#228;ter jetzt. &#128155;</span></p><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Leitung, die wieder atmet.]]></title><description><![CDATA[Sortiere deine Gedanken auf diese zwei Stapel, um wieder mehr Luft zu haben.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/die-leitung-die-wieder-atmet</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/die-leitung-die-wieder-atmet</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 21:14:06 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>Da bist du wieder. Und ich freue mich ehrlich, dass auch diese Zeilen von dir gelesen werden. &#128155;</p><p><strong><span>Es ist ein guter Tag.</span></strong><span> Das Team ist da, keine L&#252;cke im Dienstplan, alles l&#228;uft. Genau so ein Tag, an dem du dir endlich das vornimmst, was seit Wochen liegen bleibt. Du setzt dich nur noch kurz an den Elternbrief, gibst dir eine halbe Stunde, das sollte reichen.</span></p><p><span>Dann klopft es. Nur kurz, eine Frage zum Dienstplan. Du antwortest, findest deinen Faden wieder. Es klopft wieder. Ein Papa mit einer Sorge, f&#252;r die du dir Zeit nimmst. Kaum bist du zur&#252;ck im Satz, steht die n&#228;chste in der T&#252;r, ob du mal eben schauen kannst. Zwischendurch das Telefon. Eine Mutter, die dich sprechen will. Ein Paket, das angenommen werden muss.</span></p><p><span>Jede einzelne Sache ist berechtigt. Keine ist der Rede wert. Und trotzdem sitzt du zwei Stunden sp&#228;ter immer noch an diesem einen Elternbrief, den du in drei&#223;ig Minuten schreiben wolltest, damit du danach an die Vorbereitung f&#252;r den p&#228;dagogischen Tag setzen kannst, der in deinem Team wirklich etwas bewegt. Aber davon ganz zu schweigen.</span></p><p><span>Es ist nichts Schlimmes passiert. Kein Notfall, kein Ausfall, kein Drama. Und genau das ist das Verr&#252;ckte. Du hattest einen guten Tag mit vollem Team und bist am Abend trotzdem entt&#228;uscht. Die Arbeit, f&#252;r die du diesen Beruf gew&#228;hlt hast, ist auch heute wieder nicht drangekommen. Nicht weil etwas dazwischenkam, sondern weil st&#228;ndig alles dazwischenkommt.</span></p><p><strong><span>Kennst du das? </span></strong><span>Dann lass mich dir zeigen, was da wirklich passiert. Denn das ist kein Chaos und kein Zufall. </span><strong><span>Das hat ein Muster.</span></strong></p><p>Und jetzt lass uns eintauchen. &#129343;</p><div><hr></div><p><strong><span>Du tr&#228;gst jeden Morgen zwei Stapel in deine Kita.</span></strong></p><p><span>Auf dem einen liegt alles, </span><strong><span>wof&#252;r du diesen Beruf gew&#228;hlt hast</span></strong><span>. Die Kinder. Deine p&#228;dagogische Haltung. Dein Team, das du wachsen sehen willst. Die Vision, wie eure Einrichtung in zehn Jahren aussehen soll. Gute Gespr&#228;che. Echte Entwicklung. Das ist dein Stapel. Der, f&#252;r den dein Herz schl&#228;gt.</span></p><p><span>Auf dem anderen liegt</span><strong><span> alles, was ein System dir aufgeladen hat</span></strong><span>, das an allen Ecken br&#246;ckelt. Die Verwaltung, die du nebenher machen sollst. Das st&#228;ndige Einspringen, weil schon wieder jemand fehlt. Das Ausgleichen von L&#252;cken, die du nicht gerissen hast. Das Feuerl&#246;schen. Der Papierkram, der keinem einzigen Kind einen guten Moment schenkt. Das ist nicht dein Stapel. Der wurde dir in die Arme gedr&#252;ckt.</span></p><p>Letzte Woche haben wir uns angeschaut, dass dein Normal l&#228;ngst keins mehr ist. Dass du in einem Zustand arbeitest, den kaum jemand so benennt, und dass das nichts mit dir zu tun hat, sondern mit den Bedingungen. Heute gehen wir eine Ebene tiefer. Denn ich m&#246;chte dir etwas zeigen, das ziemlich viel erkl&#228;rt.</p><p><strong>Du wei&#223;t selbst, dass es nicht dein Stapel ist, der dich auslaugt. Es ist der andere.</strong></p><p><span>Der fremde Stapel frisst deine Stunden, den Platz in deinem Kopf, deine Kraft. Und weil du so verdammt gut darin bist, ihn trotzdem zu tragen, sieht von au&#223;en niemand, dass er dir gar nicht geh&#246;rt. </span><strong><span>Du tr&#228;gst ihn so souver&#228;n, dass er unsichtbar wird.</span></strong><span> Auch f&#252;r dich.</span></p><p><span>Das Bittere daran ist nicht nur die Ersch&#246;pfung. Es ist, was dabei verloren geht. Denn je voller der fremde Stapel wird, desto weniger bleibt f&#252;r deinen. F&#252;r die Kinder. F&#252;r dein Team. F&#252;r die P&#228;dagogik, die du eigentlich leben willst. Am Ende des Tages bist du leer und ausgerechnet der Stapel, der wirklich z&#228;hlt, liegt fast unber&#252;hrt da.</span></p><p><span>Und wei&#223;t du, was das Ganze noch schwerer macht? Es ist nicht die riesige Menge, die uns kaputt macht. Nicht die Menge macht krank, sondern das Gef&#252;hl, viel tragen zu m&#252;ssen und kaum etwas entscheiden zu d&#252;rfen. Nicht wirksam sein zu k&#246;nnen. Genau das ist der fremde Stapel. Du sollst ihn schleppen, aber &#228;ndern darfst du an ihm nichts. Kein Wunder, dass er so viel Kraft zieht.</span></p><p><span>Ich wei&#223;, worauf du jetzt vielleicht wartest. Auf den Tipp, wie du beide Stapel noch besser wuppst. Ein cleveres Zeitmanagement. Noch ein System. Noch mehr Kraft.</span></p><p><span>Aber das machen wir jetzt nicht wirklich! </span><strong><span>Du brauchst nicht mehr Kraft, um Fremdes zu tragen. Du brauchst Klarheit dar&#252;ber, was &#252;berhaupt deins ist.</span></strong></p><p><span>Denn die Verantwortung f&#252;r deinen Stapel zu &#252;bernehmen, das ist deine Aufgabe und die erledigst du jeden Tag mit Bravur. Aber die Verantwortung f&#252;r den fremden Stapel, f&#252;r die Systemfehler, f&#252;r das, was strukturell einfach fehlt, die darfst du zur&#252;ckgeben. Nicht aus Bequemlichkeit. Sondern weil sie nie deine war.</span></p><p><strong><span>Das ist kein Aufgeben. Das ist F&#252;hrung.</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#9997;&#65039; F&#252;r deinen Alltag</span></strong></h3><p><span>Nimm dir einen ganz normalen Tag dieser Woche und sortier ihn in zwei Stapel.</span></p><p><span>Auf die eine Seite alles, was wirklich deins ist. F&#252;hrung, p&#228;dagogische Haltung, dein Team, die Kinder. Auf die andere alles, was dir das System aufgeladen hat.</span></p><p><span>Und dann schau ehrlich hin. Welcher Stapel hat dich heute mehr Kraft gekostet? Und wie viel Zeit blieb am Ende f&#252;r den, der eigentlich z&#228;hlt?</span></p><p><span>Du musst noch nichts ver&#228;ndern. Sehen reicht f&#252;r heute.</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Genau diese Sortierung ist der Kern von allem, was jetzt kommt.</span></p><p><span>In der</span><strong><span> kostenlosen Masterclass &#8222;Die Leitung, die wieder atmet&#8221;</span></strong><span> machen wir am 15. August genau das. Wir nehmen deine zwei Stapel auseinander, wir schauen, was wirklich in deiner Hand liegt, und wir legen ab, was dich nur beschwert. Du gehst nicht mit einer neuen To-do-Liste heraus, sondern mit einem klaren Kopf und dem Gef&#252;hl, wieder atmen zu k&#246;nnen.</span></p><p><span>Letzte Woche habe ich es bereits angek&#252;ndigt und jetzt kannst du dich anmelden:</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/event-details/die-leitung-die-wieder-atmet&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Mehr Infos zur Masterclass&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/event-details/die-leitung-die-wieder-atmet"><span>Mehr Infos zur Masterclass</span></a></p><div><hr></div><p><strong><span>&#128140; Zum Schluss</span></strong></p><p><span>N&#228;chsten Dienstag geht es weiter. Dann geht es um deinen Stapel. Genauer: um die Menschen darauf. </span><strong><span>Um dein Team, um Absprachen, die halten und um die Frage, warum N&#228;he und Klarheit sich nicht ausschlie&#223;en</span></strong><span>, sondern zusammengeh&#246;ren.</span></p><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen</span></p><p><span>Geschrieben mit ziemlich m&#252;den Augen, aber einem L&#228;cheln im Gesicht. &#128155;</span></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Was, wenn dein Normal längst keins mehr ist?]]></title><description><![CDATA[Ein Satz gen&#252;gt, um es zu pr&#252;fen.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/was-wenn-dein-normal-langst-keins</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/was-wenn-dein-normal-langst-keins</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 14:21:24 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheldin &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p><span>Wie sch&#246;n, dass du noch hier bist. &#128155; Denn ich kann es kaum erwarten mit dir loszulegen.</span></p><p><span>Ich habe ja schon in meiner letzten Mail geschrieben, dass bei mir gerade ganz viel entsteht. Dass ich die p&#228;dagogischen Superheldinnen gerade neu denke und wir das gemeinsam angehen. </span><strong><span>Das hier ist der Anfang und ich habe tats&#228;chlich gerade ein kleines Kribbeln in mir! </span></strong><span>&#10024;</span></p><p><span>Die erste Sache, die sich hier &#228;ndert mag ganz winzig sein, f&#252;r mich ist sie jedoch riesig und zwar ist es der Doppelpunkt. Die P&#228;dagogischen Superheld:innen sind f&#252;r alle Kita-Leitungen gemacht wurden und das sollen sie auch bleiben. Zeitgleich lege ich meinen Fokus noch mehr auf </span><strong><span>weibliche Kita-Leitungen, deren Willen von p&#228;dagogischer Qualit&#228;t trotz Bildungskrise ungebrochen ist. Sie wissen genau was Qualit&#228;t bedeutet, brauchen nur ab und an ein bisschen Unterst&#252;tzung, dass die Vision nicht zwischen ignorierter Absprachen und Zeitmangel untergeht.</span></strong></p><p><span>Bedeutet das, dass alle M&#228;nner hier verschwinden m&#252;ssen? So ein Quatsch! Es sind weiterhin alle herzlich willkommen, die einzige Ver&#228;nderung ist, dass die Leitungen von denen ich gerade gesprochen habe sich noch besser abgeholt f&#252;hlen und mit den Nicken nicht mehr aufh&#246;ren k&#246;nnen, wenn sie diesen Newsletter lesen. F&#252;r alle anderen gilt: Nimm mit, was f&#252;r dich passt und den Rest l&#228;sst du einfach liegen.</span></p><p><span>Und jetzt lass uns in den heutigen Impuls eintauchen. &#129343;</span></p><div><hr></div><p><span>Die Geburt meines zweiten Kindes ist nun 3 Monate her und in den letzten Wochen ist mir etwas fatales aufgefallen: So viele von uns (ganz besonders von uns Frauen) merken gar nicht mehr, in welchem Zustand wir uns gerade befinden. In den letzten Wochen vor der Geburt ging es mir wirklich nicht gut. Ich habe mit &#220;belkeit, mit Ersch&#246;pfung, mit Zweifeln ach so ziemlich dem vollen Paket was einen k&#246;rperlich wie mental so besch&#228;ftigen kann, gek&#228;mpft. Aber ich habe funktioniert, denn in meinem Bauch wartete ein kleines Wunder darauf bald in meinen Armen gehalten zu werden und ich wollte, dass </span><strong><span>unser kleines Mini-Universum </span></strong><span>um uns herum ihr den besten Start in diese Welt erm&#246;glicht, denn das hatte sie verdient. Irgendwie haben mein Mann und ich es auch geschafft dieses Mini-Universum f&#252;r uns zu erschaffen und dann kam das Wochenbett. Und was soll ich sagen&#8230; Es war ruhig, es war laut, es war wundervoll, es war niederschmetternd, es war so vieles und jede einzelne Facette war unfassbar intensiv und auch das habe ich geschafft. Um ehrlich zu sein, habe ich es sogar ein bisschen zu gut geschafft.</span><strong><span> Ich habe oft funktioniert, obwohl ich h&#228;tte einfach Sein d&#252;rfen.</span></strong><span> Doch da war ja auch noch mein erstgeborenes Kind und sie ist mit 23 Monaten doch auch noch so klein. Dann ist da eine Haus, das von den Resten der Baustelle immer noch nicht ganz befreit ist, der Haushalt, ein Elterngeldantrag, eine Selbst&#228;ndigkeit f&#252;r die es keine mentale Pause gibt und und und. Drei Monate habe ich das durchgehalten, ich bin oft an meine Grenzen gekommen und ab und an auch &#252;ber sie hinausgegangen und darauf bin ich ganz und gar nicht stolz.</span></p><p><span>Doch was erz&#228;hle ich dir. Du bist Kita-Leitung und hast eine genaue Vorstellung davon was deine Kita in den n&#228;chsten Jahren braucht, was die euch anvertrauten Kinder brauchen. Doch statt dich</span><strong><span> mit vollem Fokus</span></strong><span> darum zu k&#252;mmern, sprich dich ausschlie&#223;lich auf die F&#252;hrung zu konzentrieren, bist du morgens schon getrieben.</span></p><ul><li><p><span>Du strukturierst alles um, damit dein Team gute Arbeit leisten kann, bedenkst dabei die Vorlieben deiner Mitarbeitenden und trotzdem scheint es nicht genug zu sein.</span></p></li><li><p><span>Du erledigst Aufgaben in deiner Mittagspause, die f&#252;r deine Kita </span><strong><span>0,0 Mehrwert </span></strong><span>haben, aber dein Tr&#228;ger f&#252;r n&#246;tig h&#228;lt.</span></p></li><li><p><span>Du </span><strong><span>denkst drei Schritte voraus</span></strong><span>, damit du eine L&#246;sung hast bevor gewisse Eltern das Problem erneut ansprechen.</span></p></li><li><p><span>Du funktionierst. Du bist </span><strong><span>Prellbock, Blitzableiter, Feuerwehrfrau, L&#252;ckenf&#252;llerin</span></strong><span>. Und dabei f&#252;hlst du dich viel zu oft als </span><strong><span>Einzelk&#228;mpferin</span></strong><span>. Tja. Das ist, weil du einfach einen stressigen Beruf gew&#228;hlt hast oder die es eben solche Phasen gibt. Nein, das ist, weil ein System in der Krise von dir alles fordert und dich in den </span><strong><span>&#220;berlebensmodus</span></strong><span> gedr&#228;ngt hat. Das T&#252;ckische daran ist, dass es sich &#252;berhaupt nicht so anf&#252;hlt.</span></p></li></ul><p><span>Ich kenne den Gedanken, der jetzt vielleicht kommt. So schlimm ist es bei mir doch gar nicht. Andere haben es viel h&#228;rter. </span><strong><span>&#8222;Ich funktioniere doch&#8221; oder noch viel schlimmer &#8222;Ich mache das, weil ansonsten das mein Mini-Universum zusammenbricht&#8221;. </span></strong><span>Und wei&#223;t du was? Genau dieser Gedanke ist das eigentliche Warnsignal. Denn wenn dein K&#246;rper lange genug unter Dauerlast steht, h&#246;rt er irgendwann auf, Alarm zu schlagen. Nicht weil die Last kleiner wird, sondern weil er sich anpasst, um dich durchzubringen. Was gestern noch die Ausnahme war, wird zu deinem ganz normalen Dienstag. Und von da an wirkt selbst ein Alltag, der dich eigentlich auslaugt, v&#246;llig unauff&#228;llig. Das ist keine Schw&#228;che. Das ist </span><strong><span>dein Nervensystem, das dich sch&#252;tzt</span></strong><span>. Und trotzdem ist es der Grund, warum so viele kluge, engagierte Leitungen erst dann sp&#252;ren, wie ersch&#246;pft sie l&#228;ngst waren, wenn kaum noch etwas geht.</span></p><p><span>Ach wie viel mein Wochenbett mit deinem Arbeitsalltag zu tun hat, verstehe ich wirklich erst jetzt.</span></p><div><hr></div><p><span>Ich schreibe dir das nicht, um deinen Berufsalltag schlechtzureden. Ganz im Gegenteil. Was du jeden Tag stemmst, findet unter Bedingungen statt, die niemand ernsthaft normal nennen d&#252;rfte. Personalmangel, der l&#228;ngst keine Ausnahme mehr ist, sondern die Grundlage, auf der geplant wird. Oder je nach Bundesland das krasse Gegenteil: Zu wenig angemeldete Kinder und die Sorge, dass Gruppen zeitnah geschlossen werden m&#252;ssen. (Wie v&#246;llig absurd ist das denn bitte, anstatt jetzt die Chance zu ergreifen und endlich auf Qualit&#228;t zu setzen. Aber das sprengt jetzt den Rahmen.) </span><strong><span>Ein System, das st&#228;ndig von Qualit&#228;t spricht und ihr gleichzeitig die Mittel entzieht. </span></strong><span>Und mittendrin du, mit der Verantwortung f&#252;r Kinder, f&#252;r Familien, f&#252;r ein ganzes Team, jeden einzelnen Tag.</span></p><p><span>Dass du das tr&#228;gst, ist alles andere als selbstverst&#228;ndlich.</span><strong><span> Ein Unternehmen durch eine Dauerkrise zu f&#252;hren ist echte H&#246;chstleistung.</span></strong><span> Und H&#246;chstleistung, die zum Dauerzustand wird, ist eben kein Alltag mehr. Es ist ein Ausnahmezustand, auch wenn ihn kaum jemand so benennt. Der erste Schritt da heraus ist &#252;brigens nicht noch mehr Kraft. Es ist Klarheit. Der ehrliche Blick darauf, dass hier gerade etwas nicht stimmt. Nicht mit dir, auf gar keine Fall mit dir. Sondern mit den absolut unterirdischen Bedingungen.</span></p><div><hr></div><h3>&#9997;&#65039;<span> F&#252;r deinen Alltag </span></h3><p><span>Ein kleiner Impuls f&#252;r die n&#228;chsten Tage, mehr braucht es nicht. </span><strong><span>Beschreib in einem einzigen Satz, wie ein ganz normaler Tag bei dir aussieht.</span></strong><span> Nicht der schlimmste, nicht der beste. Ein ganz durchschnittlicher. Und dann lies dir diesen Satz noch einmal laut vor, so, als w&#252;rde dir eine Freundin von ihrem Arbeitstag erz&#228;hlen. </span><strong><span>Was w&#252;rdest du ihr sagen?</span></strong></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128171; Aus meiner Welt</span></strong></h3><p><span>Ich glaube an eine neue Generation von Kita-Leitungen. An die, die aufh&#246;ren, still das auszugleichen, was das System ihnen schuldig bleibt. Wir sind hier &#252;ber 2.000. Nochmal: Zweitausend. </span><strong><span>Und das ist keine kleine Zahl. Das ist eine Bewegung, die man nicht mehr lange &#252;bersehen kann.</span></strong><span> &#10024;</span></p><p><span>Vor ein paar Wochen habe ich euch gefragt, was euch wirklich belastet und wobei ihr Unterst&#252;tzung braucht. Ich habe jede einzelne Antwort gelesen und es wurde etwas deutlich was wir alle schon l&#228;ngst wissen. Ganz oben stand nicht ein einzelnes Thema. Ganz oben stand die Zeit. </span><strong><span>Nicht die Zeit an sich, sondern die Zeit f&#252;r das, was eure Arbeit eigentlich ausmacht: gute Gespr&#228;che, echte Teamsitzungen, den Kopf frei f&#252;r das Gro&#223;e. </span></strong><span>Die frisst euch die Verwaltung weg, das st&#228;ndige Einspringen, das Feuerl&#246;schen. Und das Bitterste daran habt ihr fast wortgleich geschrieben: Genau die Ersch&#246;pfung, die daraus entsteht, h&#228;lt euch davon ab, euch Unterst&#252;tzung zu holen. Keine Zeit. Zu teuer. Zu viel obendrauf.</span></p><p><span>&#220;ber diesen </span><strong><span>Widerspruch</span></strong><span> habe ich lange nachgedacht. Ihr braucht Unterst&#252;tzung gerade dann am dringendsten, wenn ihr am wenigsten Kraft habt, sie euch zu holen. Und auch wenn ich Gro&#223;es mit euch vor habe und Zeit schlichtweg n&#246;tig ist, euch und eure Kitas wieder zum Strahlen zu bringen, steht das erstmal hinten an. Meine Antwort ist etwas ganz simples:</span></p><ul><li><p><span>Kostenlos, damit </span><em><span>&#8222;zu teuer&#8221;</span></em><span> wegf&#228;llt.</span></p></li><li><p><span>Neunzig Minuten, damit </span><em><span>&#8222;keine Zeit&#8221;</span></em><span> kein Grund mehr ist.</span></p></li><li><p><span>Und ohne eine einzige </span><em><span>neue Aufgab</span></em><span>e am Ende, weil das das Letzte ist, was ihr gerade braucht.</span></p></li></ul><p><span>Am </span><strong><span>15. August, um 10 Uhr </span></strong><span>lade ich dich zu einer Masterclass ein. Sie hei&#223;t</span><strong><span> &#8222;Die Leitung, die wieder atmet&#8221;</span></strong><span>. Neunzig Minuten, live, in denen wir gemeinsam sortieren, was wirklich in deiner Verantwortung liegt und was das System dir aufgeladen hat. Du gehst nicht mit einer neuen To-do-Liste heraus, sondern mit Klarheit und einem deutlich leichteren Kopf.</span></p><p><span>Es ist der Auftakt f&#252;r alles, was in den n&#228;chsten Wochen und Monaten entsteht. Und du bist von Herzen eingeladen. Die Anmeldung &#246;ffne ganz bald. Heute darfst du dir den Termin einfach schon dick im Kalender markieren. &#128197;</span></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#127873; Und etwas, das ich dir nicht vorenthalten m&#246;chte</span></strong></h3><p><span>Beim Lesen eurer Antworten gab es ein paar, bei denen ich innehalten musste. Da ging es nicht um eine Vorlage oder einen Impuls. Da stand zwischen den Zeilen etwas, das niemand allein tragen sollte. Und so gut eine Masterclass ist, genau diese Stellen erreicht sie nicht. Manches braucht kein Konzept, sondern ein echtes Gespr&#228;ch. Jemanden, der mit dir auf deine ganz konkrete Situation schaut. Das kann ich gerade nicht mit allen von euch tun, denn noch steht meine Familie an erster, zweiter und dritter Stelle. Aber einfach daran vorbeigehen m&#246;chte ich auch nicht.</span></p><p><strong><span>Deshalb verlose ich eine 1:1-Session mit mir.</span></strong><span> Neunzig Minuten, nur du und ich, f&#252;r das, was bei dir gerade wirklich dran ist. Um teilzunehmen beantwortest du nur 6 kurze Fragen. Mehr nicht. Teilnehmen kannst du</span><strong><span> bis zum 01. August 23:59 Uhr</span></strong><span>. Am Sonntag drauf wird die Gewinnerin per Mail informiert und nat&#252;rlich gibt es auch einen Trostpreis. Doofes Wort, da f&#228;llt mir bis Sonntag noch was Besseres ein.</span></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://laurahenriette.wixforms.com/f/7484709504957809775&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Am Gewinnspiel teilnehmen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://laurahenriette.wixforms.com/f/7484709504957809775"><span>Am Gewinnspiel teilnehmen</span></a></p><div><hr></div><h3><strong><span>&#128140; Zum Schluss</span></strong></h3><p><span>Ich freue mich richtig, wieder hier zu sein. N&#228;chsten Dienstag geht es weiter. Denn zum Start melde ich mich </span><strong><span>sieben Wochen lang einmal die Woche</span></strong><span>. Danach gibt es </span><strong><span>jeden Monat genau einen Newsletter</span></strong><span>. Denn ich melde mich lieber 12 Mal mit echtem Mehrwert, als 52 Mal und komme nicht auf den Punkt.</span></p><p><span>Und falls du das liest und selbst keine Kita leitest, sondern im Team stehst, in der Fachberatung arbeitest oder einfach hier bist, weil dich gute P&#228;dagogik nicht losl&#228;sst: bleib dabei. Diese Reise ist genauso f&#252;r dich.</span></p><p><span>Bis n&#228;chsten Dienstag.</span></p><p><span>Von Herzen</span></p><p><span>Laura - 101Visionen </span></p><p><em><span>Geschrieben mit einem kleinen Menschen in H&#246;rweite, der gerade beschlossen hat, dass Schlafen &#252;berbewertet ist. &#128155;</span></em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Lass uns das erschaffen, was pädagogische Superheld:innen schon lange brauchen]]></title><description><![CDATA[Warum es hier so lange still war, was gerade hinter den Kulissen entsteht und wie du die Zukunft der p&#228;dagogischen Superheld:innen mitgestalten kannst.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/lass-uns-das-erschaffen-was-padagogische</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/lass-uns-das-erschaffen-was-padagogische</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 11 May 2026 04:02:01 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>vielleicht hast du dich in den letzten Monaten irgendwann gefragt, ob es diesen Newsletter &#252;berhaupt noch gibt. Ob ich einfach aufgeh&#246;rt habe. Ob etwas passiert ist. Oder vielleicht hast du ihn auch einfach vermisst, weil pl&#246;tzlich keine Impulse mehr kamen, keine Gedankenanst&#246;&#223;e f&#252;r den Alltag, keine kleinen Erinnerungen daran, dass wir mit unseren Herausforderungen in dieser Bildungswelt nicht allein sind.</p><p>Und ehrlich gesagt f&#228;llt es mir gar nicht so leicht, diese Mail zu schreiben, weil ich eigentlich nie die Person sein wollte, die einfach kommentarlos verschwindet. Und trotzdem ist genau das passiert.</p><h2>Zwischen &#220;belkeit, Geburt und echtem Leben</h2><p>Das letzte Trimester meiner Schwangerschaft hat mich viel mehr ausgebremst, als ich erwartet h&#228;tte. Ich hatte mit starker &#220;belkeit zu k&#228;mpfen, war k&#246;rperlich einfach nicht belastbar und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich nur noch funktioniere. Die Geburt meiner Tochter war dann auch ganz p&#252;nktlich am errechneten Termin und ich durfte mich erstmal mit meiner vierk&#246;pfigen Familie eingrooven.</p><p>W&#228;hrenddessen lag dieser Newsletter die ganze Zeit irgendwo in meinem Hinterkopf. Nicht nur, weil ich ich ein Versprechen an euch abgegeben habe, sondern vor allem, weil mir die p&#228;dagogischen Superheld:innen wirklich am Herzen liegen. Wir sind hier &#252;ber 2.000 Kita-Leitungen und damit liegt in diesem Newsletter ein unfassbares Potenzial, die Bildungsrevolution voranzutreiben. Stell dir vor 2.000 Kitas arbeiten an den gleichen Themen und entwickeln sich sp&#252;rbar weiter. So eine Bewegung kann nicht lange ignoriert werden, also lasst uns gemeinsam loslegen. Das ist &#252;brigens auch der Grund, dass ich keinen halbherzigen Newsletter zwischen &#220;belkeit und Ersch&#246;pfung verschickt habe, nur damit &#8222;mal wieder etwas kommt&#8220;. Trotzdem h&#228;tte ich euch mitnehmen sollen. Und daf&#252;r m&#246;chte ich mich ehrlich entschuldigen.</p><h2>Was sich jetzt ver&#228;ndern darf</h2><p>Gleichzeitig war diese Pause auch wichtig. Nicht nur, weil ich sie k&#246;rperlich gebraucht habe, sondern weil ich gemerkt habe, dass sich gerade etwas ver&#228;ndert. In mir, in meiner Arbeit und auch in meiner Vision davon, was dieser Newsletter eigentlich sein soll.</p><p>Denn ich m&#246;chte nicht einfach irgendeinen Newsletter verschicken, der nett zu lesen ist und dann wieder untergeht zwischen all den anderen Mails. Ich m&#246;chte etwas erschaffen, das Kita-Leitungen wirklich st&#228;rkt. Einen Newsletter, der im stressigen Alltag nicht noch mehr Druck macht, sondern Orientierung gibt. Der nicht nur Probleme beschreibt, sondern Gedanken anst&#246;&#223;t, Perspektiven ver&#228;ndert und konkrete Dinge mitliefert, die im echten Alltag funktionieren - selbst dann, wenn die Rahmenbedingungen alles andere als ideal sind.</p><p>Das scheint bei mir irgendwie im Wochenbett zur Gewohnheit zu werden. Schon bei meiner ersten Tochter lag ich ein paar Tage nach der Geburt nachts im Bett und habe Seite f&#252;r Seite an meinem Buch geschrieben. Und dieses Mal hinterfrage ich kurzerhand all meine Dienstleistungen, weil ich merke, dass ich gr&#246;&#223;er denken darf. </p><h2>Die p&#228;dagogischen Superheld:innen werden neu gedacht</h2><p>Und genau deshalb m&#246;chte ich die n&#228;chsten Wochen nutzen, um die p&#228;dagogischen Superheld:innen neu aufzustellen und noch klarer zu machen, wof&#252;r dieser Newsletter eigentlich stehen soll.</p><p>Dabei m&#246;chte ich dich unbedingt mit einbeziehen.</p><p>Denn am Ende bringt es nichts, wenn ich alleine im stillen K&#228;mmerlein entscheide, was hilfreich sein k&#246;nnte. Ich m&#246;chte wissen, was euch wirklich besch&#228;ftigt. Welche Themen euch nachts wachhalten. Wo ihr euch Unterst&#252;tzung w&#252;nscht. Welche Formate euch im Alltag tats&#228;chlich helfen w&#252;rden und was euch aktuell vielleicht komplett fehlt in dieser Bildungswelt.</p><p><em>Der Newsletter soll nicht nur besser zu mir passen, sondern eben auch zu dir!</em></p><h2>Und dabei brauche ich deine Meinung</h2><p>Deshalb habe ich eine kurze Umfrage erstellt und ich w&#252;rde mich riesig freuen, wenn du dir ein paar Minuten Zeit daf&#252;r nimmst. Wenn du von <em>Chat</em> auf <em>Formular</em> umstellst, ist es angenehmer auszuf&#252;llen.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://laurahenriette.wixforms.com/f/7459327839075042524&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Hier geht&#8216;s zur Umfrage&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://laurahenriette.wixforms.com/f/7459327839075042524"><span>Hier geht&#8216;s zur Umfrage</span></a></p><p>Ich lese jede einzelne Antwort selbst und ich glaube wirklich, dass daraus etwas entstehen kann, das vielen Kita-Leitungen richtig gut tut.</p><p>Denn ich habe das Gef&#252;hl, dass wir in dieser Bildungswelt gerade an einem Punkt stehen, an dem es nicht noch mehr Perfektionsanspr&#252;che braucht, sondern echte Unterst&#252;tzung. Weniger &#8222;du m&#252;sstest eigentlich noch&#8230;&#8220; und mehr M&#246;glichkeiten das eigene Wissen wirklich anzuwenden und Teams dabei mitzunehmen. Mehr Austausch auf Augenh&#246;he. Mehr Klarheit. Mehr R&#252;ckenwind f&#252;r die Menschen, die jeden Tag versuchen, trotz aller Schwierigkeiten gute Bildungsorte f&#252;r Kinder zu schaffen.</p><h2>Ein kleines Danke f&#252;r deine Geduld</h2><p>Und weil so viele von euch trotz der langen Funkstille geblieben sind, m&#246;chte ich euch auch einfach etwas zur&#252;ckgeben. Deshalb bekommt ihr als kleines Dankesch&#246;n und vielleicht auch ein bisschen als Wiedergutmachung einen 50%-Rabattcode f&#252;r alle Abend-Webinare 2026.</p><p>Suche dir einfach aus, welche Themen gerade interessant f&#252;r dich sind und sichere dir mit dem Code <strong>SUPERHELD:INNEN50 </strong>jedes Ticket f&#252;r je 17,50&#8364;. Ganz ehrlich, das ist ein richtiger Schnapper f&#252;r die unfassbar tollen Webinare, die dieses Jahr noch anstehen.</p><p>Morgen, am 12. Mai findet direkt das n&#228;chste Webinar mit Sebastian Lisowski zum Thema &#8222; - der wahre Grund f&#252;r Unstimmigkeiten im Team und wie wir sie aufl&#246;sen&#8220; statt. Dieses Webinar ist ganz besonders f&#252;r Kita-Leitungen, die Mitarbeitende haben, die scheinbar einfach nicht zusammenarbeiten k&#246;nnen.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://www.101visionen.com/termine&quot;,&quot;text&quot;:&quot;zu den Webinaren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://www.101visionen.com/termine"><span>zu den Webinaren</span></a></p><h2>F&#252;r alle, die richtig eintauchen wollen: der Revolutions-Booster</h2><p>Au&#223;erdem habe ich noch ein besonderes Angebot f&#252;r alle zusammengestellt, die gerade richtig tief eintauchen wollen:</p><p>&#128640; Den Revolutions-Booster</p><p>Darin enthalten sind alle kommenden Webinare 2026 sowie die Aufzeichnungen aller bereits stattgefundenen Webinare aus diesem Jahr. Insgesamt sind das 14 intensive Fachimpulse rund um Kita-Qualit&#228;t, Ver&#228;nderungsprozesse, Teamkultur, F&#252;hrung und p&#228;dagogische Weiterentwicklung.</p><p>Statt 250 &#8364; kostet der komplette Zugang f&#252;r die p&#228;dagogischen Superheld:innen 150 &#8364;. Nutze daf&#252;r den Code: <strong>BOOSTER50</strong></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://wix.to/4PilLX1&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Booster f&#252;r 2026 sichern&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://wix.to/4PilLX1"><span>Booster f&#252;r 2026 sichern</span></a></p><h2>Ich glaube, dass gerade etwas richtig Gutes entsteht</h2><p>Und vielleicht klingt das gerade alles ein bisschen gro&#223;, obwohl ich gleichzeitig von Pause und Neuorientierung schreibe. Aber genau so f&#252;hlt es sich tats&#228;chlich an. Irgendwie langsamer als geplant, chaotischer als gedacht und trotzdem mit unglaublich viel Klarheit dar&#252;ber, was ich in Zukunft erschaffen m&#246;chte.</p><p>Ich glaube wirklich, dass die Bildungswelt Menschen braucht, die nicht einfach nur &#8222;durchhalten&#8220;, sondern sich gegenseitig st&#228;rken, ehrlich hinschauen und gemeinsam neue Wege gehen. Wir brauchen Kita-Leitungen, die der Krise mit einem regulierten Nervensystem und einem ehrlichen L&#228;cheln entgegentreten k&#246;nnen!</p><p>Und ich habe das Gef&#252;hl, dass hier gerade etwas entsteht, das genau daf&#252;r da sein wird</p><p>Danke, dass du noch hier bist &#128155;</p><p>Von Herzen</p><p>Laura - 101Visionen</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Haltung allein reicht nicht – warum Strukturen über Pädagogik entscheiden]]></title><description><![CDATA[Wenn Fachlichkeit im Alltag keinen Platz mehr findet.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/haltung-allein-reicht-nicht-warum</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/haltung-allein-reicht-nicht-warum</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Feb 2026 05:01:36 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>in unseren Kitas steigt der Druck sp&#252;rbar. Gleichzeitig wissen viele Leitungen sehr genau, wie sie p&#228;dagogisch arbeiten m&#246;chten. Sie haben sich mit bed&#252;rfnisorientierter P&#228;dagogik auseinandergesetzt, reflektieren ihr Handeln und verf&#252;gen &#252;ber eine klare fachliche Haltung.</p><p>Und dennoch f&#252;hlt sich der Alltag h&#228;ufig nicht stimmig an.</p><p><strong>Als Leitung bewegst du dich permanent im Spannungsfeld zwischen professionellem Anspruch und einem System, das diesen Anspruch immer seltener tr&#228;gt. </strong>Entscheidungen m&#252;ssen getroffen werden, die inneren Widerstand ausl&#246;sen. Situationen werden schneller gel&#246;st, als es fachlich sinnvoll w&#228;re.</p><p>Nicht, weil Wissen fehlt. Sondern weil Zeit, Struktur oder Rahmenbedingungen kaum Alternativen zulassen. Dieser innere Widerspruch ist kein Zeichen mangelnder Professionalit&#228;t. Er ist ein Hinweis auf strukturelle &#220;berforderung und ein krankes System.</p><div><hr></div><h2>Wenn Haltung zur Dauerbelastung wird</h2><p>Viele Leitungen erleben, dass ihre Haltung zwar klar ist, im Alltag aber zunehmend Kraft kostet. Sie muss verteidigt, erkl&#228;rt und immer wieder neu begr&#252;ndet werden.</p><p>Was eigentlich Orientierung geben sollte, wird zur dauerhaften inneren Aufgabe.</p><p>H&#228;ufig richtet sich der <strong>Blick dann erneut nach innen:</strong></p><ul><li><p><em>Ich m&#252;sste gelassener sein.</em></p></li><li><p><em>Ich m&#252;sste anders reagieren.</em></p></li><li><p><em>Ich m&#252;sste das besser aushalten.</em></p></li></ul><p><strong>Dabei liegt das Problem nicht in deiner Haltung, sondern darin, dass sie in einem Umfeld gelebt werden soll, das dir und deiner Haltung kaum Raum l&#228;sst.</strong></p><p>Haltung kann nur wirken, wenn sie getragen wird. Und das wird sie leider nicht allein durch die innere &#220;berzeugung. Daf&#252;r braucht es schon etwas mehr!</p><div><hr></div><h2>Wo der Haltungsdiskurs an seine Grenzen kommt</h2><p>Dass p&#228;dagogische Haltung in den letzten Jahren st&#228;rker in den Fokus ger&#252;ckt ist, ist grunds&#228;tzlich eine wichtige Entwicklung. P&#228;dagogisches Handeln braucht Werte, Reflexion und ein klares Menschenbild.</p><p>Problematisch wird es dort, wo Haltung zur <strong>Hauptantwort auf strukturelle Probleme </strong>wird. Wenn gute P&#228;dagogik vor allem als Frage der inneren Einstellung erscheint. In solchen Momenten <strong>verschiebt sich Verantwortung </strong>unbemerkt: Weg von Rahmenbedingungen &#8211; hin zur einzelnen Person. Und das in einem System, das von Menschen mit einem gro&#223;en Verantwortungsgef&#252;hl sowieso schon viel zu viel fordert!</p><p>F&#252;r Leitungen bedeutet das zus&#228;tzlichen Druck. Denn du wei&#223;t sehr genau, was fachlich sinnvoll w&#228;re, erlebst aber gleichzeitig, dass der Alltag kaum Spielr&#228;ume l&#228;sst, dieses Wissen konsequent umzusetzen. Und sind wir mal ehrlich, diese Spannung bleibt nicht ohne Folgen.</p><div><hr></div><h2>Strukturen beeinflussen p&#228;dagogisches Handeln &#8211; immer</h2><p>Strukturen sind nicht neutral. Sie wirken, ob wir wollen oder nicht.</p><p>Sie entscheiden dar&#252;ber,</p><ul><li><p>ob Gespr&#228;che in Ruhe stattfinden oder zwischen T&#252;r und Angel,</p></li><li><p>ob Zeit f&#252;r Beziehung bleibt oder permanent unterbrochen wird,</p></li><li><p>ob Reflexion einen festen Platz hat oder immer wieder verschoben wird.</p></li></ul><p>Aus organisationspsychologischer Perspektive ist klar: <strong>Menschen handeln nicht ausschlie&#223;lich nach &#220;berzeugung, sondern innerhalb der M&#246;glichkeiten, die ein System er&#246;ffnet oder begrenzt.</strong></p><p>Auch engagierte, qualifizierte Leitungen wie du. Wenn Strukturen dauerhaft unter Druck stehen, entstehen innere und &#228;u&#223;ere Konflikte. Das st&#228;ndige Abw&#228;gen zwischen Anspruch und Machbarkeit geh&#246;rt f&#252;r viele mittlerweile zum Alltag.</p><div><hr></div><h2>Wenn Fachlichkeit keinen Raum bekommt</h2><p>Ersch&#246;pfung entsteht nicht nur durch Arbeitsmenge, die bei Kita-Leitungen mehr als hoch genug ist. Sie entsteht auch dann, wenn Fachlichkeit nicht gelebt werden kann.</p><p>Wenn klar ist, was Kinder brauchen, dies aber immer wieder nicht umgesetzt werden kann, greift das das professionelle Selbstverst&#228;ndnis an. <strong>Frust, Ohnmacht und innere Distanz sind h&#228;ufige Folgen.</strong></p><p>Viele meiner Leitungen beschreiben genau hier den Punkt, an dem Arbeit schwer wird.<br>Nicht, weil der Beruf infrage steht, sondern weil die eigene Fachlichkeit zu wenig Platz findet.</p><div><hr></div><h2>Verantwortung differenziert betrachten</h2><p>An dieser Stelle braucht es einen anderen Blick auf Verantwortung. Nicht im Sinne von <em>&#8222;Ich kann nichts tun&#8220;</em>, aber auch nicht im Sinne von <em>&#8222;Ich muss mich noch mehr anstrengen&#8220;</em>.</p><p>Professionelle Verantwortung liegt dazwischen. <strong>Sie beginnt mit der Frage, unter welchen Bedingungen professionelles p&#228;dagogisches Handeln m&#246;glich ist und unter welchen nicht.</strong> Und mit der Unterscheidung, welche Strukturen ver&#228;nderbar sind und welche aktuell klare Grenzen setzen.</p><p>Nicht alles l&#228;sst sich bewegen.<br>Aber nicht alles ist unver&#228;nderlich.</p><p>Allein diese Differenzierung kann entlastend wirken. Daher hier eine kurze Frage zur Reflexion: <strong>Welche Struktur in deinem Kita-Alltag zwingt dich immer wieder dazu, anders zu handeln, als du es fachlich f&#252;r richtig h&#228;ltst?</strong></p><p>Diese Frage ist unbequem und sie &#246;ffnet einen wichtigen Denkraum. Nicht zur Schuldzuweisung, sondern zur Klarheit.</p><div><hr></div><h2>Struktur-Check zum Download</h2><p>F&#252;r den Transfer in die Praxis habe ich einen <strong><a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">Struktur-Check</a></strong><a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen"> </a>entwickelt. Ein kompaktes Tool, das dich dabei unterst&#252;tzt, klarer zu erkennen,</p><ul><li><p>wo dein tats&#228;chlicher Gestaltungsspielraum liegt</p></li><li><p>und wo strukturelle Grenzen beginnen.</p></li></ul><p>Der Struktur-Check ist kein Bewertungsinstrument und keine Anleitung zur Selbstoptimierung. Er dient der professionellen Einordnung und Entlastung.</p><p>&#128073; <strong><a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">Hier </a>kannst du den Struktur-Check kostenfrei herunterladen</strong>.</p><div><hr></div><p>Auch wenn es schwer auszuhalten ist: Manche Bedingungen sind derzeit nicht &#8222;reparierbar&#8220;. Abstand zu nehmen, kann deshalb eine professionelle Entscheidung sein und den Selbstschutz wieder etwas h&#246;her priorisieren. Pass gut auf dich und deine Ressourcen auf.</p><p>Von Herzen<br>Laura - 101Visionen</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wenn gute pädagogische Arbeit nicht mehr möglich ist]]></title><description><![CDATA[Zwischen Verantwortung und Unm&#246;glichkeit: Eine Unterscheidung, die entlastet.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/wenn-gute-padagogische-arbeit-nicht</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/wenn-gute-padagogische-arbeit-nicht</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 19 Jan 2026 21:03:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>in den letzten Wochen habe ich in meiner Arbeit mehrere Gespr&#228;che gef&#252;hrt, die mich sehr besch&#228;ftigt haben. Gespr&#228;che mit Kita-Leitungen und Fachkr&#228;ften, die ihre Begleitung mit einem klaren Ziel begonnen hatten: <em>Im System bleiben. Gestalten. F&#252;r Kinder wirksam sein.</em></p><p>Und dann &#8211; Schritt f&#252;r Schritt &#8211; wurde etwas anderes deutlich.</p><p>Nicht, weil sie weniger wollten.<br>Nicht, weil sie pl&#246;tzlich &#8222;nicht mehr belastbar&#8220; waren.<br>Sondern weil sie sehr klar gesehen haben: <strong>Unter diesen Bedingungen ist das, was ich fachlich verantworten m&#246;chte, nicht mehr m&#246;glich.</strong></p><p>Einige haben ihre Leitungsstelle aufgegeben. Andere haben das System verlassen. Nicht leichtfertig. Nicht impulsiv. Sondern nach langer, ehrlicher Auseinandersetzung.</p><p>Und ich merke: Diese Entscheidungen haben mich nachdenklich gemacht und gleichzeitig an etwas sehr Zentrales erinnert. Manchmal bringt es nichts, an Altem festzuhalten. Nicht, weil Aufgeben einfacher w&#228;re, sondern weil <strong>Klarheit uns irgendwann dazu zwingt zu handeln</strong>.</p><div><hr></div><h2>F&#252;hrung kann nicht alles m&#246;glich machen</h2><p>Viele Leitungen tragen innerlich diesen Satz mit sich:</p><blockquote><p><em>&#8222;Ich wei&#223;, dass das System kaputt ist, aber die Kinder d&#252;rfen nicht den Preis daf&#252;r zahlen.&#8220;</em></p></blockquote><p>Und genau dieser Gedanke h&#228;lt viele viel zu lange in Bedingungen, an denen sie sich selbst und oft auch ihr Team permanent &#252;berfordern.</p><p>Denn er vermischt zwei sehr unterschiedliche Dinge:</p><ul><li><p>fachliche Verantwortung</p></li><li><p>und strukturelle Unm&#246;glichkeiten</p></li></ul><p>Was dabei oft passiert:<br>Alles wird gleich schwer.<br>Alles wird gleich dringend.<br>Und alles f&#252;hlt sich moralisch aufgeladen an.</p><p>Doch F&#252;hrung braucht genau hier eine <strong>saubere Unterscheidung</strong>.</p><div><hr></div><h2>Nicht alles, was wichtig ist, ist unter diesen Bedingungen m&#246;glich</h2><p>Ich formuliere das bewusst klar und wohlwollend: <strong>Gute F&#252;hrung bedeutet nicht, alles m&#246;glich zu machen. </strong>Gute F&#252;hrung bedeutet, zu erkennen,</p><ul><li><p>was fachlich <em>nicht mehr verantwortbar</em> ist</p></li><li><p>und was zwar unbequem, aber trotzdem gestaltbar bleibt</p></li></ul><p>Solange diese Unterscheidung nicht getroffen wird, entsteht ein gef&#228;hrlicher Zustand:</p><ul><li><p>Leitungen tragen Verantwortung f&#252;r Dinge, die sie real nicht steuern k&#246;nnen</p></li><li><p>Teams arbeiten permanent im Mangelmodus</p></li><li><p>Kinder erleben ersch&#246;pfte Erwachsene, die eigentlich sch&#252;tzen wollen</p></li></ul><p>Nicht aus b&#246;sem Willen. Sondern aus fehlender Klarheit.</p><p>Die gute Neuigkeit: Es gibt einen Ausgang aus dieser Abw&#228;rts-Spirale, der funktioniert, egal wie weit sie sich schon gedreht hat. Denn f&#252;r eine Ver&#228;nderung braucht es vorerst keine anderen Rahmenbedingungen, sondern <strong>Klarheit und Mut</strong>. </p><p>Ganz nach dem Motto: <strong>Was im Inneren w&#228;chst, wird im Au&#223;en sichtbar!</strong></p><p>Sicherheit entsteht nicht, weil pl&#246;tzlich alles leichter wird. Sicherheit entsteht, wenn du Klarheit hast: &#252;ber deine Rolle, deine Grenzen, deine Priorit&#228;ten und deine Haltung.<br>Und es sind oft ganz kleine Tools, die daf&#252;r sorgen, dass du auch an Chaos-Tagen den &#220;berblick beh&#228;ltst.</p><div><hr></div><h2>Vier Kategorien, die F&#252;hrung entlasten, ohne Anspruch zu verlieren</h2><p>In meiner Arbeit hat sich eine Einordnung bew&#228;hrt, die genau hier ansetzt. Nicht, um Dinge &#8222;sch&#246;nzureden&#8220;, sondern um handlungsf&#228;hig zu bleiben.</p><h3>1. Fachlich unter diesen Bedingungen <strong>nicht m&#246;glich</strong></h3><p>Dinge, bei denen du &#8211; ganz ehrlich &#8211; sagen musst:</p><blockquote><p><em>Wenn ich das jetzt versuche, gef&#228;hrde ich Qualit&#228;t, Beziehung oder Sicherheit.</em></p></blockquote><p>Diese Dinge weiter &#8222;mitzuschleppen&#8220; ist kein Heldentum. Es ist fachlich nicht vertretbar.</p><p><strong>Beispiel: </strong>Kita trotz zu wenig Personal offen lassen. Sprich den Rechtsanspruch dem Kinderschutz vorziehen.</p><h3>2. Fachlich sinnvoll, aber <strong>ressourcenabh&#228;ngig</strong></h3><p>Hier w&#228;re gute Arbeit m&#246;glich, <strong>wenn</strong> bestimmte Voraussetzungen gegeben w&#228;ren (Zeit, Personal, Stabilit&#228;t).</p><p>Diese Punkte brauchen klare Benennung: gegen&#252;ber dem Tr&#228;ger, dem Team und vor allem auch dir selbst.</p><p><strong>Beispiel:</strong> Besondere Angebote durchf&#252;hren.</p><h3>3. Unbequem und anstrengend, aber <strong>machbar</strong></h3><p>Das sind oft die Punkte, vor denen wir innerlich zur&#252;ckschrecken: potenzielle Konflikte, klare Entscheidungen, Priorisierungen.</p><p>Nicht, weil sie fachlich falsch w&#228;ren, sondern weil sie Mut kosten. Viel Mut.</p><p><strong>Beispiel:</strong> Die Bringzeiten den Familien anpassen. Sprich die Familien k&#246;nnen ihre Kinder zu der Zeit bringen, wie es f&#252;r ihren Alltag dienlich ist.</p><h3>4. Systemisch verankert, aber <strong>fachlich fragw&#252;rdig</strong></h3><p>Dinge, die &#8222;so laufen&#8220;, weil sie immer so liefen und nicht, weil sie Kindern, Familien oder Kitakr&#228;ften wirklich dienen.</p><p>Auch hier braucht es F&#252;hrung und keine Akzeptanz des Gewohnten.</p><p><strong>Beispiel: </strong>Bewertung von Familien, weil sie ihre Kinder immer in den letzten 5 Minuten abholen.</p><div><hr></div><h2>Warum diese Klarheit so viel ver&#228;ndert</h2><p>In dem Moment, in dem Leitungen diese Unterscheidung treffen, passiert etwas Entscheidendes:</p><ul><li><p>Schuldgef&#252;hle werden kleiner</p></li><li><p>Verantwortung wird realistischer</p></li><li><p>Entscheidungen werden tragf&#228;higer</p></li></ul><p>Und vor allem: Man steht <strong>innerlich</strong> hinter dem eigenen Handeln. Nicht, weil alles gut ist. Sondern weil es ehrlich ist.</p><div><hr></div><h2>Ein Tool f&#252;r genau diese Klarheit</h2><p>Ich habe dir zu diesem Newsletter ein <strong>Entscheidungs-Tool nur f&#252;r Leitungen</strong> erstellt.</p><p>Kein Reflexionsblatt f&#252;r die Schublade. Sondern eine strukturierte, klare Hilfe, um:</p><ul><li><p>Themen sauber einzuordnen</p></li><li><p>die eigene Haltung zu kl&#228;ren</p></li><li><p>und daraus konkrete Konsequenzen f&#252;rs Leitungshandeln abzuleiten</p></li></ul><p>Das Ziel ist nicht, alles zu l&#246;sen. Sondern so klar zu werden, dass du <strong>nicht mehr anders handeln kannst</strong>, weil dein innerer Kompass wieder stimmt.</p><p>&#128073; Das Tool findest du <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">hier</a> als PDF zum Download.</p><div><hr></div><p>Vielleicht ist genau jetzt der Moment, an dem du dir erlaubst, ehrlich hinzuschauen, um klare Grenzen zu ziehen und zu entscheiden was du ab heute nicht mehr zul&#228;sst.<br>Nicht aus Resignation oder Schw&#228;che. Sondern aus Verantwortung f&#252;r dich, dein Team und die Kinder.</p><p>Denn Klarheit ist unbequem. Aber sie ist der Anfang von wirksamer F&#252;hrung.</p><p>Von Herzen<br>Laura - 101Visionen</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Raus aus dem Krisenmodus – zurück in die Wirksamkeit]]></title><description><![CDATA[Wie du den Strudel aus Reaktion, Ersch&#246;pfung und &#220;berforderung durchbrichst.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/raus-aus-dem-krisenmodus-zuruck-in</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/raus-aus-dem-krisenmodus-zuruck-in</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 21:14:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>Viele Leitungen f&#252;hlen sich permanent im Krisenmodus, dauerhaft ersch&#246;pft, st&#228;ndig am Limit.</p><ul><li><p>Es ist mehr das Hinterherrennen verpasster To-Dos.</p></li><li><p>Auf Personalmangel und Krankheitsausf&#228;lle muss quasi ununterbrochen neu reagiert werden.</p></li><li><p>Entscheidungen werden mal schnell getroffen und dabei geht der eigentliche Fokus v&#246;llig verloren.</p></li><li><p>Probleme h&#228;ufen sich, obwohl es viele Probleme sind, die im Team selbst gel&#246;st werden k&#246;nnten.</p></li></ul><p>Und dann kommt dieser Gedanke: <strong>&#8222;Wird das jemals wieder anders?&#8220;</strong></p><p>Und genau das ist der Punkt, an dem viele Kita-Leitungen in einer Abw&#228;rtsspirale landen. Denn obwohl die Bedingungen in der Kita-Krise absolut katastrophal sind, ist das nicht das gr&#246;&#223;te Problem, das ich sehe. Das gr&#246;&#223;te Problem ist, wenn Kita-Leitungen wirklich anfangen zu glauben, sie k&#246;nnen nichts an dieser Situation &#228;ndern und sich somit nicht mehr als wirksam erleben. Denn dann wird aus F&#252;hrung Reaktion, aus P&#228;dagogik Funktionieren und aus einem Traumberuf ein Stressmonster ohne Sinn.</p><p>Und dieser Zustand gibt uns kaum noch M&#246;glichkeiten, wieder herauszukommen, sondern wir verharren in einem endlosen Spiel der immer gleichen Probleme.</p><div><hr></div><p>&#127793;<strong> Die gute Neuigkeit</strong></p><p>Die gute Neuigkeit: Es gibt einen Ausgang aus dieser Abw&#228;rts-Spirale, der funktioniert, egal wie weit sie sich schon gedreht hat. Denn f&#252;r eine Ver&#228;nderung braucht es vorerst keine anderen Rahmenbedingungen, sondern <strong>Klarheit und Mut</strong>. </p><p>Ganz nach dem Motto: <strong>Was im Inneren w&#228;chst, wird im Au&#223;en sichtbar!</strong></p><p>Sicherheit entsteht nicht, weil pl&#246;tzlich alles leichter wird. Sicherheit entsteht, wenn du Klarheit hast: &#252;ber deine Rolle, deine Grenzen, deine Priorit&#228;ten und deine Haltung.<br>Und es sind oft ganz kleine Tools, die daf&#252;r sorgen, dass du auch an Chaos-Tagen den &#220;berblick beh&#228;ltst.</p><div><hr></div><p>&#128270;<strong>Klarheit schaffen statt reagieren</strong></p><p>Hier ein kleiner Selbstcheck:</p><ul><li><p>Wei&#223; ich gerade, was wirklich meine Priorit&#228;ten sind?</p></li><li><p>Habe ich ein aktuelles Fokusziel, das mir langfristig Erleichterung bringt?</p></li><li><p>F&#252;hle ich mich in meiner aktuellen Rolle wohl und kann ich in dieser Rolle den hohen Anspr&#252;chen einer Kita-Leitung in der Bildungskrise klar entgegentreten?</p></li></ul><p>Wenn du bei einer der Fragen gestockt hast, ist das v&#246;llig normal und gleichzeitig ein liebevoller Hinweis, dass du dich nochmal sortieren darfst. Wie gut, dass der Jahreswechsel schon bald bevorsteht und bei vielen von uns eine gute Zeit f&#252;r Reflexion und eine klare Ausrichtung ist.</p><div><hr></div><p>&#9201;<strong> Der 15-Minuten-F&#252;hrungsreset</strong></p><p>Damit du auch aus dieser Ausgabe direkt etwas f&#252;r die Praxis mitnehmen kannst, habe ich mir den <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">15-Minuten-F&#252;hrungsreset</a> &#252;berlegt. Mache ich gerne immer zum Wochenbeginn und durchlaufe diese drei einfachen und zeitgleich unglaublich wirksamen Schritte:</p><p><strong>1. Gedanken herunterschreiben (5 Minuten)</strong></p><p>Nimm dir ein Blatt und schreibe <strong>alles</strong>, wirklich <em>alles</em> auf, was noch zu tun ist, was dich besch&#228;ftigt, was ansteht, was offen ist. Ohne Reihenfolge, ohne Struktur, ohne Bewertung. Alles raus aus dem Kopf und rauf auf das Papier.</p><p><strong>2. Sortieren (5 Minuten)</strong></p><p>Sortiere deine Liste in drei Bereiche:</p><ul><li><p>Was hat <em>diese Woche</em> Priorit&#228;t?</p></li><li><p>Was kann warten?</p></li><li><p>Was gebe ich ins Team?</p></li></ul><p><strong>3. F&#252;hrung &#252;bernehmen (5 Minuten)</strong></p><p>Jetzt, wo dein Kopf sortiert ist, richte deinen Blick nach innen. Dorthin wo F&#252;hrung beginnt.</p><p>Stelle dir daf&#252;r diese eine Frage:</p><p><strong>Was ist die Haltung, mit der ich diese Woche f&#252;hren m&#246;chte, v&#246;llig egal was im Au&#223;en passiert?</strong></p><p>Das kann sein:</p><ul><li><p><em>Ich bleibe klar und ruhig, auch wenn es turbulent wird.</em></p></li><li><p><em>Ich vertraue meinem inneren Kompass mehr als dem &#228;u&#223;eren Chaos.</em></p></li><li><p><em>Ich handle bewusst statt auf die Dinge im Au&#223;en zu reagieren.</em></p></li><li><p><em>Ich gebe Orientierung, indem ich Orientierung in mir trage.</em></p></li><li><p><em>Ich w&#228;hle heute Wirksamkeit statt Ersch&#246;pfung.</em></p></li></ul><p>W&#228;hle anschlie&#223;end ein <strong>pers&#246;nliches Wochen-Mantra oder Wochen-Motto</strong>, das dich st&#228;rkt und dich durch alles tr&#228;gt, was kommt. Es soll deine eben gew&#228;hlte Haltung f&#252;r dich ganz klar in Worte fassen und m&#246;glichst kurz sein, damit du es im Alltag immer pr&#228;sent hast.</p><p>Zum Beispiel:</p><p>&#11088; <strong>&#8222;Ich bleibe bei mir.&#8220;</strong></p><p>oder</p><p>&#11088; <strong>&#8222;Was in mir w&#228;chst, wird im Au&#223;en sichtbar.&#8220;</strong></p><p>oder</p><p>&#11088; <strong>&#8222;Ich bin die Ruhe im Sturm.&#8220;</strong></p><p>Schreibe dieses Mantra oder Motto f&#252;r dich sichtbar auf (oben auf deinem Wochenplan, an die Wand, an den PC), sodass du die ganze Woche regelm&#228;&#223;ig daran erinnert wirst. Es ist dein Anker und sorgt daf&#252;r, dass du nach au&#223;en klar, sicher und kraftvoll wirkst. Wiederhole es also gerne auch in dir, wenn du merkst, dass dein Fokus verloren geht.</p><p>F&#252;r den 15-Minuten-F&#252;hrungsreset gibt es <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">hier</a> auch eine Vorlage, die du dir herunterladen, ausdrucken und jeden Montag in Ruhe ausf&#252;llen kannst.</p><div><hr></div><p>&#10084;&#65039;&#8205;&#129657;<strong>Und noch etwas ganz wichtiges!</strong></p><p>Es ist &#252;brigens auch kraftvoll zu sagen, dass du diesen Beruf nicht mehr aus&#252;ben m&#246;chtest. Oder ihn unter diesen Bedingungen nicht mehr aus&#252;ben m&#246;chtest.<br>Und f&#252;hle dich bitte nicht schlecht, wenn du solche Gedanken hast.</p><p>Die Bildungskrise verlangt so vieles von uns und manchmal ist es der richtige Weg, klare Grenzen zu setzen und dieses Mini-Universum zu den eigenen Gunsten zu ver&#228;ndern und manchmal ist der richtige Weg, einen Schlussstrich zu ziehen.</p><p>Welcher Weg dein richtiger ist, wei&#223;t nur du.</p><p>Ich m&#246;chte nur nicht das Gef&#252;hl erwecken, eine Kita-Leitung, die sich gegen den Beruf unter diesen Bedingungen entscheidet, als Leitungskraft gescheitert sind. Denn das ist einfach nicht wahr!<br>Es geh&#246;ren so viele Faktoren zu der Erf&#252;llung in diesem Beruf und genauso viele zu dem erfolgreichen Gelingen dieses Spagats.</p><p>Eins ist aber in allen F&#228;llen sicher:</p><p><strong>In jeder Firma, die etwas von sich h&#228;lt, werden F&#252;hrungskr&#228;fte in Krisenzeiten geschult und unterst&#252;tzt. Sie bekommen mehr Zeit einger&#228;umt, weil verstanden wurde, dass F&#252;hrung keine Nebensache ist und stetige Weiterentwicklung braucht.</strong></p><p>Eine Kita neben dem laufenden Betrieb aus einem Krisenmodus zu f&#252;hren, Ver&#228;nderungsprozesse an genau den richtigen Stellen anzusetzen und erfolgreich durchzuf&#252;hren und dann auch noch die Krankheitswellen durch eigenes spontanes Einspringen in den Gruppen auszugleichen, <strong>ist schlichtweg unm&#246;glich!</strong><br>Es ist in meinen Augen sogar das Ticket ins Ungl&#252;ck, wenn es auch nur versucht wird.</p><p>Sei also bitte, bitte milde zu dir. Fordere bei deinem Tr&#228;ger klare Ressourcen ein. Und hole dir Unterst&#252;tzung an den Stellen, wo es f&#252;r dich wichtig ist.</p><div><hr></div><p>&#128640; <strong>Wenn du bereit bist deine F&#252;hrungst&#228;tigkeit auf das n&#228;chste Level zu heben!</strong></p><p>Wenn du bereit bist&#8230;</p><p>&#8230;Ver&#228;nderungsprozesse wirklich zu verstehen und zu meistern,<br>&#8230;mit Widerst&#228;nden zu tanzen, statt gegen sie zu k&#228;mpfen,</p><p>habe ich da etwas f&#252;r dich: Genau daf&#252;r gibt es <strong><a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita">Mission Kita</a></strong> und wir starten am <strong>26. Januar 2026</strong> in die n&#228;chste Runde.</p><p>&#127775; <strong><a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita">Mission Kita</a> &#8211; Die moderne Prozessbegleitung f&#252;r Kita-Leitungen, die bereit sind aus der Dauerschleife von den immer wiederkehrenden Problemen auszusteigen.</strong></p><p>Mission Kita begleitet dich 3 Monate intensiv dabei:</p><ul><li><p>deine Kita professionell zu analysieren</p></li><li><p>ein klares Ziel zu formulieren</p></li><li><p>einen individuellen, realistischen Ma&#223;nahmenplan zu erstellen</p></li><li><p>die ersten Schritte direkt umzusetzen</p></li><li><p>mit Widerst&#228;nden konstruktiv umzugehen</p></li><li><p>und Herausforderungen nicht alleine bew&#228;ltigen zu m&#252;ssen</p></li></ul><p>Du erh&#228;ltst:</p><ul><li><p>3 Austausch-Treffen</p></li><li><p>3 Einzel-Sessions mit mir, Laura Henriette Grimm</p></li><li><p>digitale Inputs</p></li><li><p>Mini-Workbook, Missions-Board, Infomaterial</p></li><li><p>und 6 Monate Zugang zum 101Visionen-Netzwerk</p></li></ul><p>&#128073; Der perfekte Rahmen, um deine Kita nachhaltig weiterzuentwickeln, ohne im Krisenmodus zu bleiben.</p><p>Und als Superheld:in bekommst sogar einen Rabatt von 200&#8364;. Dazu schreibst du einfach im Buchungsformular, dass du von den p&#228;dagogischen Superheld:innen kommst und ich verrechne den Rabatt. Und lass und davor gerne telefonieren, damit dein Tr&#228;ger die Kosten mit Freude &#252;bernimmt! Mehr Infos und das Buchungsformular findest du <a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita">hier</a>.</p><div><hr></div><div class="poll-embed" data-attrs="{&quot;id&quot;:410143}" data-component-name="PollToDOM"></div><p>Ich hoffe du kannst den 15-Minuten-F&#252;hrungsreset f&#252;r dich nutzen und w&#252;nsche dir eine wundervolle Woche. &#128155;</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Umgang mit Widerständen im Team – Was wäre, wenn Widerstand gar kein Problem ist?]]></title><description><![CDATA[&#8230;sondern dir zeigt, wo der n&#228;chste Schritt liegt?]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/widerstand-ist-kein-problem-sondern</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/widerstand-ist-kein-problem-sondern</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 10 Nov 2025 05:00:46 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>Widerst&#228;nde sind Teil unserer Welt und das ist gut so, denn Widerst&#228;nde sind eine wertvolle R&#252;ckmeldung, dass noch Sand im Getriebe steckt. Und um diesen Sand sollten wir uns k&#252;mmern, bevor wir auf die Stra&#223;e der Ver&#228;nderung auffahren.</p><p>Denn die Stra&#223;en der Ver&#228;nderung sind gerne mal holprig und f&#252;r Fahrer:in wie f&#252;r das Fahrzeug meist sehr herausfordernd. Es ist also durchaus sinnvoll, das Fahrzeug in einen Top-Zustand zu bringen, bevor wir uns einem neuen Thema widmen. Und wenn wir das erreichen, ist nicht nur der Ausblick von unserem Zielort wundersch&#246;n, sondern eben schon der Weg dorthin.</p><p>Was in dieser Metapher so naheliegend ist, sieht in der Praxis meist ganz anders aus. Unsere Bildungswelt ist von Wandel gepr&#228;gt und wir m&#252;ssen ununterbrochen L&#246;sungen finden und diese auch umsetzen, sprich: Ver&#228;nderung ist in Kitas der allt&#228;gliche Weg, zumindest sollte das so sein.</p><p>Die meisten Kita-Leitungen, vor allem die, die diesen Newsletter lesen &#8211; also du &#8211; wissen das auch. Aber was ist, wenn eine L&#246;sung gefunden wurde, die Umsetzung ausgearbeitet ist und du alles in die Wege geleitet hat, damit gestartet werden kann &#8230; und dann kommen S&#228;tze wie:</p><ul><li><p>&#8222;Aber das haben wir doch schon immer so gemacht.&#8220;</p></li><li><p>&#8222;Ich glaube nicht, dass es so funktioniert.&#8220;</p></li><li><p>&#8222;Und wer soll das alles machen? Ich habe doch jetzt schon keine Zeit f&#252;r meine ganz normalen Aufgaben!&#8220;</p></li></ul><p>Tja, und dann stehen wir da und fragen uns, wie wir mit solchen Widerst&#228;nden umgehen sollen. Besonders wenn wir schon viele Gespr&#228;che gef&#252;hrt haben, entsteht schnell das Gef&#252;hl: Ohne Widerst&#228;nde geht das nicht, mit kommen wir aber auch nicht weiter.</p><p>Wie gut also, dass wir uns hier treffen.</p><p>Denn ich sage dir eins: Es geht anders. Und zwar ganz anders!</p><div><hr></div><p><strong>&#11088; Lass uns einen Schritt weitergehen</strong></p><p>Warum Widerstand im Team immer wieder aufkommt bzw. was hinter Widerstand stecken kann, haben wir bereits in einer <a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/widerstand-ist-kein-problem-sondern">anderen Ausgabe dieses Newsletters</a> gekl&#228;rt.</p><p>Heute gehen wir einen Schritt weiter und schauen uns an:</p><ul><li><p>wie du Widerstand direkt begegnen kannst</p></li><li><p>und wie du langfristig daf&#252;r sorgst, dass Widerstand weniger Macht hat, ohne Druck, ohne K&#228;mpfe, ohne Ersch&#246;pfung</p></li></ul><p>Wir starten damit, was du ab jetzt bewusst vermeidest. Also lass uns ins Thema eintauchen! &#129343;</p><div><hr></div><p><strong>&#10071; Drei Fehler im Umgang mit Widerstand, die du ab jetzt nicht mehr machst</strong></p><p>Diese drei Fehler werden im Alltag immer wieder gemacht und sie f&#252;hren leider zu noch mehr Abwehr, meist sogar auf beiden Seiten:</p><p><strong>1&#65039;&#8419; Den Widerstand pers&#246;nlich nehmen</strong></p><p>Wenn wir Widerstand als Kritik an unserer Person verstehen, reagieren wir instinktiv mit Rechtfertigung, Druck oder R&#252;ckzug.</p><p>Was stattdessen hilft: Widerstand als R&#252;ckmeldung zum Prozess sehen, nicht zur Person. Dadurch bleibst du klar, stabil und neugierig.</p><p><strong>2&#65039;&#8419; Den Widerstand &#8222;wegmoderieren&#8220; statt verstehen</strong></p><p>Zu schnell weitergehen (&#8222;Komm, wir machen jetzt einfach&#8220;) wirkt wie ein &#220;bergehen. Menschen sp&#252;ren, wenn ihre Bedenken keinen Raum bekommen.</p><p>Was stattdessen hilft: Kurz innehalten, nachfragen, einordnen und erst dann entscheiden, wie es weitergeht. Ggf. ist es sinnvoll den Prozess ein paar Tage liegen zu lassen und erst dann zu entscheiden, wie es weitergeht.</p><p><strong>3&#65039;&#8419; Zu fr&#252;h L&#246;sungen anbieten</strong></p><p>Das machen viele Leitungen, da sie wirklich helfen wollen, aber: Wenn das Bed&#252;rfnis dahinter nicht gesehen wurde, landet die L&#246;sung im Leeren.</p><p>Was stattdessen hilft: Erst herausfinden warum jemand blockiert, erst danach wie es weitergeht.</p><div><hr></div><p><strong>&#129517; Die vier Bed&#252;rfnisecken - dein Leitfaden f&#252;r die Praxis</strong></p><p>Um herauszufinden, was hinter einem Widerstand steckt, nutzen wir an dieser Stelle die vier Bed&#252;rfnisecken nach Hergen Sasse (Quelle: Grimm; Sasse (2026). Kita einfach besser machen) und erweitern diese um passende Widerst&#228;nde sowie L&#246;sungsans&#228;tze. Hier eine Visualisierung, die du dir sehr gerne <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">herunterladen</a> und in deinen Unterlagen aufbewahren kannst.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!a6Ue!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Febb9f26a-d1bc-4ed0-bcc3-aae34052ff0a_1920x1080.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!a6Ue!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Febb9f26a-d1bc-4ed0-bcc3-aae34052ff0a_1920x1080.jpeg 424w, 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class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" 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Und jede Bed&#252;rfnisecke enth&#228;lt typische Formen des Widerstands, kombiniert mit passenden L&#246;sungensideen. Dieses Dokument kannst du als Leitfaden f&#252;r den Umgang mit Widerst&#228;nden nutzen.</p><div><hr></div><p><strong>&#128269; Wie du damit im Alltag arbeitest</strong></p><p>Du schaust zuerst:</p><p>&#128073; In welcher der vier Ecken befindet sich die Person, die im Widerstand ist?</p><p>&#128073; Welches konkrete Bed&#252;rfnis k&#246;nnte hinter dem Widerstand stecken?</p><p>Das kannst du vermuten oder du gehst mit der Person ins Gespr&#228;ch. Meist reicht schon das Aussprechen der Vermutung, denn Mimik und K&#246;rperhaltung ver&#228;ndern sich sofort, wenn du richtig liegst.</p><p>Beispiel: &#8222;Machst du dir Sorgen, dass wir die Verbindung zu den Familien verlieren, wenn wir die Kommunikation &#252;ber die App laufen lassen?&#8220;</p><p>Das Wort Verbindung l&#246;st oft ein spontanes Gef&#252;hl von &#8222;Ja, genau das meine ich!&#8220; aus. Manchmal treffen wir das Bed&#252;rfnis nicht sofort. Dann gehen wir weiter auf die Suche. Ganz ohne Druck.</p><p>Ein wichtiger Hinweis: Benutze Bed&#252;rfnisse in einer alltagstauglichen Sprache. Worte wie Authentizit&#228;t oder Handlungssicherheit l&#246;sen selten das Gef&#252;hl von &#8222;endlich versteht mich jemand&#8220; aus, auch wenn sie inhaltlich stimmen. Umschreibungen wirken oft w&#228;rmer und zug&#228;nglicher.</p><div><hr></div><p><strong>&#127919; Und wenn du das Bed&#252;rfnis gefunden hast?</strong></p><p>Dann ist ein riesiger Teil schon geschafft.</p><p>Wenn du im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch bist, kannst du einfach fragen: &#8222;Was genau brauchst du von mir bzw. vom Prozess, damit du dich darauf einlassen kannst?&#8220;</p><p>Manchmal kommt eine klare Antwort. Manchmal nicht oder das Gespr&#228;ch findet erst sp&#228;ter statt. F&#252;r all diese Momente kannst du meine L&#246;sungsvorschl&#228;ge aus dem Leitfaden nutzen.</p><p>Dabei gilt wie immer: &#128073; Nimm mit, was passt. Lass liegen, was nicht zu dir oder deinem Team passt.</p><div><hr></div><p><strong>&#10024; Fazit</strong></p><p>Widerstand ist keine Wand, gegen die du l&#228;ufst. Widerstand ist ein Wegweiser. Ein Signal. Ein Hinweis darauf, wo Sand im Getriebe steckt und wo du ansetzen darfst, damit Ver&#228;nderung flie&#223;end, statt holprig wird.</p><p>Wenn du lernst, diese Signale zu lesen, entsteht Raum f&#252;r Kooperation, f&#252;r Entwicklung und vor allem: f&#252;r Leichtigkeit.</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie dein Team wirklich in die fachliche Weiterentwicklung kommt]]></title><description><![CDATA[Reflexion statt Routine &#8211; der Schl&#252;ssel zu dauerhaften Reflexion im Team.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/wie-dein-team-wirklich-in-die-fachliche</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/wie-dein-team-wirklich-in-die-fachliche</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 27 Oct 2025 05:00:50 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>w&#228;re es nicht sch&#246;n ein Team zu haben, dass sich quasi von selbst weiterentwickelt? Ein Team voller Kitakr&#228;fte, die sich selbst regelm&#228;&#223;ig reflektiert, die eigenen Praxis hinterfragen, Informationen die gebraucht werden zum gr&#246;&#223;ten Teil selbst beschaffen und offen f&#252;r Neues bleibt?</p><p>Ich vermute, dass dein Kopf gerade flei&#223;ig nickt, zumindest ist das meine Einsch&#228;tzung, nachdem ich diesen Punkt immer wieder als Dreh- und Angelpunkt wahrnehmen, wenn es darum geht, ob Leitungen genug Zeit f&#252;r die Weiterentwicklung ihrer Einrichtung haben oder ob sie regelm&#228;&#223;ig in ihren Arbeitsabl&#228;ufen unterbrochen werden, weil&#8230;</p><ul><li><p>es an der T&#252;r klopft und sie kurz darauf eine Frage beantworten, die sie bereits hundertmal beantwortet haben.</p></li><li><p>sie Themen innerhalb des Teams kl&#228;ren, obwohl sie gehofft hatten, die Personen w&#252;rden direkt aufeinander zukommen.</p></li><li><p>eine Impuls f&#252;r den p&#228;dagogischen Tag vorbereiten, um die Themen zu bearbeiten, die sie bereits seit Monaten besch&#228;ftigen.</p></li></ul><p>Denn sind wir mal ehrlich: Teams laufen im Autopilot-Modus. Was auch v&#246;llig verst&#228;ndlich ist, denn wann haben wir im p&#228;dagogischen Alltag schon wirklich Zeit zum Durchschnaufen, geschweige denn zum Nachdenken?</p><p>Die Vorbereitungszeit ist gef&#252;llt mit Portfolio-Seiten und Planungen f&#252;r das n&#228;chste Fest. Und wenn noch etwas Zeit &#252;brig bleibt, wird &#8222;mal eben schnell&#8220; ein Angebot f&#252;r den n&#228;chsten Tag vorbereitet. Wurde ja auch mal wieder Zeit.</p><p>Reflexion? Passiert dann h&#246;chstens noch durch eine Anleitung in der Teamsitzung oder an einer Inhouse-Schulung. Und selbst das l&#246;st bei manchen Unbehagen aus, denn sobald etwas hinterfragt wird, steht schnell der Vorwurf im Raum: &#8222;Was hab ich denn jetzt falsch gemacht?&#8220;</p><p>Ich erlebe in vielen Einrichtungen, dass Kitakr&#228;fte Ver&#228;nderung eher skeptisch betrachten. Bed&#252;rfnisorientierte P&#228;dagogik wird immer noch h&#228;ufig bel&#228;chelt oder abgetan als ein Trend der heutigen Zeit. Dabei ist sie l&#228;ngst wissenschaftlich fundierter Standard und somit definitiv keine Meinungsfrage.</p><h2><strong>&#128172; Eine Szene, die mich nicht losl&#228;sst</strong></h2><p>Ich erinnere mich an eine Inhouse-Schulung bei einem wirklich tollen Team. Wir machten nach dem ersten Input-Teil eine kleine Pause, viel redeten miteinander oder vertraten sich die Beine. Eine Kitakraft griff zu einem meiner ausgelegten B&#252;cher und ihre Kollegin meinte: &#8222;Lass das Buch besser liegen.&#8220;</p><p>Das Buch trug den Titel &#8222;Bed&#252;rfnisorientierte P&#228;dagogik&#8220;.</p><p>Und dieser Satz, so beil&#228;ufig und doch so aufschlussreich, hat mich noch Tage besch&#228;ftigt. Denn ich kann die Sorge dahinter verstehen. Viele Missverst&#228;ndnisse kursieren &#252;ber das, was Bed&#252;rfnisorientierung wirklich bedeutet. Aber genau das ist der Punkt: Es sind Missverst&#228;ndnisse.</p><p>Wer professionell p&#228;dagogisch arbeitet, ist aufgefordert, diese Haltung zu reflektieren. Nicht aus Schuld oder Druck &#8211; sondern, weil die Kindern das Beste verdienen, was P&#228;dagogik zu bieten hat. Und das ist heute nachweislich: eine Haltung, die sich am Menschenbild orientiert, das Kinder als gleichw&#252;rdige, kompetente und eigenst&#228;ndige Pers&#246;nlichkeiten anerkennt.</p><p><strong>Das ist der Stand der Wissenschaft.</strong></p><p>Und es ist unsere Aufgabe, uns immer wieder selbst zu hinterfragen, ob unser Handeln diesem Anspruch gerecht wird.</p><div><hr></div><h2><strong>&#128161; Warum Reflexion das Herzst&#252;ck professioneller P&#228;dagogik ist</strong></h2><p>Reflexion ist weit mehr als &#8222;&#252;ber etwas nachdenken&#8220; und vor allem ist sie mehr als Beurteilung.</p><p>Es ist die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Tun und das kann in manchen F&#228;llen auch unangenehm sein oder sogar weh tun, da wir maximal ehrlich zu uns selbst sein m&#252;ssen. Diese Auseinandersetzung mit dem eigenen Tun ist die Grundlage jeder fachlichen Weiterentwicklung und damit auch jeder Qualit&#228;t in der Kita.</p><p>&#128073; Beurteilung bedeutet: Ich bewerte etwas (&#8222;Das war gut / schlecht&#8220;).</p><p>&#128073; Reflexion bedeutet: Ich frage mich, warum ich etwas so gemacht habe und was es mit mir, dem Kind oder dem Team zu tun hat und welche Auswirkungen es hat.</p><p>Diese Haltung braucht Mut. Mut zur Ehrlichkeit. Mut, auch mal Unangenehmes anzuschauen. Und sie braucht vor allem eines: psychologische Sicherheit.</p><p>Denn Reflexion gelingt nur, wenn Menschen sich sicher f&#252;hlen. Wenn klar ist: Hier darf ich auch mal etwas sagen, das nicht perfekt klingt. Hier darf ich Fehler machen, ohne Angst vor Bewertung. Daf&#252;r ist eine positive Fehler- und Feedbackkultur unbedingt notwendig. Das schauen wir uns dann im n&#228;chsten Newsletter genauer an, bleiben wir heute mal bei der konkreten Reflexion im Team:</p><div><hr></div><h2><strong>&#128640; 3 Wege, wie du dein Team in die Reflexion bringst</strong></h2><p><strong>1&#65039;&#8419; Nutze JEDE Teamsitzung zur Reflexion</strong></p><p>Ja, ich meine wirkliche jede Teamsitzung. Nat&#252;rlich gibt es immer viel zu besprechen. Aber P&#228;dagogik vor Organisation &#8211; das ist keine Floskel, sondern eine Haltung.</p><p>Schon f&#252;nf Minuten Reflexion zu Beginn jeder Teamsitzung ver&#228;ndern langfristig das Denken im Team und damit hat wenig so einen massiven Einfluss auf deine Kita, wie diese wenigen Minuten zu Beginn einer jeden Teamsitzung!</p><p>Lass dein Team z. B. eine Karte mit einer Reflexionsfrage ziehen, stelle den Timer auf zehn Minuten &#8211; und dann: reden, denken, f&#252;hlen, austauschen.</p><p>Danach geht&#8217;s ganz normal mit der Agenda weiter.</p><p>Kurz, klar, wirksam. F&#252;nf Minuten zu Beginn einer Teamsitzung sind immer drin, es ist eine Frage der Priorit&#228;tensetzung.</p><p><strong>2&#65039;&#8419; Mache Reflexionsmomente zum Standard</strong></p><p>Sammelt z.B. auf einem Plakat im Teamzimmer Situationen, die euch viel Kraft kosten, immer wieder holprig sind im Alltag oder Kinder stark herausfordern. Dieses Plakat nutzt ihr als Sammelort, um an p&#228;dagogischen Tagen oder auch in Teamsitzungen mit etwas Zeit, einzelne Situationen in den Blick zu nehmen und m&#246;gliche &#196;nderungen zu durchdenken, um alle zu entlasten und die Qualit&#228;t zu verbessern.</p><p>Jede Teamsitzung schreibt jede Kitakraft eine Situation auf einen Zettel oder sie f&#252;gt eine schnelle Idee einer bereits h&#228;ngenden Karte hinzu, die ausprobiert werden k&#246;nnte. Diese Idee muss nicht bis zum Ende gedacht sein, sondern kann als Impuls f&#252;r die betroffenen Kitakr&#228;fte dienen. Manchmal hilft der Blick von au&#223;en und der emotionale Abstand.</p><p>Wichtig: So etwas funktioniert nur mit einer positiven Fehler- und Feedbackkultur. Daher: Erst das Miteinander st&#228;rken, dann das Format einf&#252;hren.</p><p><strong>3&#65039;&#8419; Haltungsfragen regelm&#228;&#223;ig stellen</strong></p><p>Reflexion beginnt mit guten Fragen. Im Downloadbereich findest du daher heute eine kleine Vorlage mit 5 Reflexionsfragen, die du direkt in deiner n&#228;chsten Teamsitzung nutzen kannst.</p><p>Stell den Timer auf 10 Minuten, zeiht eine Frage und kommt dar&#252;ber in den Austausch. Du wirst &#252;berrascht sein, wie viel Tiefe in dieser kurzen Zeit entstehen kann.</p><p>Sobald die 10 Minuten um sind, geht ihr zu eurer Tagesordnung &#252;ber. Solltest du merken, dass ein Theme mehr Raum und Austausch ben&#246;tigt, kann es in der n&#228;chsten Teamsitzung einen eigenen Agendapunkt bekommen oder sogar f&#252;r den n&#228;chsten p&#228;dagogischen Tag eingeplant werden. Wenn gerade keine Zeit f&#252;r Extra-Austausch gefunden wird, nutzt ihr einfach in der n&#228;chsten Teamsitzung die ersten Minuten f&#252;r genau das gleiche Thema.</p><h2><strong>&#10024; Wenn Reflexion zur Gewohnheit wird, wird Weiterentwicklung selbstverst&#228;ndlich</strong></h2><p>Reflexion ist kein Extra. Sie ist die Grundlage unserer Arbeit! Sie sorgt daf&#252;r, dass Lernen nie aufh&#246;rt, weder bei Kindern noch bei Erwachsenen.</p><p>Wenn dein Team lernt, regelm&#228;&#223;ig hinzuschauen, anstatt nur &#8222;funktionieren zu m&#252;ssen&#8220;, entsteht eine neue Form von Professionalit&#228;t.</p><p>Eine, die tr&#228;gt. Eine, die bleibt.</p><p>Und genau das w&#252;nsche ich dir f&#252;r dein Team:</p><p>Dass ihr Routinen hinterfragt, ohne Schuldgef&#252;hle.</p><p>Dass ihr gemeinsam wachst, weil ihr miteinander ehrlich seid.</p><p>Und dass ihr die Freude am Lernen (wieder) sp&#252;rt, bei euch selbst und bei den Kindern.</p><div><hr></div><h2><strong>Dein Download: Reflexionskarten f&#252;r Teamsitzungen</strong></h2><p>Damit du den dritten Weg direkt in der n&#228;chsten Teamsitzung umsetzen kannst, habe ich dir <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">5 Reflexionskarten</a> erstellt. Drucke sie gerne aus und zieht in der n&#228;chsten Teamsitzung eine davon, um in den Austausch zu kommen. Vergesst nicht den Timer auf 10 Minuten zu stellen, denn &#252;ber manche Themen k&#246;nnen wir wirklich ewig sprechen.</p><div><hr></div><h2><strong>Bald startet der &#8222;Aufbruch in die Bildungs(r)evolution&#8220;</strong></h2><p>Wenn du sp&#252;rst, dass dein Team bereit ist, den n&#228;chsten Schritt zu gehen, raus aus &#8222;Das haben wir schon immer so gemacht&#8220; hinein in echte Bildungs(r)evolution, dann ist mein Begleitprogramm &#8222;Aufbruch in die Bildungs(r)evolution&#8220; genau das Richtige f&#252;r euch.</p><p>Ab dem 06. November kannst du dich anmelden und dein Team &#252;ber mehrere Monate mit praxisnahen Impulsen, Reflexionsfragen und Tools begleiten lassen.</p><p>Ein Programm f&#252;r alle, die nicht nur reden, sondern wirklich etwas ver&#228;ndern wollen, Schritt f&#252;r Schritt, aber nachhaltig.</p><p><a href="https://www.101visionen.com/bildungsrevolution">Hier</a> findest du bereits n&#228;here Infos und im n&#228;chsten Newsletter gebe ich dir noch einen genaueren Einblick.</p><div><hr></div><h2><strong>Fazit</strong></h2><p>Reflexion ist eine Haltungsfrage und daher ein ewiger Prozess. Selbst Teams, die sich regelm&#228;&#223;ig und von selbst reflektieren, brauchen Impulse an denen sie wachsen k&#246;nnen. Finde heraus welche Impulse dein Team gerade braucht und die Magie wird beginnen.</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Veränderung, die bleibt – 3 Fehler, die du nie wieder machen wirst]]></title><description><![CDATA[Warum gute Vors&#228;tze oft scheitern &#8211; und wie du dein Team wirklich mitnimmst.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/veranderung-die-bleibt-3-fehler-die</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/veranderung-die-bleibt-3-fehler-die</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 13 Oct 2025 04:00:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/13faed8f-a500-436f-8497-423f27d3cf40_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld:in &#129464;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>Das Kitajahr ist in vollem Gange und meistens bringt ein neues Kitajahr auch neue Vorhaben mit sich. Die schrittweise &#214;ffnung hinzu einem offenen Konzept, die konkrete Verankerung des Schutzkonzeptes im Alltag oder die Umsetzung der bed&#252;rfnisorientierten P&#228;dagogik&#8230; Jede Kita hat ihre eigenen Vorhaben, aber eins haben viele Vorhaben gemeinsam: Nach drei ist wieder alles beim Alten.</p><p>Das liegt selten an mangelnder Motivation.</p><p>Viel h&#228;ufiger scheitern Ver&#228;nderungsprozesse an drei typischen Stolperfallen, lass uns hier einmal eintauchen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qPsI!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b9e8cf4-b92c-4c4d-b904-4d4ccd8af2ff_800x450.gif" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qPsI!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b9e8cf4-b92c-4c4d-b904-4d4ccd8af2ff_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qPsI!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b9e8cf4-b92c-4c4d-b904-4d4ccd8af2ff_800x450.gif 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qPsI!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b9e8cf4-b92c-4c4d-b904-4d4ccd8af2ff_800x450.gif 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!qPsI!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5b9e8cf4-b92c-4c4d-b904-4d4ccd8af2ff_800x450.gif 1456w" sizes="100vw"><img 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" 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Oft, weil das Problem nicht in der Tiefe verstanden wurde.</p><p>&#128073; Quick-Tipp: Beginne kein Ver&#228;nderungsvorhaben, bevor du nicht alle im Boot hast. Er&#246;ffne einen Raum f&#252;r Fragen, Sorgen und Kritik &#8211; je nach Widerstand in einer Teamsitzung oder lieber in Einzelgespr&#228;chen.</p><p>2&#65039;&#8419; Ihr wisst, was ihr nicht mehr wollt &#8211; aber nicht, wie euer Kita-Alltag stattdessen aussehen soll.</p><p>&#128073; Quick-Tipp: Erarbeitet gemeinsam eine klare, lebendige Vision. Sie soll allen Orientierung geben &#8211; f&#252;r Kinder, Familien und euren Tr&#228;ger sichtbar sein &#8211; und als Ma&#223;stab f&#252;r Entscheidungen dienen.</p><p>3&#65039;&#8419; Ihr habt euch nicht die Unterst&#252;tzung des Tr&#228;gers und anderer Beteiligter gesichert.</p><p>&#128073; Quick-Tipp: Beziehe alle fr&#252;hzeitig mit ein &#8211; Tr&#228;ger, Familien, Gemeinde oder Kooperationspartner:innen. Schon bei der Zielkl&#228;rung kannst du Umfragen nutzen oder Ideenrunden erm&#246;glichen.</p><div><hr></div><h2><strong>&#128269; Das integrative Modell nach Vahs &amp; Weiand</strong></h2><p>Dieses Modell zeigt: Ver&#228;nderung hat immer zwei Ebenen, die miteinander verkn&#252;pft sind &#8211; eine sachliche und eine psychologische.</p><ul><li><p>Die Sachebene beinhaltet f&#252;nf Phasen, die wir meist automatisch durchlaufen: Vorbereitung, Analyse, Planung, Umsetzung, Kontrolle/Entwicklung.</p></li><li><p>Die psychologische Ebene hingegen betrifft das, was in den K&#246;pfen und Herzen passiert. Sie durchl&#228;uft drei Phasen: Unfreezing &#8211; Moving &#8211; Refreezing.</p></li></ul><p>Ein Beispiel:</p><p>Wenn du die Gl&#228;ser in deiner K&#252;che in einen anderen Schrank r&#228;umst, greifst du trotzdem tagelang noch zum alten Platz.</p><p>Die Ver&#228;nderung ist umgesetzt &#8211; aber dein Kopf hat sie noch nicht verinnerlicht.</p><p>Genau das passiert auch in Teams.</p><p>Wer beide Ebenen beachtet, sorgt daf&#252;r, dass Ver&#228;nderung nicht nur passiert, sondern wirksam wird.</p><div><hr></div><h2><strong>Deine Checkliste f&#252;r nachhaltige Ver&#228;nderung</strong></h2><p>Damit du deine n&#228;chsten Vorhaben Schritt f&#252;r Schritt pr&#252;fen kannst, habe ich f&#252;r dich eine <a href="https://www.101visionen.com/superheld-innen">praxisnahe Checkliste</a> entwickelt:</p><p>&#10145;&#65039; von der Vorbereitung &#252;ber die Planung bis zur Evaluation</p><p>&#10145;&#65039; inklusive konkreter Punkte, die die psychologische Ebene ber&#252;cksichtigen</p><p>Der Download-Bereich ist umgezogen, wie du sicherlich merken wirst. Wir probieren das mal aus. ;)</p><div><hr></div><h2><strong>12 Erfolgsfaktoren f&#252;r Ver&#228;nderung, die bleibt</strong></h2><p>Neben der psychologischen Ebene gibts es &#252;brigens noch 12 Erfolgsfaktoren, die daf&#252;r sorgen, dass ein Ver&#228;nderungsprozess eher vor Erfolgs gekr&#246;nt ist. Diese Faktoren entscheiden also dar&#252;ber, ob Ver&#228;nderung nur ein Versuch bleibt &#8211; oder zur neuen Normalit&#228;t wird:</p><ol><li><p>Problemverst&#228;ndnis</p></li><li><p>Klare Vision</p></li><li><p>Ganzheitliche Denkweise</p></li><li><p>Kulturwandel</p></li><li><p>Unterst&#252;tzung von &#8222;oben&#8220; (Tr&#228;ger, Leitungsebene)</p></li><li><p>Partizipation &amp; Kommunikation</p></li><li><p>Konkrete Zielvorgaben</p></li><li><p>Themenbegrenzung</p></li><li><p>Lokale Gegebenheiten nutzen</p></li><li><p>Ben&#246;tigte Materialien vor Ort entwickeln</p></li><li><p>Genug Zeit einplanen</p></li><li><p>Eine ordentliche Portion Mut</p></li></ol><div><hr></div><h2><strong>3 Reflexionsfragen f&#252;r dich</strong></h2><p>1&#65039;&#8419; Wer ist noch nicht von unserem Ver&#228;nderungsvorhaben &#252;berzeugt und wie k&#246;nnte ich diese Person ins Boot holen?</p><p>2&#65039;&#8419; Welche Vision soll eure Ver&#228;nderung leiten &#8211; und ist sie allen klar?</p><p>3&#65039;&#8419; Was k&#246;nntest du tun, um deinem Team (oder dir selbst) Mut zu machen und das Gef&#252;hl auszul&#246;sen &#8220;Das wird am Ende richtig gut.&#8221;?</p><p>Nimm dir 10 Minuten, um diese Fragen ehrlich und in Ruhe zu beantworten, du wirst &#252;berrascht sein, wie klar dein n&#228;chster Schritt wird.</p><div><hr></div><h2><strong>Du willst mehr dar&#252;ber wissen, wie dir jedes Vorhaben in deiner Kita mit Leichtigkeit gelingt? Ganz egal wie gro&#223; der Widerstand ist&#8230;</strong></h2><p>Wenn du deine Kita nicht nur leiten, sondern mit Klarheit gestalten und einen Leuchtturm f&#252;r die Bildungswelt erschaffen willst, ganz egal wie viele Steine dir immer wieder in den Weg gelegt werden, dann ist<a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita"> Mission Kita</a> dein Programm:</p><p>Mission Kita ist die 3-monatige Prozessbegleitung f&#252;r Leitungskr&#228;fte, die ihre Einrichtung strukturiert, wirksam und mit Leichtigkeit weiterentwickeln wollen.</p><p>Du bekommst:</p><p>&#9989; eine klare Schritt-f&#252;r-Schritt-Anleitung f&#252;r nachhaltige Ver&#228;nderung - von der Zielsetzung, &#252;ber die Planung der einzelnen Schritte bis hin zum Umgang mit Widerst&#228;nden im Team, der Elternschaft oder beim Tr&#228;ger</p><p>&#9989; individuelle Einzelgespr&#228;che mit mir &amp; zus&#228;tzliche Austausch-Treffen mit anderen Leitungskr&#228;ften</p><p>&#9989; Vorlagen, Tools und Reflexions&#252;bungen, die dich sofort in die Umsetzung bringen</p><p>&#127919; Ziel: Eine Kita, die tr&#228;gt &#8211; f&#252;r Kinder, Familien und Fachkr&#228;fte.</p><p>&#128073; Am 26. Januar startet dieses Programm in die zweite Runde und noch gibt es freie Pl&#228;tze. Hier findest du alle weiteren Informationen und lass uns gerne telefonieren, um herauszufinden was du von mir brauchst, damit dein Tr&#228;ger gerne die Kosten f&#252;r diese Begleitung &#252;bernimmt. <a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita">Hier</a> findest du <a href="https://www.101visionen.com/fachkraefte/mission-kita">mehr Infos</a>.</p><div><hr></div><h2><strong>Fazit</strong></h2><p>Ver&#228;nderung passiert nicht, wenn du es dir vornimmst &#8211; sondern wenn du sie gestaltest. Wenn du die K&#246;pfe und Herzen mitnimmst, wird daraus Entwicklung, die bleibt.</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura &#8211; F&#252;r eine Bildungs(r)evolution, die bleibt</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mitarbeiter:innen-Gespräche, die wirklich etwas bewegen]]></title><description><![CDATA[Warum sie mehr sind als ein Muss &#8211; und wie du sie zu deinem wirksamsten F&#252;hrungsinstrument machst]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/mitarbeiterinnen-gesprache-die-wirklich</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/mitarbeiterinnen-gesprache-die-wirklich</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Sep 2025 04:02:04 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DCk9!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F7ccc0d78-2df6-4b34-b78b-ffaa7ec2d97c_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld_in! &#129464;&#127995;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#127995;&#8205;&#9794;&#65039;</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif" width="800" height="450" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:450,&quot;width&quot;:800,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:5503820,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/gif&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.bildungsheldinnen.com/i/174782362?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!n_ik!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F995ba1fb-97b3-4a21-8e1c-787f99f554cd_800x450.gif 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>alle Jahre wieder trifft mittlerweile auch auf das Thema <strong>Mitarbeiter:innengespr&#228;che </strong>zu. Meistens sitzen im Herbst Leitung und Mitarbeitende zusammen und genie&#223;en diese Gespr&#228;che mal mehr und mal weniger.</p><p>Leider h&#246;re ich im Austausch mit Kita-Leitungen sehr h&#228;ufig, dass dieses <strong>wirksame F&#252;hrungsinstrument </strong>noch nicht im vollen Ma&#223;e ausgesch&#246;pft wird.</p><p>Vielleicht erkennst du dich wieder:</p><blockquote><ul><li><p>Du gehst in das Gespr&#228;ch mit einem Fragebogen und hast das Gef&#252;hl, es ist <strong>eher ein Abhaken</strong> als ein flie&#223;ender und fr&#252;chtetragender Austausch.</p></li><li><p>Du bist dir <strong>unsicher, wie du Kritik ansprichst</strong>, und schiffst die ganze Zeit um das Wesentliche herum.</p></li><li><p>Oder ihr sprecht ganz offen &#252;ber St&#228;rken und Schw&#228;chen und <strong>trotzdem ver&#228;ndert sich im Alltag nichts.</strong></p></li></ul><p><em><strong>Das Problem: Das Potenzial dieser Gespr&#228;che ist so unfassbar gro&#223;. Und wenn es nicht im Sinne der Kinder genutzt wird, bricht es mir ein bisschen das Herz.</strong></em></p><p>Also lass uns heute dar&#252;ber sprechen, wie du deine Mitarbeiter:innengespr&#228;che als <strong>Entwicklungsraum</strong> gestaltest.</p></blockquote><div><hr></div><h2><strong>Warum Mitarbeiter:innengespr&#228;che so wichtig sind</strong></h2><p>Es gibt drei Ebenen, die in solchen Gespr&#228;chen zusammenkommen:</p><p>1. <strong>Die pers&#246;nliche Ebene</strong> &#8211; Mitarbeitende wollen gesehen, gew&#252;rdigt und verstanden werden.</p><p>2. <strong>Die fachliche Ebene</strong> &#8211; es geht um St&#228;rken, Entwicklung und konkrete Arbeitsbedingungen.</p><p>3. <strong>Die Beziehungsebene</strong> &#8211; das Gespr&#228;ch ist auch ein Spiegel eurer Zusammenarbeit: Beruht eure Beziehung auf Vertrauen? K&#246;nnt ihr offen miteinander sprechen?</p><blockquote><p>Wenn diese drei Ebenen zusammenkommen, entsteht aus einem &#8222;Muss&#8220; pl&#246;tzlich ein echter Schl&#252;sselmoment. Denn dann erleben deine Mitarbeitenden: <em>&#8222;Es geht hier wirklich um mich und meine Arbeit. Es wird gesehen was ich leiste und f&#252;r die Zukunft werde ich weiter in meiner Fachlichkeit gefordert.&#8220;</em></p></blockquote><div><hr></div><h2><strong>Typische Stolperfallen</strong></h2><p>Viele Leitungen machen diese Fehler &#8211; und wundern sich dann, warum die Gespr&#228;che nicht fruchten:</p><blockquote><p>&#8226; <strong>Zu stark am Formular kleben:</strong> Eine Gespr&#228;chsvorlage bietet Sicherheit und trotzdem kann sie uns manchmal hindern in einen guten Gespr&#228;chsfluss zu kommen. Wir d&#252;rfen lernen loszulassen und Mut zur L&#252;cke haben.</p><p>&#8226; <strong>Kritiklastigkeit:</strong> Mitarbeitende gehen mit dem Gef&#252;hl raus: &#8222;Das war ein Abrechnungsgespr&#228;ch.&#8220; Motivation gleich null.</p><p>&#8226; <strong>Keine Konsequenz:</strong> Es wird zwar viel besprochen, aber irgendwie findet es den Weg in die Praxis nicht. Beim n&#228;chsten Gespr&#228;ch merkt ihr: Wir haben die gleichen Themen wie letztes Jahr.</p><p>&#8226; <strong>Zu harmonisch bleiben:</strong> Aus Angst, jemanden zu verletzen, werden echte Probleme nicht angesprochen. Es bleibt ein &#8222;netter Austausch&#8220;, ohne dass Entwicklung stattfinden kann.</p></blockquote><p>Die gute Nachricht: Mit klarer Vorbereitung und einem Perspektivwechsel kannst du diese Stolperfallen leicht umgehen.</p><div><hr></div><h2><strong>Dein Perspektivwechsel: Vom Pflichttermin zum Entwicklungsraum</strong></h2><p>Stell dir vor, jedes Mitarbeiter:innengespr&#228;ch w&#228;re eine Einladung</p><ul><li><p>zum Innehalten,</p></li><li><p>voller gegenseitigen Verst&#228;ndnis,</p></li><li><p>und zum Gestalten einer besseren Zusammenarbeit.</p></li></ul><p>Das gelingt, wenn du die Haltung ver&#228;nderst:</p><p>&#128073; Nicht &#8222;Das n&#228;chste Gespr&#228;ch von vielen.&#8220;, sondern &#8222;Welche Entwicklung m&#246;chte ich f&#252;r und mit dieser Person m&#246;glich machen?&#8220;</p><blockquote><p>Daf&#252;r lohnt es sich, den Gespr&#228;chen einen klaren Rahmen zu geben und das bedeutet auch: <strong>Gute Vorbereitung auf beiden Seiten.</strong></p></blockquote><div><hr></div><h2><strong>5 Themenfelder</strong></h2><p>Damit dein Gespr&#228;ch wirklich Tiefe gewinnt, empfehle ich dir, folgende Bereiche einzubeziehen. Die Fragen sind Ideen von mir f&#252;r dich. Suche dir wie auf einer Blumenwiese das heraus, was f&#252;r dich passt und lasse den Rest gerne f&#252;r andere stehen.</p><blockquote><ol><li><p><strong>Aktuelle Arbeitssituation</strong></p><ol><li><p>Welche T&#228;tigkeiten &#252;bernimmt die Kitakraft im Kitaalltag?</p></li><li><p>Welche besonderen Aufgaben hat sie &#252;bernommen?</p></li><li><p>Was l&#228;uft gut?</p></li><li><p>Welche Umst&#228;nde oder Situationen bereiten der Kitakraft Schwierigkeiten?</p></li></ol></li><li><p><strong>Leistung &amp; Kompetenzen</strong></p><ol><li><p> Welche besonderen St&#228;rken, fachlichen F&#228;higkeiten oder Erfolge pr&#228;gen ihre Arbeit?</p></li><li><p> Welche Rolle hat die Kitakraft in der Gruppe und im Team eingenommen?</p></li><li><p>Welches besondere Engagement bringt die Kitakraft ein?</p></li></ol></li><li><p><strong>Arbeitszufriedenheit</strong></p><ol><li><p>Was hat zuletzt Kraft gegeben oder geraubt?</p></li><li><p>Was macht wirklich Freude? Was weniger?</p></li><li><p>Welche W&#252;nsche gibt es f&#252;r den Alltag?</p></li><li><p>Wie ist die Stimmung zwischen Kitakraft und Team, Familien und Kindern.</p></li></ol></li><li><p><strong>Zusammenarbeit &amp; Kommunikation</strong></p><ol><li><p>Wird die Kitakraft im Team geh&#246;rt?</p></li><li><p>Bringt die Kitakraft Ideen ins Team ein?</p></li><li><p>Wie funktioniert die Zusammenarbeit und Kommunikation im Team?</p></li><li><p>Wie wird die Zusammenarbeit mit dir als Kita-Leitung empfunden?</p></li><li><p>F&#252;hlt sich die Kita-Kraft immer gut informiert?</p></li><li><p>Welche Erwartungen stellt die Kitakraft?</p></li><li><p>Welche Form der R&#252;ckmeldung unterst&#252;tzt dich am meisten?</p></li></ol></li><li><p><strong>Entwicklung &amp; Zukunft</strong></p><ol><li><p>Welche Aufgaben und Projekte m&#246;chte/k&#246;nnte die Kitakraft &#252;bernehmen?</p></li><li><p>Was m&#246;chte die Kitakraft an ihrer Arbeit verbessern?</p></li><li><p>Gibt es besondere Interessen der Kitakraft, die in die Arbeit einflie&#223;en k&#246;nnen?</p></li><li><p>Welche Fortbildungen w&#228;ren sinnvoll und gewinnbringend f&#252;r die Kitakraft und die Kita?</p></li><li><p>Hat die Kitakraft Vorschl&#228;ge, wie das Kitaleben verbessert werden k&#246;nnte?</p></li><li><p>Welche T&#228;tigkeiten oder Projekte k&#246;nnten die Arbeitszufriedenheit der Kitakraft verbessern?</p></li><li><p>Welche Entwicklung w&#252;nscht sich die Kitakraft und wie kann die Leitung dabei unterst&#252;tzen?</p></li><li><p>Welche Ziele werden vereinbart? Und was braucht die Kitakraft von der Leitung, um diese Ziele erreichen zu k&#246;nnen?</p></li></ol></li></ol></blockquote><p>Es ist nicht zwingend notwendig in jedem dieser Felder alle Fragen zu stellen. Wenn du die Fragen f&#252;r dich in der Vorbereitung bearbeitest und auch deine Mitarbeitenden sich anhand dieser Fragen auf das Gespr&#228;ch vorbereiten, k&#246;nnt ihr im Gespr&#228;ch die f&#252;nf Bereiche durchgehen ohne euch an konkreten Fragen aufzuh&#228;ngen.</p><div><hr></div><h2><strong>Bonusfragen</strong></h2><p>Hier sind  vier Fragen, die nochmal neue Themen zu Sprache bringen k&#246;nnen.</p><ol><li><p><strong>Worauf bist du in den letzten Monaten besonders stolz?</strong></p></li><li><p><strong>Wenn du Leitung w&#228;rst, was w&#252;rdest du an meiner Stelle auf jeden Fall beibehalten?</strong></p></li><li><p><strong>Wenn du Leitung w&#228;rst, was w&#252;rdest du an meiner Stelle auf jeden Fall sein lassen?</strong></p></li><li><p><strong>Was hat dich im Alltag am meisten Kraft gekostet und wie k&#246;nnen wir das ver&#228;ndern?</strong></p></li></ol><div><hr></div><h2>Doch wichtiger als Fragen&#8230;</h2><p>An erster Stelle steht die Beziehung zu deinem Gegen&#252;ber. Du kannst alle Fragen und jede Struktur &#252;ber Bord werfen, sobald das Gef&#252;hl von einer echten und zugewandten Verbindung entsteht, hast du gewonnen. Denn auf diesem Fundament kann sowohl Wertsch&#228;tzung als auch Kritik die sch&#246;nsten Bl&#252;hten hervorbringen.</p><div><hr></div><p>Da es im Rahmen der p&#228;dagogischen Superheld:innen bereits eine Vorlage zur Gespr&#228;chsvorbereitung sowohl f&#252;r Leitungen als auch f&#252;r Mitarbeitende gibt, kannst du hier an einer Umfrage teilnehmen. Soll ich den Input des heutigen Newsletters in die Vorlage einarbeiten und dir zur Verf&#252;gung stellen?</p><div class="poll-embed" data-attrs="{&quot;id&quot;:382439}" data-component-name="PollToDOM"></div><p>Ich hoffe du konntest die ein oder andere Frage f&#252;r dich mitnehmen und w&#252;nsche dir von Herzen ganz viel Freude bei deinen anstehenden Mitarbeiter:innen-Gespr&#228;chen.</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Teammotivation entfesseln: Der Schlüssel liegt in 3 Bedürfnissen]]></title><description><![CDATA[Mit diesen Reflexionsfragen findest du heraus, was dein Team wirklich braucht.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/teammotivation-entfesseln-der-schlussel</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/teammotivation-entfesseln-der-schlussel</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 15 Sep 2025 04:01:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/8e5fd78a-ccd2-4563-a476-9ab32fd4faec_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld_in! &#129464;&#127995;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#127995;&#8205;&#9794;&#65039;</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif" width="800" height="450" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:450,&quot;width&quot;:800,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:5005084,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/gif&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://www.bildungsheldinnen.com/i/173568698?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rhmb!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa9d3b053-cca1-477f-8125-5976e42d6ae7_800x450.gif 1456w" sizes="100vw" fetchpriority="high"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>kennst du das auch? Du gibst alles f&#252;r deine Kita, f&#252;r dein Team - arbeitest pers&#246;nliche Vorlieben in den Dienstplan ein, hast immer ein offenes Ohr, nimmst dir Kritik zu Herzen und &#252;berlegst dir in regelm&#228;&#223;igen ein kleines Extra als Dankesch&#246;n - und trotzdem wirst du das Gef&#252;hl nicht los: &#8220;Wirkliche Motivation entfachst du damit nicht.&#8221;</p><p>Eine der <strong>Superkr&#228;fte </strong>der Leitungen ist es, das Team gerade in erm&#252;denden Zeiten zu motivieren.<br><br>&#128064; Wir werden uns daher heute anschauen, wie du die <strong>Selbstbestimmungstheorie</strong> von Deci &amp; Ryan nutzen kannst, um die Motivation in deinem Team ganz gezielt zu entfesseln.</p><p>Viele Kita-Leitungen berichten mir, dass Motivation in ihrem Team oft an einzelnen Personen h&#228;ngt und eher unkontrollierten Sch&#252;ben als einer Arbeitshaltung &#228;hnelt. Die gute Nachricht: Es liegt nicht daran, dass deine Kita-Kr&#228;fte &#8222;unmotiviert&#8220; sind. Sondern daran, dass <strong>echte Motivation von innen heraus wachsen muss</strong>. Und das braucht wie jedes zarte Pfl&#228;nzchen die richtigen Rahmenbedingungen und viel Geduld. Auf welche Bedingungen es dabei ankommt und wie du sie direkt mit in deinen Kita-Alltag nehmen kannst, erf&#228;hrst du in diesem Newsletter. Also lass uns direkt ins Thema eintauchen. &#129343;</p><p>Die <strong>Selbstbestimmungstheorie</strong> von Deci &amp; Ryan zeigt uns: Menschen f&#252;hlen sich dann motiviert und engagiert, wenn drei psychologische Grundbed&#252;rfnisse erf&#252;llt sind:</p><blockquote><p>1. <strong>Autonomie</strong> &#8211; Ich darf mitgestalten und eigene Entscheidungen treffen.</p><p>2. <strong>Kompetenz</strong> &#8211; Ich erlebe, dass ich etwas kann und mich weiterentwickle.</p><p>3. <strong>Soziale Eingebundenheit</strong> &#8211; Ich sp&#252;re, dass ich Teil einer wertsch&#228;tzenden Gemeinschaft bin.</p></blockquote><p>Klingt einfach, ist aber im stressigen Kita-Alltag oft gar nicht so leicht umzusetzen. Zumal nicht jede Person jedes dieser drei Grundbed&#252;rfnisse im gleichen Ausma&#223; ben&#246;tigt. Lass uns daher jedes Bed&#252;rfnis genauer anschauen.</p><div><hr></div><h2><strong>1. Autonomie &#8211; Ich darf selbst entscheiden</strong></h2><p>Menschen brauchen das Gef&#252;hl, Einfluss auf ihre Arbeit zu haben. Klare Strukturen mit wenig Freiraum geben zwar Sicherheit und erleichtern die Planbarkeit und k&#246;nnen zeitgleich die Motivation eines Teams dramatisch senken. Klare Strukturen sind daher unbedingt mit Flexibilit&#228;t und Gestaltungsspielraum zu kombinieren.</p><p>&#128073; Reflexionsfragen f&#252;r dich als Leitung:</p><ul><li><p>In welchen Bereichen haben meine Mitarbeitenden echten Entscheidungsspielraum?</p></li><li><p>An welchen Stellen im Alltag k&#246;nnten wir von mehr Flexibilit&#228;t statt starrer Strukturen profitieren?</p></li><li><p>Welche kleinen Gestaltungsspielr&#228;ume w&#252;rden meinem Team sp&#252;rbar guttun?</p></li></ul><div><hr></div><h2><strong>2. Kompetenz &#8211; Ich kann etwas bewirken</strong></h2><p>Wir kennen es alle: Es macht einfach Spa&#223;, wenn wir Dinge tun k&#246;nnen, von denen wissen dass wir sie gut k&#246;nnen. Es geht uns leicht von der Hand und manchmal verfallen wir auch in eine Art Flow. Motivation w&#228;chst, wenn wir erleben, dass unsere St&#228;rken gefragt sind und wir Fortschritte machen. Wer dagegen nur Misserfolge erf&#228;hrt, verliert leicht die Lust. &#220;brigens kann auch fehlendes Feedback dazu f&#252;hren, dass einzelne Mitarbeitende das Gef&#252;hl haben keine gute Arbeit zu machen. Selbst wenn das Gegenteil der Fall ist.</p><p>&#128073; Reflexionsfragen f&#252;r dich als Leitung:</p><ul><li><p>Wann haben meine Mitarbeitenden zuletzt ein Erfolgserlebnis gehabt?</p></li><li><p>F&#252;hlen sich meine Mitarbeitenden regelm&#228;&#223;ig mit ihrem St&#228;rken und ihrer Kompetenz gesehen?</p></li><li><p>Nutze ich die St&#228;rken meines Teams so, dass jede Person sich wirksam f&#252;hlt</p></li></ul><div><hr></div><h2><strong>3. Verbundenheit &#8211; Ich bin Teil von etwas Gr&#246;&#223;erem</strong></h2><p>Motivation entsteht auch dort, wo wir uns gesehen, wertgesch&#228;tzt und zugeh&#246;rig f&#252;hlen. Verbundenheit ist ein unfassbar kraftvolles Gef&#252;hl und ein echtes &#8220;Wir-Gef&#252;hl&#8221; hebelt meiner Erfahrung nach nahezu alle anderen Faktoren aus. Denn so oft ist die Antwort auf meine Frage, warum Kita-Kr&#228;fte trotz vieler schlechter Rahmenbedingungen in genau dieser Kita bleiben, ein zugewandtes Team.</p><p>&#128073; Reflexionsfragen f&#252;r dich als Leitung:</p><ul><li><p>Welche Rituale st&#228;rken in meinem Team das Wir-Gef&#252;hl?</p></li><li><p>Haben alle Teammitglieder ihren Platz in unserem Team gefunden?</p></li><li><p>Wie gehe ich mit Konkurrenz oder Spannungen im Team um?</p></li></ul><div><hr></div><h2><strong>Meine Empfehlung f&#252;r die Praxis</strong></h2><p>All diese Reflexionsfragen sind ein wunderbarer Anfang, um Motivation bewusster in den Blick zu nehmen. Um herauszufinden welche der drei Bed&#252;rfnisse in deinem Team gerade besonders gebraucht werden, hilft es vor allem nicht nur selbst zu reflektieren, sondern mit deinem Team zu sprechen. Daf&#252;r eignet sich die <strong>Methode &#8222;Motivations-Check&#8220;</strong> (aus meinen Abend-Webinaren) wunderbar:</p><p>&#128073; Verteile drei Zettel mit den Bed&#252;rfnissen&#8211; <strong>Autonomie, Kompetenz, Verbundenheit</strong> &#8211; im Raum und lasse dein Team sich mit Hilfe folgender Frage einem Zettel zuordnen und ihre Entscheidung erkl&#228;ren:<em> &#8222;Welche dieser Karten w&#252;nsche ich mir aktuell am meisten in meinem Arbeitsalltag &#8211; und warum?&#8220;</em></p><p>Die Methode &#246;ffnet den Raum f&#252;r ehrliche Einblicke, ohne dass es gleich schwer oder problemorientiert wird. Du erf&#228;hrst direkt, was den einzelnen Teammitgliedern im Moment wirklich wichtig ist &#8211; und kannst gezielt an diesen Punkten ansetzen, ihre Motivation wachsen lassen.</p><div><hr></div><p>&#10024; Mein Tipp: Starte klein. Plane den Motivations-Check zeitnah in einer Teamsitzung ein und konzentriere dich dann auf eines der drei Bed&#252;rfnisse, auch wenn vermutlich alle drei von deinem Team gew&#252;nscht werden. Melde deinem Team zur&#252;ck, dass dir dir nach und nach jeden der drei Bereiche zu Herzen nimmst, dich jedoch vorerst auf den Bereich konzentrierst von dem du am schnellsten eine sp&#252;rbare Ver&#228;nderung erwartest. So w&#228;chst Schritt f&#252;r Schritt eine Kultur, in der Motivation kein Zufall mehr ist.</p><p>Magst du mir nach deinem Motivations-Check zur&#252;ckmelden, welches Bed&#252;rfnis in deinem Team am st&#228;rksten war? Schreib mir gerne eine Antwort auf diese Mail &#8211; ich bin gespannt!&#8220;</p><p>Von Herzen,</p><p>Laura</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[So wird 2025/26 dein Jahr als Leitung]]></title><description><![CDATA[Statt reagieren endlich gestalten: So setzt du dir eine Mission, die dich durchs Jahr tr&#228;gt.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/so-wird-202526-dein-jahr-als-leitung</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/so-wird-202526-dein-jahr-als-leitung</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 25 Aug 2025 04:30:33 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rJov!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F9461f0a3-704c-474e-8260-ad12347c1620_579x579.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld_in! &#129464;&#127995;&#8205;&#9792;&#65039;&#129464;&#127995;&#8205;&#9794;&#65039;</p><p>Nachdem wir im letzten Newsletter auf das vergangene Kita-Jahr zur&#252;ckgeschaut haben, um in Ruhe abzuschlie&#223;en und dar&#252;ber hinaus das Beste aus allen H&#246;hen und Tiefen mitzunehmen, richten wir heute unseren Blick nach vorn: <strong>Welche Richtung willst du f&#252;r das neue Kita-Jahr einschlagen?</strong></p><p>Denn wenn es eine Sache gibt, die im Kita-Alltag richtig auslaugt, dann ist es dieses Gef&#252;hl, nur noch zu reagieren: Feuer l&#246;schen, improvisieren, irgendwie weitermachen.</p><p>Doch echte Ver&#228;nderung gelingt nur, wenn du wei&#223;t, <strong>wof&#252;r</strong> du losgehst. Daher ist eine deiner gr&#246;&#223;ten Superkr&#228;fte als Leitung, Orientierung zu geben &#8211; f&#252;r dich selbst, dein Team und die Kinder mit ihren Familien.</p><ul><li><p>&#128064; Deshalb schauen wir uns heute an, wie du dir f&#252;r das Kita-Jahr 2025/26 eine <strong>klare Mission</strong> setzt.</p></li><li><p>&#128483;&#65039; Und wie du sie so formulierst, dass sie dir wirklich Kraft gibt, anstatt ein weiteres To-Do zu sein.</p></li><li><p>&#128196; Am Ende findest du ein Angebot von mir, um zu erfahren, wie du dein Team mit ins Boot holst und ihr im kommenden Kita-Jahr gemeinsam durchstartet.</p></li></ul><p>Also lass uns nun ins Thema eintauchen. &#129343;</p><div><hr></div><h2>&#128073;&#127995;Eine Mission ist mehr als ein sch&#246;ner Satz an einer Pinnwand. Sie ist dein Leuchtturm in st&#252;rmischen Zeiten.</h2><p>Denn&#8230;</p><ul><li><p>Sie gibt dir und deinem Team Orientierung.</p></li><li><p>Sie erleichtert Entscheidungen, weil du dich immer fragen kannst: <em>&#8222;Dient das meiner Mission &#8211; oder lenkt es uns ab?&#8220;</em></p></li><li><p>Sie sch&#252;tzt dich vor dem Gef&#252;hl, nur noch Br&#228;nde zu l&#246;schen, und schenkt dir den Fokus zur&#252;ck auf das, was dir wirklich wichtig ist.</p></li></ul><p>Gerade f&#252;r Kita-Leitungen, die t&#228;glich zig kleine und gro&#223;e Entscheidungen treffen, ist das ein Gamechanger. Du musst nicht mehr alles neu abw&#228;gen &#8211; du kannst deine Mission als Kompass nutzen.</p><p>&#128073; Eine hilfreiche Frage, die du dir immer wieder stellen kannst, lautet: <strong>&#8222;Bringt mich diese Entscheidung meiner Mission n&#228;her &#8211; oder entfernt sie mich davon?&#8220;</strong></p><div><hr></div><h2>&#128073;&#127995;Deine Mission entwickeln - in 3 Schritten</h2><ol><li><p><strong>Frag dich: Was m&#252;sste sich in unserer Kita ver&#228;ndern, damit wir noch mehr zu einem Leuchtturm der Bildungswelt werden?</strong></p><ol><li><p>Mehr Ruhe in den Abl&#228;ufen</p></li><li><p>Ein Team, das besser zusammenarbeitet</p></li><li><p>St&#228;rkere Elternpartnerschaften</p></li></ol></li><li><p><strong>W&#228;hle aus den aufgelisteten Themen deine Mission: Was ist die eine Sache, die dieses Jahr den gr&#246;&#223;ten Unterschied machen w&#252;rde?</strong></p><ol><li><p>Stell dir vor, du blickst im Sommer 2026 zur&#252;ck: Was m&#252;sste passiert sein, damit du stolz sagst: <em>&#8222;Genau das hat unsere Kita gebraucht&#8220;</em>?</p></li></ol></li><li><p><strong>Formuliere deine Mission in einem Satz.</strong></p><ol><li><p>Halte ihn kurz, klar und motivierend.</p><ol><li><p>Zum Beispiel: &#8222;Mein Team soll das Jahr 2025/26 als das Jahr erinnern, in dem wir wirklich zusammengewachsen sind.&#8220;</p></li></ol></li></ol></li></ol><div><hr></div><p>&#128161; <strong>Tipp:</strong> Schreib deine Mission sichtbar auf &#8211; an dein Whiteboard, in dein Notizbuch oder als Post-it an den Monitor. Eben so dass du deine Mission jeden Tag vor Augen hast. So wird sie zum <strong>Kompass</strong> in st&#252;rmischen Zeiten, wenn alles nach &#8222;Feuer l&#246;schen&#8220; schreit.</p><div><hr></div><h2>&#128073;&#127995;Nutze unsere Facebook-Community</h2><p>Unsere <a href="https://www.facebook.com/share/g/19pXUfuuo1/?mibextid=wwXIfr">Facebook-Gruppe</a> ist ein wunderbarer Ort, um die Verbindlichkeit deiner Mission zu erh&#246;hen und dich inspirieren zu lassen. Schreibe uns dort gerne deine Mission, denn wir kennen es alle: <strong>Wenn andere von unserem Vorhaben wissen, steigt die Motivation wirklich dranzubleiben. </strong></p><p>Und solltest du noch nicht ganz gl&#252;cklich sein mit deiner Mission, kannst du dort auch erstmal etwas st&#246;bern und nach Inspiration suchen.</p><p>&#128073; Also, trau dich und teile jetzt deine <strong>Mission f&#252;r 2025/26</strong> mit uns in der <a href="https://www.facebook.com/share/g/19pXUfuuo1/?mibextid=wwXIfr">Gruppe</a> &#8211; du wirst merken: Auch andere k&#228;mpfen mit &#228;hnlichen Themen, und gemeinsam ist es leichter, dranzubleiben.</p><div><hr></div><h2>&#128073;&#127995;Und jetzt: Hole dein Team ins Boot</h2><p>Eine Mission als Kita-Leitung ist bereits ein Leitstern, der in einem Jahr so so vieles ver&#228;ndern kann. <strong>Eine Mission f&#252;r ein gesamtes Team, kann jedoch ganze Berge versetzen.</strong></p><p>Vielleicht kennst du dieses Zitat von Antoine de Saint-Exup&#233;ry:</p><blockquote><p><em>&#8222;Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht M&#228;nner zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.&#8220;</em></p></blockquote><p>Genau darum geht es - Dein Team f&#252;r die gemeinsame Mission zu begeistern. Und genau darum geht es auch in meinem n&#228;chsten Webinar:</p><p>&#127881;<strong> Teammotivation entfachen &#8211; Wie du dein Team motivierst und Begeisterung weckst</strong></p><p>&#128197; Mittwoch, 27. August 2025</p><p>&#128342; 19:00&#8211;20:00 Uhr</p><p>&#128187; online</p><p><a href="https://www.101visionen.com/event-details/teammotivation-entfachen">&#128073; Hier direkt anmelden</a></p><p>Denn nach diesem Webinar &#8230;</p><ul><li><p>&#9989; hast du konkrete Tools f&#252;r Teamrunden und Meetings,</p></li><li><p>&#9989; kennst du Methoden, um dein Team nachhaltig zu motivieren,</p></li><li><p>&#9989; wei&#223;t du, wie du eine positive Teamkultur aufbaust, die nicht von Einzelpersonen abh&#228;ngt.</p></li></ul><p>Und da du diesen wundervollen Newsletter unterst&#252;tzt, bekommst du mit dem <strong>Code &#8220;Superheld_innen&#8221; 50% Rabatt</strong> uns zahlst nur 17,50&#8364;. Solltest du am Mittwoch nicht dabei sein k&#246;nnen, ist das gar kein Problem. Eine <strong>Aufzeichnung </strong>des Webinars wird dir im Anschluss f&#252;r 4 Wochen zur Verf&#252;gung gestellt.</p><div><hr></div><p>Dieses Jahr darfst du deine Energie nicht mehr mit Feuerl&#246;schen vergeuden. Setze dir deine Mission &#8211; und lade dein Team ein, das Meer zu sehen. &#127754;</p><p>Ich freue mich riesig, dich im Webinar oder in der Gruppe wiederzusehen.</p><p>Von Herzen,</p><p><strong>Laura</strong></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dein Kita-Jahr: mehr Erfolge, als du glaubst]]></title><description><![CDATA[Mit dieser einfachen &#220;bung entdeckst du deine Leuchtturm-Momente &#8211; und startest kraftvoll ins neue Kita-Jahr.]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/dein-kita-jahr-mehr-erfolge-als-du</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/dein-kita-jahr-mehr-erfolge-als-du</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Mon, 11 Aug 2025 04:30:23 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rJov!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F9461f0a3-704c-474e-8260-ad12347c1620_579x579.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Hallo du Superheld_in! &#129464;&#127995;&#8205;&#9792;</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!k-FT!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd6aea204-a4c3-47ab-8cad-32e034aa1dbc_800x450.gif" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!k-FT!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd6aea204-a4c3-47ab-8cad-32e034aa1dbc_800x450.gif 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!k-FT!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_lossy/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd6aea204-a4c3-47ab-8cad-32e034aa1dbc_800x450.gif 848w, 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pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg aria-hidden="true" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>&#65039;Bevor wir thematisch eintauchen, m&#246;chte ich dich wissen lassen, dass du dich ab heute <strong>alle zwei Wochen</strong> &#252;ber Post von mir freuen kannst. &#128140; Ich t&#252;ftle an Themen, die dich als Kita-Leitung<strong> wirklich weiterbringen</strong> und nach<strong> Tools, Impulsen und Methoden</strong>, die du<strong> direkt anwenden </strong>kannst und <strong>deinen Alltag erleichtern</strong>.</p><h2>&#128073;&#127995;Das erwartet dich in den n&#228;chsten Wochen:</h2><p>Hier ein kleiner Ausblick auf die kommenden Themen:</p><ul><li><p>&#127919; <strong>Fokus finden statt Feuer l&#246;schen</strong> &#8211; Wie du dir eine klare Mission f&#252;r 2025/26 setzt, die dir Orientierung gibt</p></li><li><p>&#128260; <strong>Ver&#228;nderung, die bleibt</strong> &#8211; Wie du dein Team trotz Widerst&#228;nde in die Entwicklung bringst</p></li><li><p>&#128227; <strong>Wenn Eltern fordern</strong> &#8211; Wie du mit klarer Haltung die Verbindung zu den Eltern st&#228;rkst und ein Wir-Gef&#252;hl f&#246;rderst</p></li><li><p>&#128566;&#8205;&#127787;&#65039; <strong>&#8222;Dienst-nach-Vorschrift&#8220;-Kolleg:innen</strong> &#8211; Wie du auch mit Stillstand im Team gut umgehen und klug f&#252;hren kannst</p></li></ul><p>Wenn du W&#252;nsche oder Themen hast, die dich gerade besonders besch&#228;ftigen &#8211; <strong>antworte mir unbedingt auf diese Mail</strong>. Ich gestalte diesen Newsletter f&#252;r dich und daher haben deine W&#252;nsche oberste Priorit&#228;t! Gemeinsam machen wir den Unterschied!</p><div><hr></div><p>Und jetzt lass uns in die heutige Thematik eintauchen &#129343;</p><p>Die letzten Wochen des Kita-Jahres sind geschafft &#8211; und ich m&#246;chte dir heute nicht direkt das n&#228;chste To-Do mitgeben, sondern etwas, das oft zu kurz kommt:</p><p><strong>Raum und Anerkennung f&#252;r deine gro&#223;artige Arbeit!</strong></p><p>Vielleicht hattest du Pl&#228;ne, die du nicht umsetzen konntest. Vielleicht war das Jahr gepr&#228;gt von Personalmangel, Krankheitswellen, st&#228;ndigen Umplanungen. Vielleicht hatte das Kita-Jahr nichts damit zu tun, wie du es dir zu Beginn vorgestellt hattest und du m&#246;chtest dich auf das kommende Jahr anders vorbereiten.</p><p>Und trotzdem oder auch gerade deshalb hast du einen so unglaublichen Job getan und gro&#223;artige Arbeit geleistet. Denn eine Kita-Leitung, die sich zu einem Newsletter anmeldet, um Impulse zu erhalten, wie sie ihre Arbeit noch besser und effizienter gestalten kann, l&#228;uft bereits eine Extrameile.</p><p>Und daher bitte ich dich dir selbst unbedingt diesen Gefallen zu tun: Bevor du in die Planung f&#252;r das n&#228;chste Jahr versinkst, nimm dir einen Moment f&#252;r einen ehrlichen und w&#252;rdigenden R&#252;ckblick.</p><div><hr></div><h3>&#10024; Was du sehr wahrscheinlich geschafft hast &#8211; vielleicht sogar ohne es richtig wahrzunehmen:</h3><p>&#128993; Du hast dein Team durch ein weiteres Kita-Jahr w&#228;hrend einer Bildungskrise gef&#252;hrt.<br>&#128993; Du hast Entscheidungen getroffen, obwohl dir oft die Infos, die Zeit oder die Kraft daf&#252;r gefehlt haben.<br>&#128993; Du hast Gespr&#228;che gef&#252;hrt, Konflikte begleitet, L&#252;cken gef&#252;llt &#8211; und keiner wei&#223; wie du das alles geschafft hast.<br>&#128993; Du hast Kinder gesch&#252;tzt, gest&#228;rkt und begleitet &#8211; ganz egal, ob im Gruppenraum oder von deinem Schreibtisch.<br>&#128993; Du hast an dich und deine Kita geglaubt. Vielleicht nicht jeden Tag, aber du hast nie aufgegeben. Und das z&#228;hlt.</p><p>Vielleicht war es kein perfektes Jahr &#8211; aber es war ein Jahr, in dem du dein Bestes gegeben hast. Und dein Bestes ist gut genug!</p><div><hr></div><h3>&#127919; Erkenne deine Held:innentaten</h3><p>Unser Kopf merkt sich leider oft zuerst das, was anstrengend war. Aber dein Jahr besteht nicht nur aus Krankheitswellen, Personalmangel oder Elternabenden, die aus dem Ruder gelaufen sind &#8211; es steckt voller kleiner und gro&#223;er Momente, die dich getragen haben. <a href="https://www.notion.so/Jahres-R-ckblick-24b67ab413e28053a658f2795cfbaca6?source=copy_link">Dieses Arbeitsmaterial</a> holt genau diese Sch&#228;tze ans Licht. Du wirst &#252;berrascht sein, wie viele Leuchtturm-Momente du findest, wenn du einmal bewusst danach suchst. Und das Beste: Du kannst sie nutzen, um dein neues Kita-Jahr von Anfang an leichter und erf&#252;llter zu gestalten.</p><p>Mach dir am besten einen Kaffee oder Tee, schalte kurz das Handy stumm und schenke dir diese 15 Minuten R&#252;ckblick. Es ist ein Geschenk an dich selbst &#8211; und an dein Team, wenn ihr es gemeinsam macht, daher:</p><p><strong>Idee f&#252;r die Teamsitzung</strong><br>Lege in der n&#228;chsten Teamsitzung die ersten beiden Seiten der Vorlage f&#252;r jede Person aus. Gib deinem Team 10 Minuten Zeit, damit jede:r still f&#252;r sich die eigenen H&#246;hen und Tiefen notieren kann. Sprecht &#252;ber die Ergebnisse und die individuellen Einsch&#228;tzungen des letzten Jahres. Was m&#246;chte dein Team mit ins n&#228;chste Jahr nehmen, worauf w&#252;rden sie gerne verzichten?</p><div><hr></div><h3>&#128161; <strong>Gewinnspiel &#8211; Sei dabei beim BoP-Fachtag 2025!</strong></h3><p><br>Ich freue mich riesig, dir heute etwas ganz Besonderes anbieten zu k&#246;nnen:<br>Am <strong>20. September 2025</strong> &#8211; am Weltkindertag &#8211; findet der <strong>BoP-Fachtag 2025</strong> online statt. Ein Tag voller Inspiration, fachlicher Tiefe und echter Verbindung f&#252;r alle, die f&#252;r eine beziehungsorientierte, gewaltfreie P&#228;dagogik brennen.</p><p>Von Impulsvortr&#228;gen mit Kathrin Hohmann, Lea Wedewardt und Dr. Andrea Tures bis hin zu praxisnahen Workshops mit tollen Expert:innen (u. a. auch von mir &#128521;) &#8211; dieser Tag ist eine Tankstelle f&#252;r Kopf und f&#252;rs Herz.</p><p>&#127873; <strong>Dein Vorteil:</strong><br>Mit dem Code <strong>SUPERHELD:INNEN</strong> bekommst du <strong>10 % Rabatt</strong> auf dein Ticket.<br>&#128073; <strong><a href="https://myablefy.com/s/bo-akademie/BoP-Fachtag-2025/payment">Hier Ticket sichern</a></strong><br>Falls du lieber auf Rechnung kaufen oder dein ganzes Team anmelden m&#246;chtest, schreib eine Mail an <strong>kontakt@bo-akademie.de</strong> &#8211; wichtig: erw&#228;hne, dass du von mir kommst, um den Rabatt zu bekommen.</p><p>Und jetzt das Beste: Unter allen Tickets, die mit diesem Code gekauft werden, <strong>wird 1 Ticket verlost</strong> &#8211; der/die Gewinner:in bekommt den Ticketpreis zur&#252;ckerstattet oder die Rechnung erlassen.</p><p>&#128204; <strong>Mehr Infos zum Programm:</strong><br><a href="https://www.bo-paedagogik.de/bop-fachtag-2025">Hier zur Homepage mit allen Details</a></p><div><hr></div><p>&#128172; <strong>Zum Schluss</strong><br>Ich wei&#223;, wie schnell man von einem Kita-Jahr ins n&#228;chste rutscht, ohne einmal innezuhalten. Bitte g&#246;nn dir diesen Moment. Du hast es verdient &#8211; und ich verspreche dir: Diese 15 Minuten Reflexion sind kein Luxus, sondern eine Investition in dich, dein Team und die Kinder, f&#252;r die du jeden Tag alles gibst.</p><p>Ich bin gespannt auf deine Leuchtturm-Momente! Wenn du magst, schreib mir zur&#252;ck &#8211; ich freue mich &#252;ber jede einzelne Zeile</p><p>Bis in zwei Wochen,<br>deine Laura &#127793;</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mein Lieblings-Tool im stressigen Kita-Alltag]]></title><description><![CDATA[Der 3-Minuten-Reset &#128524; und ein Rabattcode f&#252;r dich]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/mein-lieblings-tool-im-stressigen</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/mein-lieblings-tool-im-stressigen</guid><dc:creator><![CDATA[Laura Grimm]]></dc:creator><pubDate>Tue, 10 Jun 2025 09:05:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/382683b5-05ac-479a-9c51-22b0db68ca1b_1500x1500.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe<em>r Bildungsheld</em>in,</p><p>ich freue mich riesig, mich heute das erste Mal als neue Stimme in dieser Community zu melden. Nachdem ich mich durch die Technik gearbeitet habe, darf es jetzt endlich auch inhaltlich werden und du kannst dich auf einen kleinen Praxisimpuls und einen Rabattcode freuen. Im n&#228;chsten Newsletter verrate ich dann auch mit welchen Themen ich dich in den kommenden Monaten unterst&#252;tzen werde. &#10024;</p><p><strong>Aber wer bin ich jetzt &#252;berhaupt?</strong></p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;2e96f356-11ad-4413-9d86-5bf3d3505717&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Ich bin Laura Henriette Grimm, Kindheitsp&#228;dagogin, angehende Gesundheitspsychologin, Autorin und Vision&#228;rin. Ich begleite Kita-Leitungen und p&#228;dagogische Teams dabei, eine hohe p&#228;dagogische Qualit&#228;t umzusetzen, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen und dem oft turbulenten Kita-Alltag. Mein Anliegen ist es, Fachkr&#228;fte dabei zu unterst&#252;tzen, sichere, wertsch&#228;tzende und entwicklungsf&#246;rdernde R&#228;ume f&#252;r Kinder zu gestalten, die Familien mit zu nehmen und sich selbst dabei nicht zu verlieren.</p><p>Bevor ich mich als p&#228;dagogische Beraterin selbst&#228;ndig gemacht habe, habe ich die Schule abgebrochen, trotzdem die Fachhochschulreife gemeistert, in verschiedenen Kitas gearbeitet, aus Frust &#252;ber die unterirdischen Rahmenbedingungen gek&#252;ndigt, mich in die Schulbegleitung verirrt, diese 1:1-Arbeit lieben gelernt, in der Schulbegleitung die Bereichsleitung &#252;bernommen und dabei die Kitas und den Gedanken &#8220;Das muss doch auch besser gehen&#8221; niemals aufgegeben!</p><p>Ich habe anfangs abends und am Wochenende an Projekten gearbeitet, mit denen ich Fachkr&#228;fte in Kitas dabei unterst&#252;tzen kann, ihren Beruf wieder zu lieben, auch wenn das System einen zum Verzweifeln bringt. Denn meine gr&#246;&#223;te Sorge war schon damals, dass wir vor allem die Herzensmenschen in den Kitas verlieren, weil wir sie kaputt machen. Mittlerweile bin ich Vollzeit selbst&#228;ndig und liebe es Leitungskr&#228;fte und ihre Teams dabei zu unterst&#252;tzen, die Qualit&#228;t ihrer Einrichtung auf ein neues Level zu heben.</p><p><strong>Und was mache ich sonst so?</strong></p><p>Gemeinsam mit meinem wundervollen Mann, meiner 9 Monate alten Sonnenschein-Tochter und unseren zwei H&#252;ndinnen wohne ich aktuell noch in Karlsruhe. Allerdings haben wir vor ein paar Wochen ein Haus gekauft mit einem riesigen Garten und stecken gerade in den Renovierungsarbeiten. Ganz bald ziehen wir also zur&#252;ck in unsere Heimat a den sch&#246;nen Bodensee und mit dem Garten und meinen Ideen f&#252;r die Renovierung wird uns garantiert nie wieder langweilig. Von wilden Ideen habe ich ohnehin immer reichlich und halte meine Familie damit auch gerne auf trapp.</p><p>Ich bin eine absolute Eule was mein Produktivit&#228;t-Fenster angeht, sitze aber auch viel zu gerne mit meinem Mann auf dem Sofa, schauen Serien und essen selbst gemachtes Erdbeereis. Ich liebe Sonnenschein, w&#252;rde mich allerdings niemals freiwillig in die Hitze legen. Mein Lieblingsessen sind Nudeln mit gr&#252;nen Bohnen, Tomaten und viiiiiiielen Pinienkernen. Ich glaube ansonsten gibt es gar nicht so viel &#252;ber mich zu wissen und wenn doch, werdet ihr es sicherlich in der n&#228;chsten Zeit noch erfahren.</p><p><strong>Jetzt aber mal zum fachlichen Inhalt!</strong></p><p>Weil ich wei&#223;, wie turbulent und unvorhersehbar der Kita-Alltag ist, bekommst du heute direkt einen kleinen, aber wirkungsvollen Praxisimpuls, den du sofort umsetzen kannst.</p><p>&#128073;<strong> Der 3-Minuten-Reset f&#252;r deinen Leitungsalltag</strong></p><p>Wenn du das n&#228;chste Mal das Gef&#252;hl hast, dein Kopf platzt gleich vor To-Dos, Anforderungen und Fragen von allen Seiten &#8212; dann probiere folgendes aus:</p><blockquote><ol><li><p><strong>Stelle dir einen Timer auf 3 Minuten.</strong></p></li><li><p>Schreibe in dieser Zeit ALLES auf, was dir gerade im Kopf herumspukt. Egal ob es To-Dos sind, W&#252;nsche, Sorgen oder Gedanken wie &#8220;Ich brauche dringend eine Pause.&#8221;.</p></li><li><p>Lies dir nach 3 Minuten die Liste durch und setze einen <strong>kleinen Stern hinter all das, worauf du an diesem Tag den Fokus lenken m&#246;chtest bzw. einen ersten Schritt in Richtung L&#246;sung finden m&#246;chtest.</strong></p></li></ol><p>Du wirst merken: Schon allein das Aufschreiben l&#228;sst den Kopf leiser werden. Und der Stern bringt Fokus zur&#252;ck. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber ein Mini-Werkzeug, das in stressigen Momenten sofort Erleichterung schafft.</p></blockquote><p><strong>Probier&#8217;s aus &#8212; und erz&#228;hl mir gern, wie&#8217;s bei dir funktioniert hat. Ich freu mich auf dein Feedback!</strong></p><p>&#220;brigens: <em>Ein erster Schritt in Richtung L&#246;sung kann auch die Erkenntnis sein, dass es im Moment keine passende L&#246;sung gibt.</em></p><p><strong>Und bevor ich&#8217;s vergesse: Mein Geschenk f&#252;r dich! &#127873;</strong></p><p>Weil ich unseren gemeinsamen Neustart feiern m&#246;chte, bekommst du <strong>50 % Rabatt auf das n&#228;chstes Webinar</strong> in meinem Netzwerk:<strong> &#8222;Von &#8216;kein Geld&#8217; zur klaren Haltung &#8211; Wie du finanzielle Unterst&#252;tzung f&#252;r dich und dein Team einforderst, bevor es (aus-)brennt.&#8220;</strong></p><p>Morgen, am <strong>Dienstag, 10.06. von 18:00 bis 19:30 Uhr </strong>nimmt dich Katharina Fink mit in eine Haushaltsplanung, die genug Geld f&#252;r Kitas vorsieht!</p><p>Nach diesen 1,5 Stunden wei&#223;t du genau wo du ansetzen kannst, um sp&#228;testens ab 2027 in Geld f&#252;r deine Kita zu schwimmen. Zumindest fast. ;)</p><p>Es wird praktisch, best&#228;rkend und garantiert ein bisschen unbequem &#8212; aber im besten Sinne!</p><p><strong>Dein Rabattcode: NEUSTART50</strong></p><p><a href="https://www.101visionen.com/event-details/von-kein-geld-zur-klaren-haltung">Sichere dir jetzt deinen Platz!</a></p><p>Ich w&#252;rd&#8217; mich riesig freuen, wenn du dabei bist und wir somit noch bessere Bedingungen f&#252;r die Bildungs(r)evolution schaffen k&#246;nnen!</p><p><strong>Bis ganz bald und danke, dass du da bist. Ich freu mich auf diese gemeinsame Reise mit dir.</strong></p><p>Von Herzen</p><p><strong>Laura</strong></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wir schreiben Geschichte]]></title><description><![CDATA[&#8211; mit Laura als neuer Stimme der Bildungsheld*innen &#128155;&#10024;]]></description><link>https://www.bildungsheldinnen.com/p/wir-schreiben-geschichte</link><guid isPermaLink="false">https://www.bildungsheldinnen.com/p/wir-schreiben-geschichte</guid><dc:creator><![CDATA[Sally Matthes]]></dc:creator><pubDate>Wed, 14 May 2025 17:01:59 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/1ff4915e-0362-472e-aa44-827938733b72_1024x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe<em>r Bildungsheld</em>in,</p><p>heute kommt eine Nachricht, die mich gleicherma&#223;en stolz, ein wenig wehm&#252;tig und vor allem voller Vorfreude macht.</p><h3>Ein kurzer Blick zur&#252;ck</h3><p>Vor knapp drei Jahren habe ich die erste Ausgabe dieses Newsletters in die Welt geschickt &#8211; mit zitternden Fingern und der Hoffnung, dass sich irgendwo da drau&#223;en Menschen finden, die genauso sehr an gute, zeitgem&#228;&#223;e Bildung glauben wie ich.<br>Inzwischen sind wir mehrere Tausend Leser*innen, haben &#252;ber 150 000 Mal gemeinsam Artikel gelesen, Techniken diskutiert, Fortbildungen empfohlen, kleine und gro&#223;e Aha-Momente gefeiert. F&#252;r dieses lebendige Miteinander danke ich dir von Herzen. Ohne deine Neugier und deine Offenheit w&#228;re das alles niemals m&#246;glich gewesen.</p><h3>Warum ich den Staffelstab &#252;bergebe</h3><p>Gute Projekte tragen ein Eigenleben &#8211; und manchmal sp&#252;rt man: Jetzt ist der Moment, neuen Ideen Raum zu geben. Nach intensiven Monaten in einem anderen beruflichen Projekt (und ein bisschen wachsender Familienzeit) m&#246;chte ich k&#252;rzertreten. Gleichzeitig soll unser Newsletter nicht einfach nur &#8222;mitlaufen&#8220;, sondern weiter funkeln. Deshalb &#252;bergebe ich an jemanden, dem ich voll und ganz vertraue.</p><h3>Darf ich vorstellen: Laura Grimm</h3><p>Vielleicht hast du Lauras Gastbeitr&#228;ge schon gelesen &#8211; etwa zur <a href="https://www.bildungsheldinnen.com/p/lauras-post">Bildungsrevolution</a> oder du kennst sie aus unserem gemeinsamen Projekt der &#8220;p&#228;dagogischen Leuchtkraft&#8221;. Laura brennt f&#252;r moderne Bildungseinrichtungen, begleitet Kita-Leitungen mit Feingef&#252;hl und hat das Talent, komplexe Ideen in alltagstaugliche Methoden umzuwandeln.<br>Wir haben in den letzten Monaten immer wieder eng zusammengearbeitet, Brainstorming-N&#228;chte hinter uns &#8211; und ich habe jedes Mal gestaunt, wie schnell Laura Funken der Inspiration z&#252;ndet.</p><p>&#8222;Kinder lernen nicht das, was wir lehren &#8211; sie lernen das, was wir leben.&#8220; &#8211; Diesen Satz verbinde ich mit Laura und er zeigt, wie sehr sie f&#252;r das Thema brennt.</p><h4>Was Bleibt </h4><p>&#8226; Empathische und alltagsnahe Ausgaben</p><p>&#8226; Versandrhythmus: alle 2 Wochen  </p><p>&#8226; Hands-on-Tipps + reflektierende Tiefg&#228;nge  </p><p>&#8226; Kostenloser Zugang  </p><h4>Das wird neu  </h4><p>&#8226; Lauras frische Perspektiven &amp; Themenschwerpunkte  </p><p>&#8226; Einzug von neuen Ideen f&#252;r sofortige Umsetzung</p><p>&#8226; Neue Materialien und Tools f&#252;r deinen Alltag</p><p>&#8226; Optionale Angebote zu Lauras Netzwerk und Projekten</p><h3>Datenschutz </h3><p>Am 1. Juni 2025 wird Laura offiziell Datenverantwortliche. F&#252;r dich &#228;ndert sich dabei nichts: Du kannst dich weiterhin mit einem Klick abmelden, und deine Adresse bleibt ausschlie&#223;lich f&#252;r diesen Newsletter gespeichert. <br>Alle Informationen zum Datenschutz findest du <a href="https://drive.google.com/file/d/1b0Q7TNz6RqduznHlZBVl4aVJCQ03_BOW/view?usp=drive_link">hier</a>. <br></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://drive.google.com/file/d/1b0Q7TNz6RqduznHlZBVl4aVJCQ03_BOW/view?usp=drive_link&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Zu den Datenschutz-Informationen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="https://drive.google.com/file/d/1b0Q7TNz6RqduznHlZBVl4aVJCQ03_BOW/view?usp=drive_link"><span>Zu den Datenschutz-Informationen</span></a></p><p><br>Solltest du Fragen haben &#8211; antworte einfach direkt auf diese Mail. Transparenz ist uns das Wichtigste.</p><h3>Der Fahrplan</h3><ol><li><p>Heute: Ank&#252;ndigung (yay!).</p></li><li><p>N&#228;chste Ausgabe: Schon komplett von Laura &#8211; inklusive kleiner Vorstellungsstory.</p></li><li><p>&#220;bergangsmonat: Ich schaue Laura &#252;ber die Schulter, damit alles rundl&#228;uft.</p></li><li><p>Ab Juli: Ich lese als Fan mit, Laura rockt die B&#252;hne.</p></li></ol><h3>Wie du mitmachen kannst</h3><ul><li><p>Sag Hallo! Antworte kurz: &#8222;Hi Laura, ich freue mich!&#8220;. Das motiviert unglaublich.</p></li><li><p>W&#252;nsch dir was! Welches Thema brennt dir aktuell unter den N&#228;geln? Schreib&#8217;s uns.<br>Bleib aktiv. Teile Artikel, leite den Newsletter an Kolleg*innen weiter &#8211; so w&#228;chst unsere Lernfamilie.</p></li></ul><p>Liebe<em>r Leser</em>in, danke, dass du mir &#252;ber all diese Ausgaben hinweg dein Vertrauen geschenkt hast. Ich nehme unz&#228;hlige inspirierende Momente und so viele gemeinsame Aha-Erlebnisse mit. Nun freue ich mich darauf, deine Perspektive kennenzulernen &#8211; diesmal von der Leser*innenseite aus.</p><p>Auf ein leuchtendes, neues Kapitel! &#127775;</p><p>Herzliche Gr&#252;&#223;e<br>Deine Sally</p><p><em>(PS: F&#252;r pers&#246;nliche Fragen oder Abschieds&#173;gr&#252;&#223;e erreichst du mich noch bis Ende Juni unter willkommen@sallymatthes.com.)</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>